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Rezensionen zu
Die Nacht – Wirst du morgen noch leben?

Jan Beck

Björk und Brand Reihe (2)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Top!

Von: distorted.books

23.03.2022

Nachdem mir der erste Teil das Spiel so gut gefallen hat, musste ich gleich mit Band 2 weitermachen. Auch hier wie bei Band 1 eine klare Empfehlung. Das Zusammenspiel der Ermittler wird enger und besser, das Potenzial um einer meiner Lieblingsreihen zu werden ist da! Die Story ist wieder unglaublich gut. Durch den sehr flüssigen Schreibstil sowie den für mich wichtigen kurzen Kapitel gehts wieder rasant zu Sache.

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Einer Frau passiert nachts im Wald Schlimmes, eine Ermittlerin stalkt ihren Ex-Partner und ein Kind lebt unter sehr dubiosen Umständen: Dieses Buch geht gleich rasant los und hat mich sofort in Beschlag genommen. Die Spannung des Anfangs bleibt die ganze Zeit erhalten und lässt an keiner Stelle nach. Mehrere verschiedene Perspektiven fördern dies noch und sorgen für eine ordentliche Geschwindigkeit, ganz viel Luft zum Durchatmen blieb mir als Leserin nicht. Gut gelöst sind die Überschriften der einzelnen Kapitel, sie zeigen an, aus wessen Sicht der Leser das Ganze gerade verfolgt. Dies hilft deutlich, die Übersicht zu behalten, auch wenn die Figuren sehr eigene Stimmen haben. Die Charaktere wirken alle sehr interessant, jeder hat seine eigenen Geheimnisse sowie Probleme und viele Beziehungen zeigen sich erst am Ende des Buches. Der Schluss wiederum punktet ebenfalls durch Spannung und schöne Wendungen, insgesamt ist das Buch gut abgeschlossen und alle losen Fäden werden verknüpft. Einige Stellen haben mich sehr erschüttert zurück gelassen, zum einen werden üble Mordmethoden beschrieben, aber noch viel mehr hat es mich ergriffen, dass ein Kind involviert war. Für schwache Nerven ist dieser Thriller definitiv nichts. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich möchte es allen Thriller-Fans gerne ans Herz legen.

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Ein Computervirus schaltet auf vielen Computern die Life-Übertragung eines unmenschlichen gruseligen Szenariums ein. Die unfreiwilligen Zuschauer sehen fünf große Glaszylinder, in denen glatzköpfige, nackte Menschen gefangen sind. Die Zuschauer werden aufgefordert Aufgaben zu lösen, um das Leben der drei Frauen und zwei Männern zu retten. Umgehend machen sich Europol Topermittlerin Inga Björk und Christian Brand an die Arbeit. Der zweite Thriller aus der Inga Björk und Christian Brand-Reihe steht dem Debüt-Bestseller „Das Spiel“ in keiner Weise nach. Im Gegenteil, ich finde ihn eigentlich noch stärker als der Vorgänger. Inga Björk und Christian Brand entwickeln sich immer mehr zum Super-Ermittlerteam, des Einen Schwächen sind des Anderen Stärken. Die Gründe, warum die Beiden so geworden sind, wie sie heute sind, werden in diesem Band tiefer beleuchtet, aber immer noch nicht ganz aufgedeckt. Das geschieht vielleicht im Folgeband. Es ist auf jeden Fall interessant, ihre Entwicklung zu beobachten. In diesem Fall scheinen viele Parallelen zur Vorgeschichte der beiden Ermittler zu liegen. Erlittenes Unrecht, Traumata und erlebte Misshandlungen in der Kindheit können verschiedene Lebensmodelle und Philosophien hervorbringen. Ich möchte hier nicht zu viel Spoilern, aber dieser Thriller hat nicht nur die Ermittler an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht. Das Buch ist von der ersten bis zur allerletzten Seite spannend und irgendwie auch Nerv tötend. Das aber im besten Sinne.

