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Michael J. Sullivan

Zeitfuge

Roman

(7)
Taschenbuch
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Allzu menschlich

Für Ellis Rogers kommt die Diagnose wie ein Schock: Er hat nur noch ein paar Monate zu leben. Nachdem er sein Leben lang auf Nummer sicher gegangen ist, setzt Rogers jetzt alles auf eine Karte – denn in seiner Garage hat er eine Zeitmaschine gebaut. Sein Plan: in die Zukunft reisen, um dort nach einem Mittel gegen seine Krankheit zu suchen. Doch als die Maschine tatsächlich funktioniert, katapultiert sie Rogers in eine Zeit, die mit unserer Gegenwart nichts mehr zu tun zu haben scheint …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Oliver Plaschka
Originaltitel: Hollow World
Originalverlag: Tachyon Publishing
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-31678-2
Erschienen am  08. September 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Zeitfuge, Vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks

08.03.2016

"Zeitfuge" wurde von Michael J. Sullivan geschrieben. Und wem der Name etwas sagt? Er ist ein bekannter Fantasy-Autor, berühmt geworden durch die "Ryria"-Reihe, die bei Klett Cotta erscheint. Dies ist sein erster Ausflug ins SciFi-Genre. Ellis Rogers hat nichts mehr zu verlieren. Er ist unheilbar an einer tödlichen Lungenkrankheit erkrankt. Seine Ehe ist zerrüttet, seit sein Sohn Selbstmord begangen hat. Und so beschließt er, in die Zukunft zu reisen. Zu diesem Zweck hat er eine Zeitmaschine gebaut. Doch etwas läuft schief. Statt 200 Jahre reist er 2000 Jahre in die Zukunft! Und die Welt hat sich radikal verändert. Sogar die Menschheit ist eine andere geworden. Doch ihm bleibt keine Zeit, all diese Veränderungen zu verarbeiten. Denn er wird in eine Morduntersuchung verwickelt. Was passiert, wenn ein bekannter Fantasy-Autor in ein anderes Genre wechselt? Wenn man Glück hat, ist der Schriftsteller so versiert in seinem Handwerk, dass er problemlos die literarische Kategorie wechseln kann, ohne dass es zu Qualitätsverlusten führt. Wenn man Pech hat, kommt so etwas wie "Zeitfuge" heraus. Das Problem ist, dass an diesem Buch nichts wirklich stimmt. Es wirkt wie ein Versatzstück des Autors, bestehend aus Plots der verschiedensten SciFi-Filme und -Bücher. Hinzu kommt auch noch, dass die Geschichte vom Leser ziemlich viel Gutglauben verlangt. Und das ist in diesem Fall eindeutig nicht gegeben. Das fängt schon damit an, dass der Protagonist in der Zukunft ankommt. Und auf ein Mal wird er in einem Mordfall verwickelt, weil die eigentlich für diese Aufgabe Verantwortlichen damit überfordert sind. Denn natürlich ist der Hauptcharakter in einer Utopie angelangt, wo es kein Verbrechen und damit auch keinen unnatürlichen Tod gibt. Und was macht er? Gibt auf ein Mal den perfekten Entwickler, weil er in der Lage ist, die Spuren am Körper des Toten so zu lesen, dass sie den Tathergang entschlüsseln können. Und das nur, weil er das im Fernsehen beobachtet hat. Unglaubwürdiger geht es nicht. Die Utopie, in der er landet, wurde bereits erwähnt. Und irgendwie wirken alle zukünftigen Bewohner von den Ereignissen überfordert. Und natürlich obliegt es an Ellis Rogers, dieser Utopie die nötige Brutalität sozusagen wieder beizubringen. Er ist quasi der Heilsbringer. Was einem schon nach kurzer Zeit auf die Nerven geht, da da wo der glänzt, alle anderen schwächeln. Und das ist durchgehend der Fall. Genauso nerven die Dialoge, die alle künstlich und gestelzt wirken. Es kommt kein Fluss auf. Stattdessen weiß man nicht, ob man bei den Wortwechseln lachen oder weinen soll, weil sie so peinlich klingen. Dabei kann das Michael J. Sullivan besser. Und natürlich reden alle Figuren Englisch. Und zwar auf eine Art und Weise, die erstaunlicherweise den Wechsel der Zeiten überstanden hat. Zwar wird auch dies von Michael J. Sullivan begründet. Aber auf eine unglaubwürdige und unlogische Art und Weise! Immerhin: Ab der Hälfte wird die Geschichte interessanter. Aber das ist für den Roman zu spät. Denn es fällt einem schwer, so lange durchzuhalten. Es fällt einem schwer, aber dieses Buch kann man nur mit einem "Keine Empfehlung" bewerten!

