Böses Blut

Ein Fall für Cormoran Strike

Bestseller Platz 42
Spiegel Hardcover Belletristik

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Atemberaubend, labyrinthisch, episch – der 5. Cormoran-Strike- und Robin-Ellacott-Roman ist der bislang fesselndste und faszinierendste aus der Feder von Bestsellerautorin JK Rowling!

Cormoran Strike ist gerade zu Besuch bei seiner Familie in Cornwall, als er von einer Frau angesprochen wird, die ihn bittet, ihre Mutter, Margot Bamborough, ausfindig zu machen, die 1974 unter mysteriösen Umständen verschwand.

Strike hatte es noch nie mit einem Cold Case zu tun, geschweige denn mit einem, der bereits vierzig Jahre zurückliegt. Doch trotz der geringen Erfolgsaussichten ist seine Neugier geweckt, und so fügt er der langen Liste an Fällen, die er und seine Arbeitspartnerin Robin Ellacott gerade in der Agentur bearbeiten, noch einen hinzu. Robin selbst hat mit einer hässlichen Scheidung und unerwünschter männlicher Aufmerksamkeit zu kämpfen – und dann natürlich mit ihren Gefühlen für Strike …

Strikes und Robins Nachforschungen zu Margots Verschwinden führen sie auf die Fährte eines vertrackten Falls mit Hinweisen auf Tarotkarten, einen psychopathischen Serienkiller und Zeugen, die nicht alle vertrauenswürdig sind. Und sie merken, dass sich selbst Fälle, die schon Jahrzehnte alt sind, als tödlich herausstellen können ...

Außerdem aus der Cormoran-Strike-Reihe lieferbar:
Der Ruf des Kuckucks
Der Seidenspinner
Die Ernte des Bösen
Weißer Tod

»(…) ein klasse Krimi.«

Focus (19. Dezember 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: Troubled Blood (Cormoran Strike 5)
Originalverlag: Sphere, London 2020
Hardcover mit Schutzumschlag, 1.200 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0768-8
Erschienen am  14. Dezember 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Ein neuer Fall für das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin Ellacott

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Die Cormoran-Strike-Reihe

Rezensionen

Fette Krimi-Beute

Von: Ulrike Rosina

21.02.2021

Wow, ganz schön dick und schwer, dieses Buch. Das war mein erster Gedanke, als ich Böses Blut von Robert Galbraith in der Hand hatte. 1200 Seiten sind für einen Krimi ja nicht gerade üblich. Daraus machen andere Autor:innen eine Trilogie. Der nächste Gedanke war: What? Wie konnte ich übersehen, dass Robert Galbraith ein Pseudonym von J.K. Rowling ist?! Tatsächlich habe Harry Potter weder gelesen noch habe ich die Filme je geschaut. Fantasy ist nicht so meins. Trotzdem hat dieser Bezug meine Erwartungshaltung natürlich angehoben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Böses Blut ist Band fünf der Cormoran Strike Reihe von Robert Galbraith, was meiner Leselust aber keinen Abbruch tat. Die diversen Hinweise, wie Robin Ellacott und Cormoran Strike Geschäftspartner wurden, machen zwar durchaus Lust auf mehr, um Böses Blut verstehen und genießen zu können, muss man die Vorgänger aber nicht gelesen haben. Dafür ist sicher auch der exzellente Schreibstil verantwortlich. Die Autorin beschwor in meinem Kopf spielerisch leicht Bilder herauf, hat mich die Seeluft riechen und das Kribbeln und die Unsicherheit zwischen Robin und Cormoran spüren lassen. Kurz: Das Buch hat mich wirklich abgeholt. Ausgestiegen bin ich nur bei den allzu grotesken Aufzeichnungen Talbots. Die wirre Mischung aus unterschiedlichen Horoskopen, Tarotkarten und sonstigem Hokuspokus war mir zu viel. Zu solchen Dingen fehlt mir der Bezug. Aber das ist auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Böses Blut lohnt sich. Spannende Verwicklungen, sehr lebendig gezeichnete Charaktere und ein Ende, auf das ich definitiv nicht gekommen wäre.

