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Ulrike Sosnitza

Hortensiensommer

Roman

Taschenbuch
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In einem Regentropfen kann sich ein ganzer Garten spiegeln

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

»Eine sehr berührende Geschichte, die zeigt, wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern können und wie man es mit Liebe und Geduld schafft, alles zu überwinden.«

Ratgeber Frau und Familie (21. April 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42214-8
Erschienen am  12. March 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Sommerhausen am Main, Deutschland

Rezensionen

Ein Sommerroman mit ernstem Thema

Von: nef

13.05.2022

Eigentlich hat Johanna gar keine Lust sich weiter mit neuen Mietern rumzuschlagen, aber sie braucht die Einnahmen aus der Vermietung der kleinen Kellerwohnung. So steht sie an diesem Tag mit einer Handvoll Leuten im Garten und mustert sie akribisch. Ein junges Pärchen, ob sie viel Party feiern? Ein junger Mann, will sie einen Single haben, der ständig neue Leute anschleppt? Ein älteres Pärchen, keine Party, aber wie sollen sie die Stufen schaffen? Nach dem Desaster mit ihrer letzten Mieterin ist Johanna sehr genau, bei der Auswahl ihrer neuen Nachbarn. Philipp braucht dringend eine Wohnung. Er ist von Berlin nach Bayern gekommen und arbeitet seit einigen Monaten als Lehrer hier. Seit seiner Ankunft sucht er eine bezahlbare Wohnung, denn auf Dauer war die Pension keine Lösung. Die Wohnung in Sommerhausen sagte ihm zu, der Garten war fantastisch und die Vermieterin zog ihn magisch an. Dabei sollte er sich lieber auf etwas anderes konzentrieren, denn er war nicht ohne Grund nach Bayern gezogen. Erst einmal musste er jedoch einen guten Eindruck machen und vielleicht würde sich ja dann endlich alles zum Guten wenden. Nach reiflicher Überlegung sagt Johanna dem jungen Mann mit Hut zu. Da sie aus ihren Fehlern gelernt hat, bekommt er Gartenverbot - immerhin hatte er eine Terrasse. Und als hätte sie es geahnt, taucht er schon sehr bald in ihrem Garten auf. Ausgerechnet neben ihrem Lilienbeet hat er es sich gemütlich gemacht. Doch als sie ihn gerade aus ihrem Garten vertreiben will ruft eine ihrer Kundinnen an. Johanna ist nämlich Gartenfee und somit für ihre Kunden nahezu immer zu erreichen, wenn es mal wieder irgendwo nicht so wächst und gedeiht, wie es das sollte. Als Johanna bei einem neuen Kunden einen Garten planen soll, ahnt sie noch nicht, dass dieser ihr das Leben und das Herz schwer machen wird. Und auch ihr Ex-Mann Christopher taucht plötzlich wieder in ihrem Leben auf. Zumindest mit ihrem neuen Mieter läuft es gut, bis es zu einer schicksalshaften Begegnung kommt. Lange stand Hortensiensommer bei mir im Regal und hat auf mich gewartet. Nun endlich durfte es sich über Aufmerksamkeit freuen und ich konnte mich kaum davon lösen. Die Geschichte von Johanna ist tragisch und hat mich sehr berührt. Schon früh war klar, was ihr widerfahren ist und eigentlich arbeitet man das ganze Buch darauf hin, dass sie es endlich ausspricht. Als es dann soweit ist, habe ich Rotz und Wasser geheult. Dazu muss man sagen, ich bin eh sehr sensibel - aber wer hier hart bleibt, hat kein Herz. Philipp tat mir weite Strecken des Buches leid. Er weiß nicht was Johanna genau passiert ist, will ihr aber so gern helfen. Johanna lässt sich nicht mal von ihrer Familie helfen. Diese packen sie in Watte und wollen dabei so gern mit ihr zusammen das Erlebte verarbeiten. Ich mag die Art von Ulrike Sosnitza und habe die gesamte Geschichte sehr genossen. Sie schreibt nicht kompliziert, eher einfach, aber dabei angenehm und nicht plump. Ich konnte mir Johannas Garten und auch die anderen Orte sehr gut vorstellen und wäre gern selbst durch die Straßen der Stadt gewandelt und hätte einen Blick in die Töpferei von Johannas Schwester geworden =o) Hortensiensommer ist definitiv ein Sommerroman, der einen für Stunden an den Liegestuhl fesselt. Ich freue mich jetzt auf das nächste Buch von ihr, das bereits auf meinem Nachttisch bereit liegt und sicherlich auch bald hier vorgestellt wird.

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Ein Roman in voller Blüte

Von: MissDefyingGravity

27.10.2019

Der Klappentext hörte sich eher nach dem passenden Roman für meine Mutter an. Dies ist der primäre Grund, weshalb ich dieses Buch auswählte. Wie sich beim Lesen herausstellte ein glücklicher Zufall, falls man an solche Dinge glaubt. Ulrike Sosnitza entführt uns in das wunderschöne und idyllische Sommerhausen im Maintal. Hier lebt Johanna - allein in einem großen Haus mit vernachlässigtem Garten und ist auf der Suche nach einem neuen Mieter für die Einliegerwohnung im unteren Geschoss. Ihre Entscheidung trifft auf Philipp, einen scheinbar alleinstehenden Lehrer, der Berlin verließ und eine neue Lehrerstelle in der Gegend antrat. Zwischen den beiden funkt es von Anfang an, doch Johanna sperrt sich zunächst hartnäckig gegen jedweden Kontakt und steckt fast schon "spießig" erscheinende Regeln fest, an welche Philipp sich halten soll. Beispielsweise darf er ihren Garten zunächst nicht betreten und lediglich auf seiner Terrasse verweilen. Im Umgang mit Menschen scheint Johanna generell nicht sonderlich erprobt. Sie pflegt sporadischen Kontakt zu ihren Eltern, ihrer Schwester und deren Mann sowie einigen Nachbarn und Kunden ihres mobilen Gartenservice. Einzig in ihrer Arbeit scheint sie noch aufzublühen. Als Philipp und sie sich endlich näher kommen wird die versprochene Zweisamkeit von Klara, Philipps kleiner Tochter, zerstört. Johanna bricht jedweden Kontakt zu Philipp ab und kündigt ihm. Aber warum? Philipp bleibt trotz ihrer Zurückweisungen hartnäckig und hilft Johanna sich den Dämonen ihrer Vergangenheit zu stellen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Nur zu Anfang musste ich mich an die ganzen Pflanzennamen und Gärtnerbegriffe gewöhnen. Liebenswert zum Leben erweckte Charaktere begleiten einen durch die Geschichte und Johannas Weg zurück zu sich selbst. Mehr als einmal war ich zu Tränen gerührt. Ein wirklich schöner Roman, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Vita

Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, durchstreifte als junge Frau gerne den Wald, um alte Bäume zu fotografieren. Heute liebt sie ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg. »Sternenblütenträume« ist ihr vierter Roman bei Heyne.

www.ulrike-sosnitza.de

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