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Ulrike Sosnitza

Die Glücksschneiderin

Roman

Taschenbuch
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Der Stoff, aus dem die Liebe ist

Clara hat sich ihren Traum erfüllt und in Würzburg ein Nähcafé eröffnet. Dort gibt sie Nähkurse, verwandelt alte Kleidungsstücke in neue und macht die Menschen mit maßgeschneiderten Röcken, Jacken und Hosen glücklich. Auf einem Flohmarkt findet sie eines Tages ein ganz besonderes Vintage-Kleid aus den Zwanzigerjahren. Als sie es anprobiert, steht plötzlich Finn, ihre erste große Liebe, vor ihr und behauptet, dass dieses Kleid ein Familienerbstück von ihm sei. Mit einem Schlag kehrt das Gefühlschaos von damals wieder. Was will er mit diesem Kleid? Und warum hat er sie vor vielen Jahren ohne ein Wort verlassen? Fragen, die Claras Leben vonn Jetzt auf Gleich völlig durcheinanderwirbeln.

»Ein himmlisch leichter Liebesroman.«

Freizeit illustrierte (28. July 2021)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42489-0
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Würzburg, Deutschland

Rezensionen

Rundum gelungene Geschichte übers Nähen

Von: Tine Buchstabengeflüster

31.10.2021

Clara hat sich ihren Traum erfüllt und führt gemeinsam mit ihrer Tante ein Nähcafé. Dabei kümmert sich Sonja um Kuchen und auch ausgefallene Getränke, wohingegen Clara im Hinterzimmer maßgefertigte Kleidung schneidert und Nähkurse anbietet. Immer auf der Suche nach alten Kleidungsstücken, die sie zu etwas anderem umnähen kann, findet Clara ein wunderschönes Vintage-Kleid auf dem Flohmarkt. Ihr Ex-Freund Finn erkennt dies im Nähcafé wieder, weil es seiner Urgroßmutter Mimi gehört hat. In vielerlei Hinsicht ist das Buch eine Liebesgeschichte, natürlich, denn Finn hat Clara vor ein paar Jahren ohne ein Wort verlassen und sie ist immer noch verletzt. Die beiden sehen sich unter anderem durch Mimis Kleid wieder öfter und irgendwann kommt auch die Sprache auf ihre Beziehung. Finns Erklärung für das unglückliche Ende fand ich zunächst sehr fadenscheinig und im Laufe der Geschichte stellt sich auch heraus, dass mehr dahinter steckte. Was genau passiert ist, wäre an dieser Stelle ein fetter Spoiler, aber ich finde es gut, dass das wichtige Thema hier so ausführlich thematisiert wurde. Außerdem hat mich dieser Aspekt sehr überrascht! Etwas schade finde ich die darauffolgenden Geschehnisse, weil ich Finns Zurückhaltung genau wegen dem Trennungsgrund nicht verstehen kann. Der weitere Verlauf zwischen Finn und Clara hat mich aber wieder versöhnlich gestimmt. Durch Claras Tätigkeit als Schneiderin kommt auch das Thema Upcycling auf: Sie selbst näht z. B. aus alten Hemden Babyschühchen und jeder kann bei ihr Nähkurse belegen um alte Klamotten in etwas Neues zu verwandeln oder umzunähen, damit sie wieder perfekt passen. Dabei sind auch einige Fakten über Fast Fashion und die Nachhaltigkeit von Kleidung wunderbar in die Geschichte verwoben. Damit verbunden hat mich auch die Erzählweise der Autorin begeistert. Clara denkt oft in Vergleichen mit Nähen oder Kleidung. Ihre Empfindungen wurden oft bildhaft mit ihre Leidenschaft beschrieben. Dadurch zieht sich das Thema Nähen wie ein Faden durch die Geschichte (ha, ich tu es nun auch!). Außerdem werden immer wieder Nähprojekte beschrieben und Clara stellt jeden Tag eine Tafel vor die Tür des Cafés, auf der immer unterschiedliche Sprüche im Bezug zum Nähen stehen. Und wie sagt Clara voller Begeisterung: „Jeden Tag eine gute Naht.“ Die Wortspiele in dem Roman haben mir immer wieder ein Lächeln entlockt. Das Lokalkolorit bezüglich Würzburg hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Stadt und ihre Besonderheiten bilden einen tollen Rahmen für die gemütliche Geschichte. Fazit: „Die Glücksschneiderin“ ist ein wunderschönes Wohlfühlbuch, wie ein gemütliches Kissen, das aber viel mehr zu bieten hat. Es hat ein paar sehr wichtige Themen in den Stoff verwoben, wie z. B. Fast Fashion. Mit Claras Upcyclingideen und ihrer Begeisterung fürs Nähen zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden durch die Geschichte. 4,5 von 5 Sternen

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Tolle Geschichte

Von: Woods Buchtipps

29.08.2021

Cover: Es zeigt ein Regal voller Nähsachen. Sehr passend zur Geschichte. Charaktere/Inhalt: Clara ist Schneiderin und hat sich einen Traum erfüllt. Sie hat zusammen mit ihrer Tante ein Café eröffnet, in dem sie auch Nähkurse gibt, selbst genähte Sachen verkauft und außerdem Auftragsarbeiten erledigt. Auf einem Flohmarkt findet sie zufällig ein Kleid, das sie aufarbeiten möchte. Doch dieses Kleid hat eine Geschichte und diese Geschichte bringt sie wieder mit Finn zusammen, ihrem Ex. Finn hat sie ohne Angabe von Gründen vor einigen Jahren verlassen. Jetzt suchen die beiden nicht nur die Geschichte des Kleides zusammen, sondern versuchen auch, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Wobei ihre Gefühle Achterbahn fahren. Fazit: eine wirklich tolle Geschichte, die mich fasziniert hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern in dem es unter Depressionen geht, welche die Liebe nicht als Heilmittel verkauft, was mir sehr gefällt. Die Geschichte von Finn und Clara ist toll erzählt und ich kann sie nur jedem weiterempfehlen.

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Vita

Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, wuchs mit der Nähmaschine ihrer Mutter auf. Sie selbst strickte aber lieber und flickte die Kleidung ihrer Kinder mit der Hand. Der Klimawandel brachte sie dazu, sich näher mit dem Thema Mode zu beschäftigen, und ihre Kinder machten sie auf Nähcafés, Kleidertauschbörsen und Fashionflohmärkte aufmerksam. Besonders bezauberten Ulrike Sosnitza die vielfältigen Upcycling-Ideen vieler Nähbloggerinnen, die sie zu diesem Roman inspirierten. Sie lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Würzburg, dem Schauplatz von »Die Glücksschneiderin«.

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