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Rezensionen zu
Zauberklingen - Die Klingen-Saga

Joe Abercrombie

Die Klingen-Romane (8)

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Schlecht ist an diesem Buch auf den ersten Blick kaum etwas. Abercrombie kann unterhaltsam und oft auch rotzfrech, sogar fast ohne Pathos schreiben, einzigartige Figuren erschafft er sowieso. Man kommt also schnell rein und bleibt auch gerne, zumal er seiner Welt einen ganz neuen Dreh verpasst, indem er sie eine Art industrielle Revolution erleben lässt - inklusive aller Umbrüche und Unwägbarkeiten, die damit einhergehen. Zudem schickt er seine Helden durch allerhand Prüfungen, von denen sich gerade Savines Abenteuer ordentlich gewaschen hat. Problematisch ist dagegen, dass sich der Autor nicht mehr ausschließlich auf seine ursprüngliche Stärke, nämlich augenzwinkernde Fantasy mit kernigen, unperfekten Helden verlässt. Vielmehr ist dieser Auftakt der neuen Saga eine Mischung aus Young-Adult-Zutaten (nicht zufällig steht der Nachwuchs vieler bekannter Figuren im Vordergrund) und diverser sich abzeichnender Intrigenspielchen à la "Game of Thrones". Obwohl der über 750 Seiten starke Wälzer schon ein Epos für sich darstellt zeigt das Ende, dass es jetzt eigentlich erst richtig losgeht. Wir kennen die Figuren, wissen, was sie antreibt und sollen ihnen jetzt bitteschön noch durch mindestens zwei weitere Bücher folgen. Allein, die Idee hat sich überlebt. Eigentlich ist es schade, gerade um taffe Frauen wie Rikke und Savine, die sich mit ihrer Stellung eben nicht abfinden, sondern in einer männerdominierten Welt selbstbewusst ihren Weg gehen und sei er noch so gefährlich. Letztendlich landet aber immer wieder irgendwer mit irgendwem im Bett, ist neidisch aufeinander, verbündet sich mit dem Falschen ... das übliche eben. Gelungen ist dagegen der finale Twist, wenn nach einem abschließenden Triumphzug die Karten noch einmal neu gemischt werden. Entwicklungen, die sich vorher abgezeichnet haben, erscheinen in ganz neuem Licht und es winkt ein Hoffnungsschimmer für Buch zwei und drei. Originaltitel: "A Little Hatred"

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Ich muss gestehen, dass mir vor Beginnen des Buches gar nicht klar war, das es sich um Band x einer ganzen Reihe handelt. Das stellte ich erst weit später fest. Allerdings ist es offenbar nicht schlimm denn ich habe mich problemlos in die Welt bzw. die Geschichte hineinfinden können. Zwar wird an einigen Stellen immer mal wieder an Vorangegangenes erinnert, allerdings fällt das nicht weiter ins Gewicht und stört auch nicht. Ich habe zwar etwas anderes erwartet, war am Ende dann aber dennoch positiv überrascht. Der Autor schreibt Fantasy der besonderen Art. Düster und mit einem ganz eigenen Humor. Allerdings fand ich die vielen Handlungsstränge etwas übertrieben. Man muss sich beim lesen definitiv konzentrieren, sonst geht einem da schnell etwas durch die Lappen. Die Charaktere sind durch die Bank super dargestellt, authentisch und alles andere als blass. Spannend fand ich auch die Tatsache, dass wir von der Industrialisierung lesen. Arbeiter werden quasi durch Maschinen ersetzt. Alles andere als abwegig. :) Insgesamt empfehlenswert. Man kann die vorangegangenen Bücher lesen, muss dies allerdings wie in meinem Fall nicht zwingend.

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Spannendes Buch

Von: Yanthara

25.08.2020

Mir fiel der Einstieg in das Buch ein bisschen schwer, weil es zwar der Beginn eines neues Abschnittes in der Geschichte ist, aber nicht der erste Teil der Saga, es ist der achte Band in der Saga. Der Beginn einer neuen Trilogie. Die Geschichte spielt etliche Jahre nach den Vorgängerbänden. Sodass mir einfach Infos zur Welt gefehlt haben. Nachdem man sich etwas eingelesen hatte, konnte man der Story recht gut folgen. Aber mann muss die derbe Sprache schon mögen, die von Zeit zu Zeit auftaucht. Das ist nicht unbedingt jeden das seine. Die Idee mit der Industrialisierung, die gewünscht ist und der Magie, die in Vergessenheit gerät fand ich sehr spannend. Hin und wieder war mir es aber etwas zu viel an Handlung. Vielleicht hätte man besser durchgesehen, wenn man die anderen Bände kennt. Ich weiß es nicht. Ich bin mir noch unsicher ob ich weitere Bände lesen werde. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die Charaktere des Buches. Ich fand sie sehr stimmig und gut geschrieben, wodurch sie sehr viel Tiefe haben und sehr authentisch wirken.

