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Joe R. Lansdale

Die Kälte im Juli

Thriller

Taschenbuch
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Willkommen in der Finsternis ...

Richard Dane ist ein anständiger Bürger und Familienvater. Doch eines Nachts ändert sich sein Leben von Grund auf. Richard stellt einen Einbrecher und erschießt ihn. Für die Polizei ist der Fall klar: Notwehr. Doch als der Vater des Erschossenen beschließt, Rache für seinen Sohn zu nehmen, wird eine Kette von blutigen Ereignissen in Gang gesetzt. Um seine Familie zu schützen, greift Richard zu extremen Mitteln ...

Der Roman erschien in Deutschland bereits 1997 unter dem Titel "Kalt brennt die Sonne über Texas".


Aus dem Amerikanischen von Teja Schwaner
Originaltitel: Cold in July
Originalverlag: Bantam Press
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41818-9
Erschienen am  09. March 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Nichts neues, aber verdammt gut erzählt!

Von: Sorrynotbroke

12.02.2017

Vor etwas längerer Zeit kam bei mir ein neuer Roman von Joe R. Lansdale an. Es handelte sich um "DIe Kälte im Juli" (1997 auch unter dem Namen "Die Sonne brennt über Texas erschienen). Nachdem sich die beiden Bücher "Drive-In" und "Im Dickicht" bei mir etwa im mittelmäßigen Teil der Skala wiederfanden, habe ich beschlossen mir noch ein anderes Buch von ihm zu holen. Richard und seine Frau Ann führen ein ganz normales Leben und sind gerade in ihrem Bett und schlafen, als sie auf einmal aus dem Schlaf hochschrecken. Ein Albtraum, wie ihn praktisch jeder schon mal gehabt hat. Ein Einbrecher ist in ihrem Haus. Richard nimmt sich einen Revolver, um seine Familie zu beschützen. Er geht nach unten, sieht den Eindringling, der gerade eine Waffe zückt und schießt auf ihn, woraufhin der ungebetene Gast seinen Verletzungen erliegt. Die Familie Dane wiegt sich in Sicherheit, bis der Vater des erschossenen Jungen auf einmal auftaucht und dem Ehepaar, als erstes subtil, aber dann offensichtlich und angetrieben von Rache klar macht, dass er seinen Sohn rächen würde. Was hat die Familie nun zu erwarten? Joe R. Lansdale schafft es auf 250 Seiten eine Geschichte sowohl glaubwürdig, als auch spannend und gut zu erzählen. Was mir bei den anderen Büchern schon aufgefallen ist, dass sein Scheibstil extremst gut und überzeugend ist, obwohl die Geschichte an manchen Stellen schon etwas absurd war. Allgemein handelt es sich bei dem Buch um einen tollen, aber leider schon etwas alten Plot, der aber noch lange nicht ausgelutscht ist. Ich werde auf alle Fälle in nächster Zeit mehr von Lansdale lesen und gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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"Alt", aber gut...

Von: Zwischen den Zeilen (Timelog)

20.08.2015

Rezension - Die Kälte im Juli (Joe R. Lansdale) Also... Die Kälte im Juli kommt mit einer Länge von 250 Seiten daher, TB-Ausgabe und ist grundsätzlich in drei Teile gegliedert: Teil 1: Söhne / Teil 2: Väter / Teil 3: Väter und Söhne. Alle in diesen Abschnitten vorkommenden Geschehnissen passen sauber zur Hauptthematik bzw. zu den auftretenden Personen. Das Buch ist von Angang bis Ende spannend und vor allem sehr gut geschrieben. Mit "sehr gut geschrieben" meine ich in diesem Fall die Tatsache, dass Figuren gut dargestellt und keine langatmigen Passagen vorzufinden sind. Da der Thriller bereits 1997 als deutsche Ausgabe erschienen ist, findet man sich zwar mit der alten Rechtschreibung konfrontiert (hätte man bei der Neuauflage durchaus korrigieren dürfen, sie hemmt aber keineswegs den Lesefluss/Lesespaß und stört daher nicht weiter. Die Dialoge der Personen sind sehr ungeschönt und realitätsnah dargestellt, sodass man beim Lesen wirklich das Gefühl hat, die könnten das durchaus so gesprochen haben. Viele, viele, viele positive Eindrücke, leider gibt es ein unausweichliches ABER: Ungefähr ab Seite 100 trifft die Hauptfigur dann eine saudumme Entscheidung, die den Verlauf der Geschichte komplett umkrempelt. An diesem Punkt kam die Logik viel zu kurz und es wurde absurd. Ich dachte mir: "Hä? So dämlich ist doch niemand, oder??" Als man dann auch noch die eigene Ehefrau problemlos ins Boot holt, wurde es für mich richtig unverständlich! Muss leider für diesen eigenartigen Handlungsumschwung Punkte abziehen! Komisch aber: Spannend war es weiterhin; mein Interssse war noch da. Der Autor muss also einiges auf dem Kasten haben, wenn er es schafft, seine Story trotz des kleinen Schönheitsfehlers, so gekonnt weiterzuführen. Fazit: Äußerst unterhaltsamer, kurzweiliger Thriller mit kurzen Kapiteln zum Luftholen. Wem diese Schlüsselszene in der Mitte nicht groß stört, darf sich auf ein rasantes Abenteuer mit viel Tempo freuen. Alles in allem hatte ich meinen Spaß daran und möchte daher die diversen Logikbrüche in den Handlungen der Figuren nicht unbedingt auf die Waagschale packen. Der Fokus liegt eher auf der rasanten Schreibe und da gibts viele, viele Pluspunkte.

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Vita

Als Krimiautor ist der Texaner Joe R. Lansdale, geboren 1951 berühmt geworden mit der Serie um Hap Collins, einen weißen, heterosexuellen Kriegsdienstverweigerer, und Leonard Pine, einen schwarzen, schwulen Vietnam-Veteranen. Außer Krimis schreibt Lansdale Horror, Science Fiction, Western und Fantasy, sowohl Romane als auch Shortstories und Comictexte. Neben diversen Auszeichnungen für seine Fantasy- und Horrorromane erhielt er 2000 den Edgar der American Crime Writers Association für den besten Kriminalroman des Jahres.

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