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Eigentlich spannender Fall, aber leider viel zu langatmig

Von: Madita

21.02.2021

Cormoran Strike hat alle Hände voll zu tun: Fälle warten auf die Aufklärung, seine Tante Joan hat Krebs und braucht während der Chemotherapie Unterstützung - und dann ist da noch Anna, die ihn darum bittet, das Verschwinden ihrer Mutter Margot Bamborough zu untersuchen. Das Problem: sie ist 1974 unter mysteriösen Umständen verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Strikes Neugier ist geweckt und zusammen mit Robin macht er sich auf die Suche nach neuen Beweisen, Augenzeugen und Unstimmigkeiten in den damaligen Ermittlungen... „Insofern waren die Rosen nicht nur für Joan, sondern auch eine Botschaft an ihn: Du bist nicht allein, sagten sie ihm, du hast dir etwas aufgebaut, und obwohl es zugegebenermaßen nicht die Familie ist, gibt es doch Menschen, die auf dich warten." S. 733 Die große Stärke des Buches? Der flüssige und angenehme Schreibstil von Rowling. Sie schafft es immer wieder, Welten zu erschaffen und Leser*innen darin gefangen zu nehmen. Auch der Fall selbst hat schöne Momente, denn es ist interessant zu sehen, wie nach 40 Jahren neue Beweise gefunden werden können, alte "Beweise" sich als Lügen herausstellen und sich so langsam ein völlig neues Bild zusammensetzt. Außerdem geht es dieses Mal auch viel um Zwischenmenschliches: die krebskranke Tante, die Scheidung von Robin, die unterdrückten Gefühle zwischen Robin und Strike... Das ist schön, mitzuverfolgen. Zumindest meistens. „Jeder in diesem Zimmer hat schon mal etwas gesagt oder getan, was er im Nachhinein bitter bereut hat. Jeder von uns." S. 561 Denn damit kommen wir schon zu den Schwächen des Wälzers - zumindest das, was ich persönlich als solche empfinde. Zum einen wäre da die schiere Endlosigkeit des Buches. 1200 Seiten! Als ich den Krimi ausgepackt habe, bin ich aus allen Wolken gefallen - so dick hatte ich es nicht erwartet. Und ich liebe dicke Bücher, keine Frage! Aber hier hätte man wirklich vieles einsparen können. Gerade zu Beginn hatte ich oft das Gefühl, ständig auf der Stelle zu treten, einfach nicht vorwärtszukommen... Endlose, detaillierte Beschreibungen der Umgebung, lange Gespräche (die meistens in einer Kneipe stattfinden) - und dann eben sehr oft Privates, was mich oft interessierte, mich aber irgendwann auch denken ließ: "Kann ich jetzt bitte mal etwas über denn Fall erfahren? Ich habe 300 / 400 / 700 Seiten hinter mir und das Gefühl, nichts zu wissen!". Es hat sich teilweise einfach seeeeehr lange gezogen, auch wenn der Cold Case an sich sehr interessant und spannend war. Es war schlichtweg zu viel. Zu viel von allem: Zu viele Seiten. Zu viel Handlung. Zu viele Personen mit zu vielen Hintergrundgeschichten. Ich hatte nach einer Weile ein Gefühl von Überforderung i.S.v. "Wer war das jetzt nochmal? Welche Rolle spielt der oder die? Was hat das mit dem zu tun? Welcher Vorname gehört zu welchem Nachname und welchem Kosename?". Das war anstrengend. Ermüdend. Und hat mir den Spaß am Lesen des Buches genommen. „Wieso verlangten diese Männer von ihr, dass sie deren schmutzige Geheimnisse für sich behielt?." S. 447 Mehrmals war ich versucht, das Buch einfach wegzulegen. Warum ich es trotzdem - ja mich manchmal geradezu durchgequält habe? Wegen des Vorwurfs, dass das Buch transphob sei. Die Äußerungen von J. K. Rowling auf Twitter & Co. halte ich ohne Zweifel für transfeindlich, aber ist es das Buch auch? Gekauft hätte ich es mir nicht, weil ich die Autorin nicht weiter unterstützen möchte, aber als ich das Buch zufällig auf Lovelybooks sah, wollte ich mir dann doch selbst ein Bild machen. Es geht also um den Serienmörder Dennis Creed, ein Psychopath, der mehrere Frauen vergewaltigt und brutal ermordet hat. Er konnte sie überwältigen, indem er sich als Frau verkleidete und so harmlos wirkte. Es wird nicht weiter erläutert, ob Creed Transgender oder queer ist, seine Figur ist einzig und allein darauf ausgelegt, seine Opfer durch die Verkleidung in Sicherheit zu wiegen. Ohne Rowlings vorherigen Aussagen wäre dieser Charakter wohl nicht weiter erwähnenswert, aber so ist er es. Denn ja, im Licht ihrer transphoben Kommentare sieht man Creed anders. Ich habe ihn selbst nicht als Transgender gelesen, eher so, dass er es ausnutzt, seine Opfer zu täuschen. Und das wiederum kann ein schlechtes Licht auf trans Menschen werfen, die ihre Identität leben, während Creed diese ausnutzt wie ein Kostüm, eine Rolle, die er spielt, um damit Schaden anzurichten. Das schürt Angst. Fördert Klischees und Vorurteile. Und ist verletzend. Die Romanfigur Dennis Creed für sich genommen ist meines Empfindens nach nicht transfeindlich, aber zusammen mit Rowlings Aussagen ist sie mehr als bedenklich. Fazit Interessanter Cold Case-Fall, aber leider sehr, sehr langatmig. Auch wenn der Fall selbst spannend und der Schreibstil von Rowling wie immer toll zu lesen war, konnte beides die Langatmigkeit nicht rausreißen. Außerdem ist die Figur von Dennis Creed in Kombination mit Rowlings Aussagen sehr kritisch zu betrachten. https://lucciola-test.blogspot.com/2021/02/books-robert-galbraith-boses-blut.html

