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Das legendäre Meisterwerk jetzt neu übersetzt

Red Shewhart ist ein Stalker, ein Glücksritter, der illegal immer wieder in die Sperrzone eindringt, in der einst die Aliens gelandet sind. Dort spürt er die Hinterlassenschaften der Außerirdischen auf, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Niemand weiß, wie diese Artefakte funktionieren und wozu sie einmal gedient haben. Manche von ihnen bergen tödliche Gefahren, während andere die Unsterblichkeit versprechen. Red und sein Freund Kirill suchen nach einem ganz besonderen Gegenstand, der sie so reich machen wird, dass sich die Stalker nie wieder ins Sperrgebiet wagen müssen. Doch die Zone gibt ihre Geheimnisse nicht so einfach preis ...

Die Romanvorlage zum gleichnamigen Film-Klassiker von Andrei Tarkowski, neu übersetzt und mit umfangreichem Bonusmaterial!


Aus dem Russischen von M. David Drevs
Originaltitel: Пикник на обочине
Originalverlag: Verlag Sidorowich
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26078-1
Erschienen am  13. December 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Geheimnisvolle Zone

Von: Morgenschnecke

13.01.2022

Die Brüder Arkadi und Boris Strugatzki haben 1971 mit „Picknick am Wegesrand“ einen Klassiker erschaffen. Der Titel der Neuübersetzung lautet „Stalker“ und bezeichnet, anders als ein Stalker der uns gegenwärtig ist, einen Schatzsucher, der sich in eine gefährliche Zone begibt. Der Protagonist Redrick Shewhart ist so ein Stalker. Die Zonen sind Gebiete, die vor unbestimmter Zeit von Außerirdischen besucht wurden. Ein längerer Aufenthalt ist in diesen Zonen für Menschen lebensgefährlich, es lauern gefährliche physikalische Phänomene und Fallen. Redrick und seine Kollegen schmuggeln außerirdische Artefakte aus der Zone um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Es geht jedoch das Gerücht um, daß es ein besonderes Artefakt gibt, das alle Wünsche desjenigen erfüllen kann, der es findet. In dieser Ausgabe wurde „Stalker“ neu übersetzt und wie ich finde, sehr gelungen. Redrick ist ein cooler Draufgänger, die Sprache ist modern und zeitgemäß. Außerdem bietet diese Ausgabe einige sehr interessante Zugaben. Zum einen, das großartige Vorwort von Wladimir Kaminer, welches auf der Seite von diezukunft.de nachgelesen werden kann. Zum anderen einen Kommentar von Boris Strugatzki, Aufzeichnungen der Brüder zur Entstehung des Romans, sowie die Erzählung „Die Wunschmaschine“, die Grundlage für den Film „Stalker“ von Andrei Tarkowski. Stalker ist eine spannende, teilweise philosophische Geschichte, in der man jedoch nie alle Fakten über die Zone erfährt. Vieles bleibt nebulös und geheimnisvoll, doch der einzige Schwachpunkt ist die Länge. Ich würde gerne mehr über die Zone erfahren, mehr über die Phänomene und die außerirdischen Besucher, für die die Erde nur ein Rastplatz war, ein Ort für einen kurzen Aufenthalt. Zum Glück sind die Ideen der Strugatzki Brüder in die Popkultur übergegangen, so daß es heute zahlreiche Bücher, Filme und Spiele gibt, welche auf dieser Thematik basieren.

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Willkommen in der Zone

Von: Heavy Fun

12.01.2022

Ich muss gestehen das ich bis dato weder von ,,Picknick am Wegesrand“ noch von ,,Stalker“ gehört hatte und umso gespannter war ich darauf, was mich in diesem Werk erwartet. Das Bonusmaterial in Form eines Vorwortes und des Anhangs war sehr umfangreich, aber nicht weniger interessant oder aufschlussreich wie die Geschichte selbst. Ich habe alles mit regem Interesse verfolgt, wobei manche Aussagen sehr hart wirkten, eventuell lag es aber auch an der Übersetzung selbst. Kommen wir nun zur eigentlichen Geschichte von Arkady und Boris Strugatsky. Mich konnte das Buch gut unterhalten, auch wenn mir in mancher Hinsicht mehr Details bzw. Erklärungen direkt in der Geschichte gefehlt haben. Das Bonusmaterial konnte zwar Klärung bringen, doch ich möchte nicht aufgrund von zusätzlichem Material grundlegende Dinge verstehen, sondern durch die Story selbst. Kann sein das ich in dieser Hinsicht eigen bin, aber dass sind nun mal meine Erwartungen an ein Buch, auch in diesem Genre. Dies ist jedoch schon der einzige kleine Kritikpunkt, den ich anbringen könnte, da ich die Idee des Werks und dessen Umsetzung ansonsten schlichtweg als genial empfunden habe. Die Protagonisten waren authentisch, wenn auch nicht immer sympathisch und gemeinsam entdecken wir mit ihnen die Zone, welche für mehr Tod und Leid verantwortlich ist, als wir uns vermutlich vorstellen können. Die Stimmung des Buches würde ich als durchgehend düster, bedrohlich, gefährlich, aber auch als trostlos beschreiben. Alle Einwohner rund um die Zone haben nichts zu lachen und der Weg, um an Geld zu kommen, ist oftmals kein leichter, um nicht zu sagen mit illegalen Aktivitäten verbunden. Für mich war es zudem überaus interessant, in die Kultur und Gedanken dieser sowjetischen Schriftsteller einzutauchen, da sich viele Dinge und Ansichten doch von unseren unterscheiden. Die Ausflüge in die Zone waren mein absolutes Highlight und diesen Szenen habe ich mit größter Spannung verfolgt. Niemand weiß was einen erwartet und der Tod lauert an jeder Ecke, wobei die großen Fragen wie ,,Wieso ließen die Außerirdischen alles zurück“ oder ,,Warum haben sie keine Notiz von uns genommen“ dem Gedankenspiel des Lesers überlassen bleiben. Es handelt sich daher um einen Mix aus Besuchen in die Zone und dem Leben der Protagonisten außerhalb dieser, wobei wir hier mehrere Zeitsprünge machen und so die Entwicklung der Charaktere, als auch die Handhabung dieser Todesfalle hautnah miterleben. Dabei werden viele wichtige Fragen aufgeworfen und der Leser mehr als einmal zum Nachdenken angeregt. Ich fand dieses Buch spannend, mysteriös, aufregend, gut durchdacht und zum Teil brutal, weswegen ich es allen Sci-Fi Fans bedenkenlos weiterempfehlen könnte.

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Vita

Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt – Andrei Tarkowskis Adaption von »Picknick am Wegesrand« unter dem Titel »Stalker« gehört zu den Klassikern der Filmkunst.

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Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt – Andrei Tarkowskis Adaption von »Picknick am Wegesrand« unter dem Titel »Stalker« gehört zu den Klassikern der Filmkunst.

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