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Zeitfuge

Von: Lesetiger

03.03.2016

Achtung Spoiler! Ellis Rogers, ein Mann mittleren Alters, hat viele Schicksalsschläge zu verkraften. Nach dem Tod seines Sohnes bekommt er die Diagnose, einer tödlichen Lungenkrankheit. Er hat somit nur noch wenige Tage zu leben. Da greift er auf einen riskanten Plan zurück: Er hat sich im Schuppen eine Zeitmaschine gebaut, und möchte damit in die Zukunft reisen, um ein Heilmittel für seine Krankheit zu finden. Doch wo er dann ankommt, hat nichts mehr mit unser heutigen Welt zu tun. Er landet im Jahr 4078, in dem alle Menschen gleich aussehen. Eine spannende Reise beginnt. Zeitfuge von Michael J. Sullivan ist ein Science-Fiction Roman. Er ist am 8. September 2015 im Heyne Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 9,99 Euro. Die Kindle Edition kostet 8,99 Euro. Das Buch hat 448 Seiten. Zeitfuge ist ein sehr gelungener Zeitreise Roman. Er ist aus der Sicht von Ellis Rogers geschrieben. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil von Michael J. Sullivan. Ich habe wirklich geglaubt, dass das, was in dem Buch beschrieben wird, (Der große Sturm oder die Kathastrophen) echt passieren könnten. Am gelungensten fand ich aber die Tatsache, die meiner Meinung nach ein richtig guter Zeitreise Roman erfüllen muss: Er muss dich über die Zukunft nachdenken lassen. Und das hat Zeitfuge wirklich geschafft! Ich habe an manchen Stellen des Buches wirklich einen kurzen Stopp gemacht, und überlegt, ob das wirklich mal passieren könnte. Der Roman hat mich zum Nachdenken angeregt. Das ist ein Grund, warum ich das Buch sehr gelungen fand. Ein anderer Grund ist die Geschichte, die dahinter steckt. Es ist einfach eine wahnsinnig tolle Story, aber dazu will ich jetzt garnicht zu viel verraten. Außerdem war das Buch, bis zum Schluss, spannend. Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es ist eine wirklich tolle Geschichte über unsere Zukunft. Es ist aber nicht mein absolutes Lieblingsbuch. Deshalb: Vier Sterne von mir!! Anmerkung: Vielen Dank Irmi Keis und Heyne für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich RIESIG gefreut. Danke!!

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Vita

Michael J. Sullivan, geboren 1961 in Detroit, begann zunächst eine Laufbahn als Illustrator und Künstler und gründete eine eigene Anzeigenagentur. 2005 beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit den Fantasy-Epen um die Diebesbande Riyria wurde er weltweit berühmt. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Fairfax in der Nähe von Washington, D. C. Zunächst publizierte Michael J. Sullivan seine sechsteilige »Riyria«-Reihe sehr erfolgreich im Eigenverlag. Nach seinem großen Publikumserfolg wurden US-Verlage auf den Autor aufmerksam. Inzwischen wurde sein Fantasy-Epos in 14 Sprachen übersetzt und hat mehr als 100 Preise gewonnen.

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