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Rezensionen zu
Eine kurze Geschichte der Menschheit

Yuval Noah Harari

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Was genau hat den Menschen zum Herrscher über den Planeten gemacht? Sicherlich ist es nicht seine körperliche Kraft und Schnelligkeit. Ganz im Gegenteil. Menschen sind verletzbar und aufgeschmissen. Nach unserer Geburt brauchen wir Jahre der engmaschigen Pflege, bis wir einigermaßen für uns selbst sorgen können und selbst dann sind wir komplett auf uns alleingestellt nicht wirklich lebensfähig... Zumindest nicht, wenn man uns auf einer einsamen Insel aussetzen würde. Doch die Menschheit hat kognitive und gruppendynamische Besonderheiten, die uns so erfolgreich gemacht haben. Wir sind zum Beispiel richtig gut darin in großen Gruppen koordiniert zusammenzuarbeiten und das kann uns kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten nachmachen. Mit unserer Effizienz haben wir aber auch die ein oder andere Katastrophe auf dem Gewissen. Und das schon lange bevor der menschengemachte Klimawandel ein Thema wurde. Harari geht sehr gut verständlich darauf ein, in welchen Etappen sich die menschliche Entwicklung vollzogen hat. Er erklärt unseren Einfluss auf das Ökosystem und wie wir uns schon in der frühen Geschichte schnell unser eigenes Gefängnis geschaffen haben. Insgesamt ein Buch, das ich jedem interessierten Laien empfehlen möchte. Für Menschen mit einem akademischen Hintergrund in Frühgeschichte oder Anthropologie gibt es sicher nichts Neues, doch das liegt bei populärwissenschaftlichen Büchern leider in der Natur der Sache.

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Ich find dieses Buch echt interessant. Klar kann ich die Kritikpunkte verstehen, dass das Buch nur oberflächlich die Themen ankratzt, aber was verlangt man? Wenn solch ein Buch ins Detail gehen soll, müsste das Buch 4000 Seiten oder mehr haben. Deswegen auch "kurze Geschichte", was auch kritisiert wird, denn es ist nicht historisch, sondern in meinen Augen eher anthropologisch. Ich persönlich finde Anthropologie aber auch sehr interessant und spannend. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, was bei Sachbüchern auch nicht immer der Fall. Deswegen kann man das Buch auch so gut weglesen. Daher finde ich es auch nicht schlimm, dass er mit wenigen Fachbegriffen hantiert. Das Buch ist halt nichts traditionelles und sticht damit aus der Reihe. Aber Geschmäcker sind ja verschieden, dem einen kann man es recht machen, dem anderen nicht. Daher meine Empfehlung: Einfach sich selbst ein Bild machen und lesen.

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Tatsächlich ist "Eine kurze Geschichte der Menschheit" kein Buch, was man mal eben so Weglesen kann. Es ist ein Sachbuch, welches ein wenig komplexer aufgebaut ist, aber dennoch sehr gut verständlich war. In diesem Buch beschreibt der Autor die "Geschichte der Menschheit" und auf knapp 500 Seiten wird der Leser auf eine Zeitreise mitgenommen. Angefangen bei der Entwicklung des homo sapiens, hinüber zu verschiedene "Revolutionen", wie der Autor es öfters aufgreift, bis hin zur heutigen Zeit. Dabei geht er detailliert, auf die einzelnen "Epochen" der menschlichen Evolution ein und man erhält einen übersichtlichen Blick auf verschiedene soziologische Abläufe. Sei es der Anfang der agrarischen Revolution oder der kognitiven. Es wird sehr anschaulich und auch ein wenig humorvoll dargestellt wie sich unsere heutige Gesellschaft entwickelt hat.

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Ich muste das Buch unbedingt haben, das war klar. Es hat mich dann auch von Anfang an mitgerissen,von der ersten bis zur letzten Seite und absolut fasziniert! Yuval Noah Harari erzählt auf 500 Seiten chronologisch die Geschichte der Menschheit. Ich kann dieses Sachbuch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕: Die kurze Geschichte der Menschheit wird auf 526 Seiten abgehandelt, dabei sind vier Themen für Harari zentral: "Die kognitive Revolution", "Die landwirtschaftliche Revolution", "Die Vereinigung der Menschheit" und "Die wissenschaftliche Revolution". Anhand der angegebenen Quellen legt Harari seine Recherche dar und interpretiert diese auf unsere gegenwärtige Situation. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: „Jeder beliebige Moment in der Geschichte ist ein Scheideweg. Eine einzige Straße führt von der Vergangenheit in die Gegenwart, doch in die Zukunft führt eine unendliche Vielzahl von möglichen Wegen.“ (S. 289) Ein sehr informatives Buch, welches dabei jedoch durch die Informationsgehalt nicht langweilt oder geistig erschlägt. Neben spannenden historischen Informationen, die sehr detailreich recherchiert und mit Quellenangaben belegt sind, ist dieses Buch inhaltlich sehr wertvoll. ABER: die oft (zu) simplen und dabei jedoch kreativen, nahezu unkonventionellen Interpretationen von Harari empfinde ich stellenweise als zu kurz gedacht. Dies ist mir besonders bei den letzten beiden zentralen Themen aufgefallen. Harari trifft im Buch Aussagen, die zum Nachdenken anregen und spricht nicht nur die kognitive Ebene des Lesers an, sondern auch die emotionale. Insgesamt kann ich nicht mit allen Aussagen mitgehen und das Buch gibt eine gute Grundlage spannende Diskussionen zu führen. Insgesamt bin ich hin und her gerissen von diesem Buch.

