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Rezensionen zu
Der Nebel

Stephen King

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Eigentlich nur eine Novella, kürzer als ein Roman und länger als eine Kurzgeschichte, King-Fans wissen, wieviel Wert der Meister auf diesen Unterschied legt. Schon eine alte Geschichte, noch ohne Handys und Internet - die Verfilmungen sind alle forgettable, das Original rules them all. Kurz: Wie der Nebel ein Einkaufszentrum einhüllt, und wie die dort eingeschlossenen die Flucht ergreifen (können?). (5/5)

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David Drayton hat ein Haus am See. Ein gewaltiger Sommersturm verursacht heftige Schäden. David, sein kleiner Sohn Billy und ein Nachbar fahren in die Stadt auf der anderen Seite des Sees, um Reparaturmaterial und Lebensmittel zu kaufen. Urplötzlich kommt ein dichter Nebel auf und schließt die Anwesenden im Supermarkt ein – niemand kommt mehr hinein, niemand mehr heraus. Die Eingeschlossenen geraten in eine Situation, mit der sie niemals rechnen konnten … Diese Novelle stammt aus dem Jahr 1980, erschien 1985 in der Kurzgeschichtensammlung „Skeleton Crew“, in Deutschland im ersten Band von dreien, nämlich „Im Morgengrauen“, 1996 dann in der Gesamtausgabe „Blut“. Auch so viele Jahre später hat sie eine unfassbare Wirkung auf mich. So vieles hat sich in der Zeit technisch verändert, jeder hat ein Smartphone, man ist vernetzt – aber die Menschen ändern sich wohl nie. So phantastisch dieser Plot sein mag, King hält dem Leser den Spiegel vor und zeigt ihm, wie unmenschlich Menschen in Extremsituationen werden, wie sie gegeneinander statt miteinander agieren. Und obwohl man so verwöhnt ist, dass man jederzeit mit dem Smartphone jemanden erreichen kann und nicht mehr auf das Festnetz angewiesen ist, wirkt die Story und lässt daran gar nicht denken. Da ist eine ganz ordentliche Portion Sozialkritik verpackt und King legt nicht nur den Finger auf diverse Wunden, er steckt ihn tief hinein und bohrt darin herum. Aktuell damals wie heute, brisant und brillant! Die Horrorelemente bieten quasi die Plattform für die eigentliche Schreckgeschichte. Für mich stehen der Nebel und das Monster stellvertretend für so manch andere, reale Bedrohung. David Nathan höre ich einfach super gern zu und für die King-Bücher ist er schlicht und ergreifend der beste Sprecher überhaupt. Er transportiert die Gefühle in seiner Stimme optimal. Sowohl Brutalität, als auch Liebe kann er wie kein Zweiter in seine Stimme legen. Sechs Stunden Hörgenuss sind wie im Fluge vergangen! Ich genieße seit vielen Jahrzehnten Kings Bücher. Nicht alle gefallen mir gleich gut. „Der Nebel“ fand schon 1985 meine Begeisterung. Auch 2021 und als Hörbuch bin ich großer Fan dieser Novelle. Ich gebe die vollen fünf Sterne! Nicht jeder Autor schafft es, eine Geschichte zu schreiben, die über so viele Jahre begeistert und ängstigt.