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Der Nachtmann kommt

Von: Petzi_Maus

13.12.2021

Als Hanna sich beim Joggens nachts im Wald verirrt, wird ihr größter Alptraum wahr. Der Nachtmann überträgt live - er hält 5 Menschen in Glaszylindern gefangen, und jede Nacht wird einer von ihnen sterben, wenn die Zuschauer nicht die von ihm gestellten Forderungen erfüllen. Meine Meinung: "Die Nacht" ist der zweite Teil um die Ermittler Inga Björk und Christian Brand, kann aber problemlos eigenständig gelesen werden, da der Fall in sich abgeschlossen ist und einige Infos über die Vergangenheit der Ermittler in die Geschichte eingestreut sind. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit beiden Ermittlern nicht warm geworden bin, ich beide nicht sehr sympathisch finde und deren Verhalten und ihre Taten auch oft nicht nachvollziehen konnte. Jan Beck weiß es mit einem fesselnden Schreibstil zu packen, man fliegt nur so durch die Seiten; allerdings fand ich es nach einiger Zeit schwer meine Konzentration beizubehalten, denn es gibt unendlich viele verschiedene Handlungsstränge, die jedoch hilfreicherweise mit dem jeweiligen Namen der handelnden Person gekennzeichnet sind, wo man jedoch anfangs keine Ahnung hat, ob und wie diese Handlungen etwas miteinander zu tun haben. Vor allem die Szenen um den 7jährigen Benjamin Sommer sind überhaupt nicht zuordenbar und verwirren. - Doch nach und nach laufen alle Handlungsstränge zusammen und alles ergibt Sinn, sogar mit einem roten Faden. Leider konnte ich die Art der Morde nicht nachvollziehen, und diese aufwändige Inszenierung. Das hätte es nicht gebraucht, und ich fand es übertrieben. Allerdings hat mich die Auflösung dann total überrascht!! Fazit: Sehr eigenwillige Ermittler, spannender Plot, überraschende Auflösung. Leider mit anfangs verwirrenden komplexen Handlungssträngen, die erst nach und nach zu einem Ganzen zusammenfließen.

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Jan Beck alias Joe Fischler hat nach "Das Spiel" nun mit "Die Nacht" einen weiteren Pageturner geschrieben, der mich an die Seiten kleben hat lassen. Diesmal geht es um einen unbekannten Mann, der sich selbst "der Nachtmann" nennt. Fünf Menschen hat er bereits entführt und hält sie in Glaskästen gefangen. Jede Nacht soll einer von ihnen sterben, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden. in einem Online-Stream spricht der Nachtmann direkt zu den Menschen, während der Countdown läuft und das perfide Spiel beginnt... Als Leser erleben wir die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven. Zuerst lernen wir Hanna Carlsen kennen, die sich eine kurze Auszeit genommen hat und auf dem Moselsteig wandert. Als ein Gewitter aufzieht, verliert sie die Orientierung. Die Scheinwerfer eines Autos verprechen zuerst Hilfe, doch der Mann, der daraus aussteigt, hat etwas ganz anderes im Sinn. Damit startet die Geschichte, die mich sofort gefangen genommen hat. Doch dann nimmt die Spannung etwas ab und die Ereignisse bis zum Zusammentreffen von Europol-Sonderermittlerin Inga Björk und dem Ex-Cobra Mitglied Christian Brand hätten meiner Meinung nach auch etwas gekürzt werden können. Danach zieht die Spannungskurve aber wieder an und man lernt die anderen Figuren kennen, die im Laufe der Geschichte eine größere Rolle einnehmen werden. Besonders berührt haben mich dabei die kindlichen Berichte des siebenjährigen Benjamin. All diese Charaktere scheinen zu Beginn keinerlei Zusammenhänge aufzuweisen. Zum Ende hin führen jedoch die einzelnen Handlungsstränge perfekt zusammen und legen auch das Motiv des Täters frei. Trotz der vielen Charaktere behält man den Überblick. Die Perspektivwechsel sind übersichtlich und verwirren nicht. Als Ermittlerteam haben sich Brand und Björk weiter entwickelt. Beide ergänzen sich perfekt und werden langsam aber sicher zum "Dream-Team". Man hofft due ganze Zeit über, dass die Beiden die Maschinerie des Nachtmanns, die nach dem Dominoprinzip läuft, stoppen können. Gemeinsam mit Hanna erlebt man hautnah mit, auf welche grausame Weise ihre Mitgefangenen ums Leben kommt. Ein geradezu hoffnungsloses Unterfangen für Björl und Brand, weil keinerlei Anhaltspunkte für die Auswahl der Menschen in den Glaskästen zu finden sind. Jan Beck hat auch diesmal wieder sehr innovative Ideen, was das Töten betrifft. Einiges fand ich jedoch etwas zu sehr an den Haaren herbei gezogen. War mir bei "Das Spiel" das Ende etwas "too much", empfand ich hier den Einsatz der Tötungsmaschinerie etwas überladen. Vorallem frage ich mich, wozu man überhaupt diesen Aufwand betreibt? Rache geht auch einfacher....hat aber auch nicht diesen Effekt. Auch hier ist meine Kritk, wie schon bei vielen anderen Thrillern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, dass mir alles einfach zu überdreht/überzogen vorkommt. Man hat manchmal das Gefühl, dass sich die deutschsprachigen Thrillerautoren gegenseitig überbieten müssen mit ihren Ideen. Trotzdem fand ich hier einige Ansätze wirklich sehr innovativ und orginell. Mir hat der erste Band etwas besser gefallen, aber auch hier gehen die Meinungen der Leser auseinander. Schreibstil: Joe Fischler schreibt als Jan Beck fesselnd und temporeich. Der Autor hat auch diesmal wieder einen richtigen Pageturner geschaffen. Die kurzen Kapitel mit kleinen Cliffhangern, fordern dazu auf, immer noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Der Autor baut immer wieder unerwartete Twists ein, die man nicht kommen sieht und somit die Spanungsbogen erhalten bleibt. Fazit: Wieder ein absoluter Pageturner, der mir aber an manchen Stellen einfach zu weit hergeholt vorkam. Trotzdem hat er mir so einige Gänsehaut Momente beschert und vorallem bin ich wieder durch die Seiten geflogen. Insgesamt hat mir aber "Das Spiel" noch etwas besser gefallen, als dieser zweite Teil. Wer Spannung und Gänsehaut sucht und sich unterhalten lassen will, ist hier richtig.