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Vita

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans »Ein plötzlicher Todesfall«. Die ersten vier Cormoran-Strike-Romane, »Der Ruf des Kuckucks«, »Der Seidenspinner«, »Die Ernte des Bösen« und »Weißer Tod« erklommen die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten und wurden für BBC One als große TV-Serie verfilmt, produziert von Brontë Film and Television. Auf Deutsch sind bislang die ersten drei Fälle über Sky Atlantic und amazon prime video abrufbar oder auf DVD erhältlich. Weitere Folgen sind in Vorbereitung.

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Pressestimmen

»Kurz, „Böses Blut“ ist ein solider, (…) Unterhaltungsroman mit gewohnt gekonnter Figurenzeichnung.«

Süddeutsche Zeitung (02. Januar 2021)

»1.200 Seiten, ziemlich furchterregend: es scheint eine Zumutung, aber wird dann doch zu einer spannenden und existenziellen Reise ins blutige Herz der menschlichen Finsternis.«

Frank Dietschreit / rbb Kultur (22. Dezember 2020)

»Unterhaltsam dank typisch britischer Figuren (…).«

Hörzu (17. Dezember 2020)

»Robert Galbraith (…) lässt die Privatermittler Cormoran Strike und Robin Ellacott in einem Cold Case ermitteln, und das auf über 1000 großartig geschriebenen Seiten.«

Kleine Zeitung (19. Dezember 2020)

»Keine Frage: Das ist guter Unterhaltungsstoff für lange Corona-Abende auf dem Sofa.«

Badische Zeitung (13. Januar 2021)

»„Böses Blut“ ist ein grandios angelegter Kriminalfall, in dem J. K. Rowling einmal mehr ihre große Stärke beweist: ihren Sinn für lebensechte Figuren und ihre Raffinesse im Umgang mit einem kolossalen und komplizierten Stoff.«

WESER-KURIER (14. Dezember 2020)

»(…) herrlich altmodisch konstruierter Krimi nach dem Whodunit-Prinzip.«

Berliner Zeitung/Christian Seidel (14. Dezember 2020)

»Wenn es das Wort Schmöker nicht schon gebe, für diesen kunstvoll entwickelten Roman hätte es erfunden werden müssen.«

Hamburger Abendblatt/Volker Albers (22. Dezember 2020)

»Joanne K. Rowling ist mit „Böses Blut“ wieder ein grandios vertrackter, vielschichtiger Fall gelungen.«

Berliner Morgenpost (22. Dezember 2020)

»Der Krimi hat 1190 Seiten, aber es lohnt sich auf jeden Fall.«

Woman (17. Dezember 2020)

»Freunde solide konstruierter und spannender Kriminalromane, durchaus auch mit sozialkritischen Einwürfen, werden mit der Strike-Reihe bestens bedient.«

Allgemeine Zeitung (11. Januar 2021)

»Ein Krimi-Epos, von Galbraith vertrackter denn je konstruiert. Herrlich kompliziert liegen die Dinge weiterhin zwischen Cormoran und Robin, dem Detektiv-Dream-Team aus London.«

Ulla Hanselmann/Eßlinger Zeitung (05. Dezember 2020)

»Fast 1200 Seiten umfasst der fünfte Band von J. K. Rowlings Krimiserie und diese garantieren spannendes Lesevergnügen.«

Dolomiten-Magazin (22. Januar 2021)

»(…) die Autorin ist eine Meisterin ihres Fachs. Nie kommt Langeweile auf, nie weiß der Leser, zu welchem Ergebnis die Schnitzeljagd führen wird.«

Fränkische Nachrichten (12. Dezember 2020)

»Eine gelungene Fortsetzung mit vielen Verwicklungen und einer überraschenden Auflösung.«

ERWIN (07. Januar 2021)

»Wieder einmal ist es der Autorin gelungen eine thematisch dichten Kriminalroman zu schreiben. Die Charaktere sind meisterhaft ausgearbeitet.«

RADIO LOUNGE (19. Januar 2021)

»Ihr neuester Krimi ist für sich genommen ein spannendes Werk, das sich nahtlos in ihre Reihe einfügt.«

StadtRadio Göttingen (21. Dezember 2020)

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