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Marie Lacrosse

KaDeWe. Haus der Träume

Roman
Die Kaufhaus-Saga 1

eBook epub
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Berlin, Anfang des 20 Jahrhunderts: Das Kaufhaus KaDeWe erstrahlt in Glanz und Luxus – eine Welt, die Judith Bergmann wohl vertraut ist. Denn die Tochter des KaDeWe-Justiziars soll Harry Jandorf heiraten, den einzigen Sohn des Kaufhausgründers. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Rieke Krause hingegen ist von der Pracht des Kaufhauses schier überwältigt, als sie dort eine Stelle als Verkäuferin antritt. Schon bald verliebt sie sich in ihren Kollegen Hermann. Doch in den Wirren des Ersten Weltkriegs und der Nachkriegszeit werden die Lebenspläne von Judith und Rieke gewaltig durcheinandergewirbelt. Und auch das KaDeWe und sein Eigner Adolf Jandorf stehen vor großen Herausforderungen ….

»Unbedingte Leseempfehlung für jeden, der gut recherchierte Romane zur Zeit um den ersten Weltkrieg schätzt.«


eBook epub (epub), ca. 720 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-28914-0
Erschienen am  01. October 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein Zeugnis der Zeit

Von: aebbies.buechertruhe

18.01.2023

Im Jahr 1907 betritt die 10jährige Rieke Krause zum ersten Mal das KaDeWe. Sie darf ihre Mutter begleiten, die dort als Aufsicht über das Putz-Personal arbeitet. Der Prunk macht das Mädchen sprachlos. Dort begegnet sie auch Judith Bergmann. Für sie ist der Glanz des Hauses nicht beeindruckend, denn ihr Vater ist Justiziar des KaDeWe und ein guter Freund des Eigentümers Adolf Jandorf. Deshalb ist es auch schon beschlossen, daß Judith einmal dessen einzigen Sohn Harry heiraten soll. Doch Judith hat andere Pläne! Auch Rieke hat einen Wunsch für ihre Zukunft. Sie will unbedingt Verkäuferin im KaDeWe werden. Doch als dann der große Krieg ausbricht, geht es auch für die beiden Frauen nur noch ums Überleben. Mit ihrem imposanten Roman "KaDeWe - Haus der Träume" gibt Marie Lacrosse ihren Lesern Einblicke in die deutsche Geschichte am Anfang des 20. Jahrhunderts, wie sie intensiver kaum sein könnten. Man erlebt die unglaubliche Armut der "Arbeiterklasse" und im Gegensatz dazu steht der Wohlstand der besseren Gesellschaft. Zumal wahrscheinlich nicht alle von ihnen so sozial eingestellt waren wie die Familien Jandorf und Bergmann. Die Schicksale der Menschen in dieser Geschichte nehmen einen so richtig mit. Nicht immer macht Reichtum auch Sorgenfrei. Marie Lacrosse beschreibt die politischen Zustände dieser Zeit sehr realistisch. Man spürt die Unruhe der Menschen und trotzdem muß man sich immer wieder wundern, mit welcher Begeisterung viele den Krieg bejubelt haben. Die Geschichte des KaDeWe ist gleichzeitig ein Zeugnis der Zeit am Beispiel von drei Familien. Beim Lesen dieses Romans kann man viel über die Jahre lernen und auch staunen, wie die Menschen mit ihrer Situation umgegangen sind.

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Die bewegende und oftmals sehr beklemmende Geschichte des berühmten Berliner Kaufhauses und seiner Mitarbeiter in den Jahren 1914 bis 1926

