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Schriften zu Täufertum und Spiritualismus 1531-1546

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- Der christliche Glaube und die ethischen Konsequenzen

Kein Reformator hat die Auseinandersetzung und das Gespräch mit Außenseitern der Reformation wie Täufern und Spiritualisten so eifrig gesucht wie Martin Bucer. Deren Tendenz zur Absonderung und deren skeptische bis ablehnende Haltung gegenüber der weltlichen Obrigkeit widersprachen diametral seiner Vorstellung einer die ganze Gesellschaft umfassenden Reformation unter bewußter Zuhilfenahme obrigkeitlicher Maßnahmen. Dennoch teilte er mit diesen Kritikern einer „Volkskirche“ die zentrale Überzeugung, daß der christliche Glaube ethische Konsequenzen mit sich bringen müsse. Deshalb maß er dem Gespräch mit Gegnern wie Pilgram Marpeck und Caspar Schwenckfeld, aber auch mit vielen weiteren, weniger prominenten Täufern und Spiritualisten große Bedeutung zu, wie die vierzehn in diesem Band versammelten Schriften dokumentieren.


Bearbeitet von Stephen E. Buckwalter
Hardcover mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 16,2 x 24,3 cm
ISBN: 978-3-579-04879-6
Erschienen am  27. Juni 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Martin Bucer

Martin Bucer, deutscher Reformator, geb. 11.11.1491 Schlettstadt, Elsass; gest. 28.2.1551 Cambridge; Theologie, Kirchenmann und Politiker, zählt zu den wirksamsten Persönlichkeiten der deutschen Kirchengeschichte: Er hat den gesamten reformierten Protestantismus geprägt und für verschiedene deutsche Territorien und Reichsstädte Kirchenordnungen entworfen. Grundlegende Beiträge leistete er ferner zum Verhältnis von Staat und Kirche und legte während seiner Zeit in Cambridge die Grundlage für das englische Staatskirchentum.

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Stephen E. Buckwalter

Dr. Stephen E. Buckwalter ist Theologe und arbeitet an der Edition der Deutschen Schriften Martin Bucers an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.