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Ein weitere Fall für Björk und Brand. Band 2: Klappentext: Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht … Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen. Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat. Auch hier begeistert der Autor Jan Beck mit seinem tollen Schreibstil. Der Fall ist brutal und nichts für schwachen Nerven. Das Spiel läuft nach dem Dominoprinzip und fünf Todeskandidaten, eingesperrt in Glaszylindern, davon wird einer jeden Abend vollautomatisch hingerichtet. Nur einer kann die Erlebniskette brechen, in dem die Aufgabe gelöst wird. Ich muss sagen, dass ich es sehr gut fand. Leider schlägt mein Herz etwas mehr für das Spiel von Jan Beck . Ich geben tolle 4 Sternen von 5. PS am 14.06.2022 erscheint Band 3 Die Spur. Ich kann es kaum erwarten.

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Wo fängt man bei diesem Buch bloß an? Ich habe Band 1 und 2 direkt hintereinander weg gelesen, man kann „Die Nacht“ auch für sich geschlossen lesen, aber wenn man so eine ausgeprägte Spoiler-Phobie hat wie ich, empfehle ich, Band 1- „Das Spiel“ zuerst zur Hand zu nehmen. Neuer Fall, alte Gesichter… Zumindest zwei und zwar Inga Björk und Christian Brand, die man durch die Ermittlungen zu einer neuen Mordserie und durch ihre persönlichen dunklen Gedanken begleitet. Die muss man wohl auch haben, wenn man für Europol arbeitet. Mit den anfänglichen Perspektiv-Wechseln hatte ich zu kämpfen, denn hier kommt jeder zu Wort: Ein Anwalt, ein Firmenchef, eine Ärztin und zwischendurch sogar ein kleiner Junge (immer etwas gruselig in einem Thriller, wenn ihr mich fragt). Die haben zunächst Mal gaar nichts miteinander zu tun … bis die Dominosteine fallen und die Nacht beginnt! Und dann fragt man sich plötzlich: Weer denkt sich so einen kranken Scheiß aus… Jan Beck natürlich. Und da ich auf genau sowas stehe, wird es wohl nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Ich finde den zweiten Band sogar besser als den ersten. Im ersten Band wird der Fokus auf die Täter gelegt, die mehr oder minder durchgehend bekannt sind. Im zweiten allerdings mehr auf die Opfer. Diese stehen in im Kreis aufgestellten Glaskästen, in denen sie auf brutalste Weise ums Leben kommen, wenn nicht jemand der Zuschauer (richtig gehört, das alles wird live übertragen) eine der Aufgaben erfüllt. Erinnert an „Saw“, ist aber ganz anders… Lest es einfach. Das Ende ist dann doch irgendwie absurd nach dem Motto: Einen Schocker hab ich noch. Passt allerdings zum großen Ganzen, also von mir eine Leseempfehlung für Thriller-Liebhaber, die auf lockeren, aber auch etwas zynischen Schreibstil stehen, in dem sich auch mal Kritik (zum Beispiel) an der Schnelllebigkeit und Cyberkontrolle heutzutage versteckt. Wie viel lassen wir uns durch Internet und Medien beeinflussen und wer bist du schon noch, ohne dein Smartphone?

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Wow, dieser Klappentext hat mich total gecatcht und ich habe mich sehr auf ein neues Buch des Autors gefreut. Auch in diesem Thriller konnte mich der Autor nicht enttäuschen. Es war spannend, es war teilweise unvorhersehbar und man tappt als Leser lange im Dunkeln. Genauso muss ein Thriller für mich sein. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven bekommt man vieles von den unterschiedlichen Charakteren mit. Wie sie denken, wie es ihnen geht, wie die Ermittlungen laufen. Das hat mir gut gefallen und hat den Lesefluss überhaupt nicht gestört. Die Auflösung der Geschichte hat mich geschockt. Ich hätte nicht gedacht, das es tatsächlich um so etwas ging. Aber das Motiv war auf jeden Fall interessant gestaltet. Fazit: Ein spannender Thriller, der mich überzeugen konnte.

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