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Inhalt: Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Meinung: Da hat Stephen King wieder ein großartiges Werk erschaffen. Es ging direkt spannend los und wir erfahren die Ursache des Nebels. In diesem lauern unterschiedliche und unheimliche Wesen mit Tentakeln, Vogelkreaturen, Spinnen und noch mehr. Lange müssen wir auf das erste Opfer nicht warten. Streit entfacht in der Gruppe und sie spaltet sich. Einige, dadrunter auch David mit seinem Sohn Billy, versuchen die Flucht. Doch auf ein Happy End kann man hier nicht hoffen. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Eine klasse und einfallsreiche Story. Ich kann mir nur vorstellen, was in den Köpfen der Protagonisten vor sich gehen muss. Nie wieder in Freiheit, gezwungen Sicherheit im Inneren zu finden, mit dem einen Ziel zu überleben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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"Der Nebel" von Stephen King ist ein Roman aus dem Genre Horror und 2020 beim Heyne Verlag erschienen. Darum geht es: Am Long Lake, dem See einer kleinen Stadt, geschehen merkwürdige Dinge. Dave ist glücklich verheiratet und Vater eines Sohnes. Nach einem heftigen Gewitter macht er sich mit seinem Sohn auf den Weg zum Supermarkt. Komisch nur, dass dieser undurchdringliche Nebel, der seit dem Sturm da ist, näher kommt. Er hüllt die Stadt ein und offenbart grausige Monster. Wie soll Dave es zu seiner Frau nach Hause schaffen und lebt sie überhaupt noch? Meine Meinung: Ich bin ein großer Stephen King Fan und lese seine Geschichten sehr gern. Jede ist anders und gefühlt hat er schon jeden Schrecken aufs Papier gebracht. In diesem Buch schafft er es gekonnt mit der Angst vor dem Unbekannten zu spielen. Lange bevor man Monster sieht, hört man sie oder hört Menschen nach Hilfe schreien. Er zeigt die vielen verschiedenen und irrationalen Reaktionen der Menschen in solch einer Situation auf. Schreibstil: Dieses Buch liest sich sehr schnell durch. Einerseits liegt das an einem eher ungewohnt kurzen Buch von King, es sind nämlich 222 Seiten, andererseits kann er gut mit Worten umgehen. Wobei hier sei erwähnt, dass man die Bücher von Stephen King entweder sehr gern liest, oder aber gar nicht mag. Ich glaube etwas dazwischen gibt es eher selten. Fazit: King wird nicht ohne Grund der Meister des Grauens genannt - er beweist einmal mehr wie kreativ er mit dem Horror und den Emotionen spielen kann. Dieses Buch ist gruselig, aber nicht verstörend. Für mich ein King nach meinem Geschmack. Und hier noch ein schönes Zitat aus dem Buch: "Was Telent ist? Der Fluch der Erwartung." (Seite 151)

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Wow, was soll ich sagen. Ich liebe Bücher von Stephen King und auch hier war es nicht anders. Besonders hat mir gefallen, dass der Vorlauf nicht so lange wie sonst war, was aber sicher daran liegt, dass es für King eine eher kurze Geschichte ist. Man ist sofort im Geschehen und schon nach ein paar Seiten weiß man, dass hier mal wieder irgendetwas nicht in Ordnung ist. Aber das weiß man wohl, sobald man ein Buch in die Hand nimmt, auf dem Stephen King steht 🤣 Ich persönlich kannte die Story schon, da ich die Serie und den Film gesehen habe. Aber das tat dem ganzen keinen Abbruch, da das Buch doch deutlich anders ist. Und wie fast immer, fand ich die geschriebene Ausführung deutlich besser, da dort der Schrecken im Kopf stattfindet. Der Protagonist hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich ihn an einer bestimmten Stelle nicht verstehen konnte, aber das soll wohl ausdrücken, wie verzweifelt uns so eine Situation werden lassen kann. Ich möchte natürlich nicht Spoilern. Interessant fand ich es, dass die Situation, die in dem Supermarkt zu Anfang beschrieben wird, sehr ähnlich zu der Situation hier im März war. Man sieht, dass es vielleicht wirklich einfach menschlich ist, in einer Krise erst einmal einkaufen zu gehen. Allerdings schien hier das Toilettenpapier nicht auszugehen 🤣 Insgesamt konnte mich das Buch absolut überzeugen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und fand es wirklich einfach klasse 🙂(sagt man sowas noch?) Klare Empfehlung von mir 😊

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Der Nebel wurde in der Kurzgeschichtensammlung " Im Morgengrauen" 1985 veröffentlicht, und nun im Mai 2020 vom Heyne Verlag neu aufgelegt. Die Geschichte wurde auch 2007 von Frank Darabont verfilmt, und auch eine zehnteilige Serie gibt es darüber. ⁣ Aber zurück zum Buch. ⁣ Das Cover gefällt mir richtig gut, und da der Titel und das Motiv geprägt sind, ist es ein echtes Schmuckstück im Bücherregal. Was ich an dieser Geschichte liebe, ist die düstere Stimmung, die beklemmende Atmosphäre, und durch den detailverliebten Schreibstil, liest sich die Geschichte wie ein Drehbuch. Ich hatte ständig einen Film vor Augen. ⁣Das Buch ist ein typischer King, und empfehle ich natürlich allen Fans vom Meister des Horrors, aber auch für Einsteiger in das King Universum ist es sehr empfehlenswert. ⁣ Klare Leseempfehlung!⁣ ⁣

