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Klara Jahn

Das Lied des Waldes

Roman

Das Lied des Waldes
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Die Weisheit eines besonderen Ortes durch alle Zeiten

Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Veronika in ihr Elternhaus im Nürnberger Reichswald zurück, um dessen Verkauf abzuwickeln. Ganz ungelegen kommt ihr diese Flucht aufs Land nicht: Ihre Ehe liegt in Scherben, von ihrem Job und sich selbst ist sie entfremdet. Die Kindheitserinnerungen in dem alten Forsthaus und das Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe überwältigen Veronika – da entdeckt sie alte Aufzeichnungen über Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert mit Pioniergeist für den Schutz des Waldes eingesetzt hat. In Annas Geschichte findet sie Trost und Inspiration, und es entwickelt sich ein besonderes Band zwischen den beiden Frauen, denen derselbe Ort durch die Zeiten hindurch Kraft gibt.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42745-7
Erscheint am 16. August 2023

Rezensionen

Damals und heute

Von: diebecca

18.07.2022

​In dem Buch Das Lied des Waldes von Klara Jahn geht es um Veronika, die nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Elternhaus im Nürnberger Reichswald zurückkommt, um dessen Verkauf abzuwickeln. Ihre Ehe liegt in Scherben, von ihrem Job und sich selbst ist sie entfremdet. Ihre Kindheitserinnerungen überwältigen sie. Sie entdeckt alte Aufzeichnungen ber Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert für den Schutz des Waldes eingesetzt hat. Sie findet Trost und Inspiration in Annas Geschichte. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich ein besonderes Band und denen derselbe Ort durch die Zeiten hindurch Kraft gibt. Das Cover hat tolle Farben, der Titel passt gut dazu, was wohl die Bedeutung ist, habe ich mich gleich gefragt. Das Buch lässt sich flüssig lesen, man findet gut in die Geschichte. Es wird abwechselnd von Veronika im 21. Jahrhundert und von Anna im 14. Jahrhundert erzählt. Die Familie spielt eine wichtige Rolle, für Veronika ist auch Freundschaft wichtig. Das Leben im Wald und Wissen über den Wald ist das zentrale Thema. Erinnerungen werden immer wieder thematisiert. Das Leben früher und heute. Anna und Veronika. Beides hat Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Was die beiden Frauen mit ihrem Leben anfangen wollen und was ihnen wichtig ist, ist auch Thema. Ein spannendes Buch über ein wichtiges Thema.

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Spannendes Thema zäh umgesetzt

Von: Verena

12.07.2022

Der Wald macht etwas mit dem Menschen. Man fühlt sich plötzlich ganz klein und in Verbundenheit mit der Natur. Ohne ihn könnten wir auch nicht leben, aber dennoch wird er überall auf der Weld zerstört. Auf zwei Zeitebenen und in zwei grob miteinander verbundenen Perspektiven wird hier von der Weisheit des Waldes erzählt. In der Jetztzeit ist die Protagonistin Veronika. Die Tochter ausgezogen, die Ehe zerbrochen, kehrt sie nach dem Tod der Mutter zurück in ihr Elternhaus im Nürnberger Reichswald. Obwohl sie hier, mitten im Wald als Tochter des Försters aufgewachsen ist, will sie nichts weiter als Haus und Waldstück so schnell wie möglich zu verkaufen. Die zweite Protagonistin ist Anna Stromer und lebte Ende des 14. Jahrhunderts ebenfalls in Nürnberg. Als Kind musste Veronika ein Referat über die Stromers halten, die für ihren Pioniergeist bekannt wurden. Damals schon wurde erkannt, dass die Menschen zu viel vom Wald nehmen, ohne etwas zurückzugeben und dass das daraus resultierende Ungleichgewicht sich irgendwann bemerkbar machen würde. Ein spannendes und hochaktuelles Thema. Obwohl ich drei Jahre in der Nähe von Nürnberg gelebt habe, habe ich noch nie zuvor von den Stromers gehört. Ob es wirklich Anna war, die die Ideen hatte, wie der Wald geschützt werden kann, konnte ich nicht rausfinden, aber dennoch ist diese Zeitebene die weitaus interessantere. In Veronikas Teil der Geschichte jagt leider ein Klischee das nächste, die unsympathisch, weil unreflektierte Protagonistin hat ihren Moment der Katharsis in einem seltsam actionreichen Finale, das gar nicht zum Rest der Geschichte passt. Stattdessen hätte ich gerne noch mehr über die Familie Stromer erfahren. Grundsätzlich war das Buch, grade auch wegen der vielen Klischees, mindestens 100 Seiten zu lang.

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Vita

Klara Jahn ist das Pseudonym einer bekannten Bestsellerautorin. Die Historikerin liebt es, große Geschichten zu erzählen und dabei tief in die Geschichte der Orte und Menschen einzutauchen. Dabei lässt sie sich von ihrer Liebe zur Natur und ihrer Faszination für raue Landschaften leiten. Die gebürtige Österreicherin und Mutter einer Tochter lebt seit 2001 in Frankfurt am Main.

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