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Eduard Limonow, eine der umstrittensten und widersprüchlichsten Figuren Russlands, lebt sein abenteuerliches Leben mit einer schwindelerregenden Intensität. Er hatte Sex mit Männern und Frauen, verführte Minderjährige, wurde Familienvater, lebte als hungerleidender und partyfeiernder Dandy in den USA und Paris, kämpfte als Freiwilliger in diversen Kriegen, tötete und saß im Gefängnis. Seine politische Haltung oszilliert zwischen extrem rechts und extrem links – immer in Opposition zum Establishment.
»Carrère hat ein großartiges Doppelportrait geschrieben, das einen herumschleudert zwischen Abscheu und Bewunderung, zwischen Entsetzen und Verblüffung. Mehr geht nicht.«
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Rezensionen
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Vita
Emmanuel Carrère
Emmanuel Carrère, geboren 1957 als Sohn der französischen Historikerin Hélène Carrère d'Encausse, lebt als Schriftsteller, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in Paris. 2010 war Carrère Jurymitglied bei den Filmfestspielen in Cannes. Für »Limonow« wurde er 2011 mit dem Prix Renaudot und dem Prix de la langue française ausgezeichnet.
Pressestimmen
»›Limonow‹, das faszinierendste Herbstbuch für mich: Emmanuel Carrère, endlich auf Deutsch übersetzt, spürt seiner eigenen Sehnsucht nach, ein Limonow zu sein.«