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Dieses Buch beschreibt den Wandel der Menschheit, warum wir gerade hier sind an der Spitze und warum die vorigen menschlichen Spezies ihren Weg durch den Kampf von Jäger und Sammler über die Niederlassung zu großen geründeten Städten bahnten. Zudem beschäftigt es sich auch mit dem Glauben und Vertrauen an Götter, Menschenrechten, Geld, Bücher usw. Insgesamt geht es um das menschliche Wesen quer durch die Geschichte mit einem Blick auf den Nutzen. Meinung: Es wird Biologie mit Geschichte verknüpft- ein super Überblick. Zuallererst, Harari’s Schreibstil ist locker leicht und schafft somit ein tiefes Verständnis seines Spezialgebietes für jeden. Gekonnt beleuchtet er die Facetten der Menschheit, positiv und negativ, durch die Geschichte mit Beispielen. Dabei arbeitet er sich chronologisch vom Dinosaurier bis hin zum Homo Sapiens, wodurch sich ein roter Faden durch das Sachbuch zieht. So schafft er einen Überblick, aber auch eine Diskussion über das heutige Wissen des Homo Sapiens, dabei gibt er auch einen Ausblick auf die Zukunft. Mehr will ich nicht verraten, liest es selbst, denn dieses Buch ist ein kleines Wunderwerk für die breite Masse!

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Wie der Name es andeutet, beschreibt der Autor auf ca. 500 Seiten einige Entwicklungsschritte der Menschheit auf. Dabei ist das Buch in die 4 Themenbereiche "kognitive Revolution", "landwirtschaftliche Revolution" , "Die Vereinigung der Menschheit" , "die wissenschaftliche Revolution" aufgegliedert. Die Themen reichen also von der Fragestellung wie der Homo sapien es schaffte in einer größeren Gruppe zusammen zu leben als Schimpansen oder andere Rudeltiere bis zu der Frage welche Punkte unserer heutiges Glücksgefühl beeinflusst. Hierbei schreibt der Autor sehr unterhaltsam, pointiert und verbindet die verschiedenen Themengebiete sehr geschickt. Anmerken muss man jedoch, dass er hier oft eine mögliche Theorie angibt und es sich bei vielen historischen Erklärungen nicht um handfeste Fakten handelt. Historiker könnten hier also einige unklare Fakten oder teilweise auch falsche Fakten entdecken. Wenn man mit diesem Punkt allerdings kein Problem hat, ist das Buch sehr inspirierend und gibt einen hochinteressanten Einblick in Entwicklungsschritte der Menschen, über die man sich vorher noch keine Gedanken gemacht hat. Mir persönlich hat das Lesen daher sehr viel Spaß gemacht und finde das Buch super um einfach mal sich auch selbst Gedanken über die frühere Entwicklung der Menschheitsgeschichte zu machen. Interessant empfand ich auch wie viele Punkte man aus früheren Zeiten auch heute noch in unserer Gesellschaft wiederfinden kann. Zum Beispiel können Schimpansen nur in Rudeln bis zu 50 Tieren leben, bei Menschen hat sich das zwar mittlerweile geändert, aber ab einer Zahl von ca. 150 Menschen werden die sozialen Bindungen zwischen einander deutlich komplexer. Dies führt laut dem Autor z.B. dazu, dass familiengeführte Unternehmen, die schnell über diese Zahl wachsen an diesem auseinanderrechenden Sozialgefüge kaputt gehen können. Ich kann das Buch daher für alle sehr empfehlen, die Interesse an Philosophie oder an der historischen Entwicklung der Menschheit haben.

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Als allererstes, warum ich das Buch lesen wollte. Der Klappentext hat mir auf eine besondere art gefallen, ich kannte vorher so eine art von Buch nicht, das hat mich neugierig gemacht, sodass ich das Buch unbedingt haben musste. Das Buch hat mich von Anfang an mitgerissen,von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin immer noch fasziniert von diesem Buch. Ich musste mir allerdings Zeit nehmen um das Buch zu lesen, denn für mich war es kein Buch, was man mal ebenso neben dem Fernsehr gucken lesen kann. Top Buch kann ich wirklich jedem Empfehlen. Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht? Vor 100 000 Jahren war Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

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