Von: Susanne Edelmann

05.01.2023

Über die Feiertage hatte ich endlich mal wieder Zeit und Muße, um einen richtig dicken Wälzer zu lesen. Seit der Buchmesse Frankfurt lag dieser über 700 Seiten starke Roman von Marie Lacrosse schon bei mir, nun war endlich die Gelegenheit gekommen, ihn ganz in Ruhe zu lesen. Von der Autorin hatte ich in den vergangenen Jahren schon die Kaffeehaus-Trilogie gelesen, die im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt. Diese Trilogie hatte mich sehr begeistert, deshalb war ich nun schon gespannt auf das neue Werk, das den Auftakt zu einer zweiteiligen Buchreihe darstellt, der zweite Teil soll im Sommer diesen Jahres erscheinen. Wie der Buchtitel schon verrät, dreht sich in diesem Roman alles um das „Kaufhaus des Westens“, kurz KaDeWe, in Berlin. Die Handlung beginnt im Jahr 1907 mit dem Prolog und zieht sich dann von 1914 bis 1926. Hauptfiguren sind zum einen die aus ärmlichsten Verhältnissen stammende Rieke Krause, die im KaDeWe als Kassenmädchen beginnt, zum anderen Judith Bergmann, die Tochter des KaDeWe-Justiziars. Ihre Familie entstammt der gehobenen jüdischen Gesellschaft, ihr Vater Paul Bergmann ist nicht nur ein wichtiger Mitarbeiter des KaDeWe-Gründers Adolf Jandorf, sondern auch dessen engster Freund und Vertrauter. Im Laufe der Geschichte verfolgt man Riekes Aufstieg innerhalb des KaDeWe, der auf ihren beharrlichen Fleiß zurückzuführen ist und von dem sie sich auch durch mehrere schwere Schicksalsschläge nicht aufhalten lässt. Judith, die im Vergleich zu Rieke mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, soll nach dem Willen der Eltern den Kaufhauserben Harry Jandorf heiraten, doch ein Dasein als Hausfrau ist nichts für sie, sie strebt nach Unabhängigkeit, beginnt ein Universitätsstudium und widmet sich voller Hingabe der Sozialarbeit mit Kindern in den Armenvierteln der Stadt. Beide Frauen haben ältere Brüder, die den Ersten Weltkrieg an der Front hautnah miterleben und mit schweren körperlichen und seelischen Blessuren zurückkehren. Diese Blessuren haben nicht nur Auswirkungen auf ihr eigenes Leben, sondern auch auf das ihrer Familien, in ganz unterschiedlicher Hinsicht. Der Krieg und die Nachkriegszeit werden mit brutaler Schonungslosigkeit geschildert, sowohl die Geschehnisse an der Front als auch die Nöte in Berlin zur damaligen Zeit. Die Berichte von der Armut der Bevölkerung sind erschütternd und machten mich beim Lesen zutiefst demütig – gerade im Hinblick darauf, dass ich den Roman ja zwischen Weihnachten und Neujahr las, also in einer Zeit, in der die ganze Familie fröhlich beisammen war und besonders viel und gut gegessen wurde. Für unsere unbeschwerten Festmahle war ich angesichts der Lektüre ganz besonders dankbar. Zuweilen strengten mich die detaillierten Schilderungen so an, dass ich das Buch ganz bewusst weglegen musste und leider zog sich mancher Handlungsstrang auch etwas in die Länge, was das Lesen dann doch etwas beschwerlich machte. Dann jedoch war die Geschichte wieder extrem spannend. Viele der Figuren sind mir ans Herz gewachsen, neben Rieke und Judith waren das vor allem Paul Bergmann und sein Sohn Johannes, Judiths Bruder. Aber auch Adolf Jandorf, der Patriarch des KaDeWe, machte auf mich einen sehr sympathischen und menschlichen Eindruck. Mit ihm habe ich vor allem gegen Ende der Geschichte sehr mitgelitten, ebenso mit Johannes, wobei ich hier nicht verraten kann, warum, da ich ja nicht spoilern möchte. Die Beklemmung, die ich schon beim Lesen der ersten Kapitel empfand, ließ nicht nach, als es im Laufe der Geschichte erst um die Hyperinflation und dann um den erstarkenden Nationalsozialismus und Antisemitismus ging. Oft erinnerte mich die Lektüre auch an den Roman „Das Haus der schönen Dinge“ von Heidi Rehn, in dem es um eine fiktive jüdische Kaufhausdynastie in München ging, der aber stark an reale Schicksale angelehnt war – siehe die Familien Wertheim und Tietz („Hertie“ nach der Arisierung), die auch in diesem Roman von Marie Lacrosse eine Rolle spielen. Sehr schön fand ich, dass am Anfang dieses Romans ein umfangreiches Personenverzeichnis enthalten ist, in dem reale historische Persönlichkeiten entsprechend gekennzeichnet sind. Hier habe ich gerade am Anfang der Lektüre häufiger nachgeschlagen. Am Ende des Buches gibt es zum einen ein Glossar mit typischen Begriffen der damaligen Zeit, die im Roman verwendet wurden, zum anderen ein Quellenverzeichnis und – wie schon bei der Kaffeehaus-Trilogie – ausführliche Erläuterungen der Autorin zu ihren Recherchen und zum Thema „Wahrheit und Fiktion“ in diesem Roman. Alles in allem war dies keine leicht verdauliche Lektüre, zuweilen sogar etwas anstrengend, oftmals beklemmend, aber zugleich sehr spannend. Das Buch wird mir sicher nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

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Vita

Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitete viele Jahre hauptberuflich als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Ihre Autorentätigkeit begann sie unter ihrem wahren Namen Marita Spang und schrieb erfolgreich historische Romane. Heute konzentriert sie sich fast ausschließlich aufs Schreiben. Ihre Trilogie »Das Weingut « wurde ebenso zu einem großen SPIEGEL-Bestseller wie die »Kaffeehaus«-Saga. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort. Weitere Romane der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung.

Zur Autorin

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Pressestimmen

»Jede Menge Recherchearbeit liegt wieder hinter der Schriftstellerin, von der man weiß, dass sie bestens versteht, Glamour und Sozialkritik in ihren Romanen zu verbinden.«

Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach (08. December 2022)

»Marie Lacrosse wandelt auf den Spuren einer Lucinda Riley! Ihre Roman-Trilogien bieten ähnliches Suchpotenzial.«

denglers-buchkritik.de (02. January 2023)

»Literatur, die einen schier überwältigt – unter den Historienladys Deutschlands ist Marie Lacrosse eine der ganz Großen, definitiv ein Ausnahmetalent. Ihre Romane gehören mit zum Besten, was einem Leser überhaupt passieren kann. Absolut grandios!«

»Selten hat mich ein historischer Roman so schnell so sehr berührt wie ›Haus der Träume‹, der erste Teil von Marie Lacrosses neuer opulenter Saga über Schicksale im berühmten Berliner Kaufhaus Kadewe. (...) Eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt.«

Ruhr Nachrichten (28. December 2022)

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