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Dieses Buch war mein erstes von diesem Autor aber ich kam sehr leicht in den Schreibstil des Autors rein. er schreibt locker und spannend es liest sich gut. Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie, in dessen Welt aber schon vorher andere Bände erschienen sind. Ab und an wird in diesem Buch an diese Bände erinnert aber da es eine eigene Geschichte neuer Helden ist, die sich im Laufe des Buches treffen und kennen lernen. İch hatte lediglich am Anfang Probleme mit den verschiedenen nordischen Namen aber nachdem man sie alle verinnerlicht hat konnte man sie gut auseinander halten. Die verschiedenen Protagonisten sind alle verschieden und haben echt interessante Charaktere aber es wurde zwischenzeitlich immer wieder mal spannend und ab und an ruhiger. Es ist teilweise in derber Sprache geschrieben und spielt in einer Welt die sich modernisieren will und die Magie in Vergessenheit gerät.

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Cover: Ich finde es sieht total cool aus. Man schaut es an und denkt direkt an eine atemberaubende Fantasy Geschichte. Allerdings finde ich sowohl den Buchtitel als auch den Vogel, nicht passend zum Inhalt. 😍 Meinung: Ich habe das Cover gesehen, den Klappentext gelesen und dachte sofort, "Wow! das klingt nach einem spannenden neuen Fantasy-Abenteuer". Nunja... mir war nur nicht bewusst das es sich um Band 8 handelt. Eigentlich dachte ich, es sei der Auftakt einer neuen Reihe. Ein wenig ist dies auch der Fall, den Zauberklinge ist der Start einer neuen Trilogie, die in der gleichen Welt wie die Vorgänger spielt. Doch ich dachte mir auch, "hey, vielleicht komme ich ja dennoch rein". Tatsächlich kam ich überraschend gut in die Geschichte rein, jedoch empfehle ich jeden diese Reihe chronologisch zu lesen. Dadurch das ich die Vorgänger nicht kenne, hatte ich an manchen Stellen schon Schwierigkeiten, die Situation optimal nachvollziehen zu können. Die Schreibstil von Joe Abercrombie gefiel mir sehr gut. Dieser ist sehr atmosphärisch und auch authentisch, wobei ich mir an manchen Stellen ein paar mehr Beschreibungen zu dem Setting gewünscht hätte. Obwohl Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen mit seinen 768 Seiten ein echter Schinken ist, habe ich davon nicht viel gemerkt, da dieser sich super lesen lässt. Die Sprache ist hier auf jeden Fall nichts für zart besaitete, denn dieser ist zumeist schon sehr derb und hart, allerdings passt es eben auch zur Geschichte. Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen. Diese sind alle mega authentisch und haben wirklich tiefe, wodurch man gut in deren Handlungsstrang einfindet. Generell finde ich mehrere Handlungsstränge klasse, doch hier war es mir zum Teil ein wenig zu viel. Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich die Vorgänger noch nicht gelesen habe, was ich DEFINITIV nachholen werde! Die Story an sich fand ich durchgehend Spannend und fesselnd. Die "Neue Zeit" beginnt hier gerade, es werden Arbeiter durch Maschinen ersetzt und mit der Industrialisierung erhält der Kapitalismus Einzug in die Gesellschaft. Dies hat der Autor extrem gut aufgezeigt, auch die Differenzen zwischen Arm und Reich und welcher Stellenwert Macht hier hat. Fazit: Joe Abercrombie hat mich mit Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen hervorragend unterhalten können. Die Geschichte war durchgehend spannend und fesselnd, wodurch die fast 800 Seiten viel zu schnell gelesen waren. Die Charaktere haben alle Tiefe und konnten mich hin und wieder überraschen. Besonders spannend fand ich die verschieden Verwickelungen, zwischen Politik, Krieg und Industrialisierung. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, wobei ich auch empfehle eventuell die vorherigen Bände zu lesen, was ich auf jeden Fall nachholen werde! 💖 Ich danke dem Heyne Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