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Der Nebel – Stephen King Verlag: Heyne Taschenbuch: 9,99 € eBook: 9,99 € ISBN: 978-3-453-44116-3 Erscheinungsdatum: 11. Mai 2020 Genre: Horror / Novelle Seiten: 238 Inhalt: Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, es passt super zur Geschichte, denn die Tentakel kommen auch in der Geschichte vor. Gehalten ist das Cover in Orange, was definitiv mal etwas anderes ist. Gefällt mir sehr gut. Zum Buch: Dies ist eine Novelle aus der Kurzgeschichtensammlung Blut, die meisten von euch werden die Geschichte kennen, doch manchmal muss eine Geschichte eben ein zweites mal lesen. Wir haben hier einen typischen King, wer ihn kennt, weiß wie gern er mit seinen Protagonisten spielt. Wie gut er sie herausarbeitet und auch viele Dinge der Vergangenheit preis gibt. Ich liebe seinen Schreibstil, er geht meist in die Tiefe und durchleuchtet alles. Er schreibt flüssig auf eine ruhige Art und an den richtigen Stellen wird es spannend. Genau so muss das sein! Die Charaktere sind wie schon erwähnt gut erzählt, David mochte ich besonders gern, aber auch Amanda fand ich hier sehr gut. Mrs. Carmody wurde richtig gut dargestellt in ihrem Wahn, sie sieht den Weltuntergang kommen, doch ist es wirklich so? Tatsächlich findet sie auch bald Anhänger, die ihr folgen. Es gibt noch viele weitere Charaktere, doch ich geh hier nicht auf jeden einzelnen ein. Ich kann nur sagen, alle sind wirklich gut erzählt und es machte wieder einmal Spaß, ihren Weg zu verfolgen. Was treibt sich draußen im Nebel herum? Welche Monster treiben dort ihr Unwesen? Welche Experimente wurden dort vor Ort durchgeführt? Bekommen wir auf alles eine Antwort? Das könnt ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch selbst lesen werdet. Die bildliche Darstellung ist auch wieder mehr als gelungen, ich habe meiner Fantasie hier freien Lauf lassen können und gerade die Wesen im Nebel wurden super dargestellt. Im Großen und Ganzen eine wirklich gute Kurzgeschichte, die es verdient mehrmals zu lesen. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen, es war mir wieder eine Freude, dieses Buch zu lesen

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Inhalt : Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... Vita : Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen. Meine Meinung : David Drayton und sein Sohn Billy leben in einem kleinen Küstenstädchen in Neuengland. Nach einem schrecklichen Sturm machen sich die beiden in das nahegelegene Städtchen auf, um Besorgungrn zu tätigen und die Vorräte aufzustocken. Im Supermarkt angekommen, werden sie von einem unheimlichen Nebel überrascht. Ist der Supermarkt ein schützender Ort oder lauert dort schon das Grauen ? Und lauern im Nebel unheimliche Wesen ? " Der Nebel " ist keine neue Geschichte von Stephen King, sondern ist schon 1996 in dem Kurzgeschichtenband " Blut " erschienen. Stephen King, der Meister des Horrors, erzeugt hier eher eine unterschwellige und subtile Spannung. Wir lernen verschiedene Personen kennen, die eine Art Schicksalsgemeinschaft bilden. Stephen King hat wieder einmal überzeugend die menschlichen Charaktereigenschaften in einer solchen Notsituation hervorragend auf den Punkt gebracht. Auch die beklemmende und zunehmend bedrohliche Atmosphäre wurde in typischer King-Manier erzeugt. Leider hat die Geschichte nur ca. 220 Seiten, so dass einige lose Fäden zurückbleiben und auch das Ende hätte für mich viel detaillierter ausgearbeitet sein können. Trotz allem hat mich mein Lieblingsschriftsteller wieder restlos von seinen schriftstellerischen Qualitäten überzeugen können. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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