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Zum Autor: Joe Abercrombie (* 31. Dezember 1974 in Lancaster) ist ein englischer Autor von Fantasyromanen, bekannt durch die Trilogie “The First Law” - in Deutschland als Klingen-Saga bekannt und die weiteren im selben fiktiven Universum angesiedelten Romane sowie durch die Shattered-Sea-Trilogie. Er studierte Psychologie an der Universität von Manchester und arbeitete nach seinem Abschluss in London als freischaffender Drehbuchautor. Nachdem er bereits während seiner Studienzeit an einer Fantasy-Trilogie über einen barbarischen Helden gearbeitet hatte, nahm er diese Idee 2002 wieder auf. Abercrombie beendete den ersten Teil “The Blade Itself” 2004. Cover: Das Cover ist eher unspektakulär. Die typische Klinge unter dem Titel, die bei allen Büchern an der gleichen Stelle ist und ein Erkennungszeichen der Reihe ist. Darunter ein Raubvogel im Angriff. Das Cover ist in dunklen Grüntönen gehalten. Handlung Zauber Klingen von Joe Abercrombie ist der Beginn einer Trilogie und im Universum der erfolgreichen Klingen-Saga angesiedelt. Man findet auch ohne Vorwissen einen guten Einstieg in die Handlung. Ich kannte die Klingen-Saga vorher nicht. Die Charaktere sind schön herausgearbeitet und ich hatte schnell meine Lieblingsprotagonisten. Die Szenen sind bildhaft beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, was gerade bei den Kampfszenen oft blutig ist. An einigen Andeutungen merkt man Hinweise auf vorherige Bücher, das Wissen wird aber nicht zum Verständnis benötigt. Es ist eher so als wären die Personen Nachfahren oder entfernte Verwandte der vorherigen Bücher. Die Welt die Joe Abercrombie für den Leser erstehen lässt, ist eine mittelalterliche Welt in der die Industrialisierung gerade auf dem Vormarsch ist mit all ihren Vor- und Nachteilen und die Magie sich auf dem Rückzug befindet. Neben Königen und Statthaltern steigen Fabrikbesitzer und Banken zu den Strippenziehern der Geschicke des einfachen Volkes auf. Fazit: Das Buch hat mich gut unterhalten. Die Idee mit der Industriealisierung hat mich angesprochen. Ich habe bei der Entwicklung der Protagonisten mitgefiebert und möchte natürlich wissen wie es nun für sie weitergeht. Einige Entwicklungen haben mich verblüfft. Ich möchte auch den zweiten Band lesen und die Klingen-Saga steht nun auf meiner Wunschliste!

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Genial!

Von: Qultur-HH

04.03.2020

Der Blutige Neuner, der fiese Inquisitor Glokta und der schillernde Magus Bayaz – mit diesen Figuren erschuf Joe Abercrombie vor Jahren eine fantastische Welt, in der es vor Intrigen, temporären Bündnissen, Verrat und Krieg nur so wimmelte. Seine „Klingen“-Romane sind hervorragend: Nicht nur wegen der verzwickten Handlung, sondern vor allem, weil der Autor jeder seiner Figuren eine psychologische Tiefe und einen ganz eigenen, tiefgründigen Charakter gibt, wie es in dieser genialen Form kein zweiter tut. „Zauberklingen“ ist nun, nach einer langen Pause, Band acht der Saga. Er spielt Jahre nach dem letzten Buch, setzt mit einer neuen Generation fort. Die Helden und Schurken der ersten Romane haben Kinder, die nun agieren. Leo dan Brock etwa kämpft im Norden gegen die Barbaren. Rikke, die Tochter des Hundsmanns, versucht mit ihrer Gabe zurechtzukommen. Savine dan Glokta ist als Geschäftsfrau so skrupellos wie ihr Vater als Erzlektor. Kronprinz Orso scheint nur an seine nächste Zeche und Hure zu denken. Und zwischen all dem begehren einige Rebellen auf, fordern bessere Arbeitsbedingungen in den vielen neu gegründeten Fabriken. Joe Abercrombie schafft es wieder einmal, tiefgründige und allzu menschliche Figuren auf Papier zu bannen und in eine intelligente Handlung zu stricken. Nichts ist so leicht und offensichtlich wie es scheint. Wer die ersten Bücher kennt, wird so manchen liebgewonnenen (oder auch gehassten) Charakter wiedertreffen. Doch auch die Bösen sind bei Abercrombie nie nur böse und die Guten haben ebenso ihre Macken. Ein absolut lesenswertes Buch, das Lust auf Fortsetzungen macht!

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„Zauberklingen“ von Joe Abercrombie ist die Fortführung der Klingen-Saga. Ich muss ehrlich gestehen, dessen war ich mir gar nicht so bewusst und ich kannte die Bände der Klingen-Saga vorab nicht. Dennoch habe ich gut in die ganze Geschichte und Welt finden können und war überrascht, wie gut ich mich in diesem Großen zurecht finden konnte. Joe Abercrombie schreibt auch einfach echt klasse, obwohl das Buch ein kleiner Schinken ist, liest es sich förmlich so weg und bietet neben Fantasy noch so einiges mehr. Die einzelnen Szenerien werden detailliert und dennoch nicht zu überfüllt beschreiben und die Kampfszenen konnte ich mir ziemlich gut vorstellen. Auch die Charaktere erschließen sich einem nach und nach, wobei man auch merkt, dass noch viel Luft insgesamt nach oben ist und es definitiv noch weitergehen wird mit der Saga! Fazit: Das Buch hat mir richtig gut gefallen und die Klingen-Saga steht nun absolut auf meiner Wunschliste! Ich möchte sie gerne von Anfang an einmal lesen um einiges noch ein bisschen besser nachvollziehen zu können. Dennoch lies sich das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen!

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