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Rezensionen zu
Winter meines Herzens

Emylia Hall

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Das Buch , Winter meines Herzens habe ich auf einer längeren Reise angefangen zu lesen und schon allein der Prolog nahm mich sofort gefangen und zog mich in seinen Bann . Ich habe es in 2 Tagen verschlungen. „Lausanne gab es vor Hadley. Lausanne gab es auch vor Kristina und Jacques und Joel. Ihre Anwesenheit in der Stadt war nur flüchtig. .......... zwischen den verschlungenen Parks spielten sich ihre Begegnungen und ihre Tragödien ab. Lausanne blieb von all dem unverändert, doch auf das Leben der Menschen, die dort wohnten, traf das nicht zu ..... “ Eine sehr gefühlvolle und tieftraurige Geschichte um die junge schüchterne und naive Engländerin Hadley . Sie bewirbt sich eher aus Trotz um ein Auslandssemester in der Schweiz weil ihr niemand so richtig was zutraut. Sie studiert in England an einer Uni nicht weit entfernt von ihrem Elternhaus in dem sie noch bei ihren Eltern , ihrem kleinen Bruder und ihrer Katze lebt. Wider erwarten wird sie an der Uni in Lausanne in der Schweiz angenommen. Sie freut sich auf ihr Jahr, das wird ein Abenteuer weit weg von ihrem sicheren Zuhause , in der schönen neuen Welt am Genfer See. Schon bei ihrer Ankunft erlebt sie den magischen Zauber dieser Stadt und beschließt den Weg vom Bahnhof zum Studentenheim zu Fuß zu gehen. Sie saugt alles begierig in sich auf. Hier findet sie die beste Freundin die sie jemals hatte, die hübsche aber flatterhafte Dänin Kristina, mit der sie Tür an Tür wohnt. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Kristina vertraut ihr ihr größtes Geheimnis an, das sie ein Verhältnis hat mit einem verheirateten Mann , Jacques. In einer kalten Winternacht , an dem Hadley ihren Geburtstag mit einigen Studienkollegen feiert , fällt der erste Schnee , Kristina verspätet sich zur Party und es bahnt sich eine Tragödie an. Dieser nicht enden wollende Alptraum hält Hadley gefangen in einer schockstarre aus der sie nur ein viel älterer charmanter Gentleman wie Herr Hugo Bezier erretten kann. Ihn lernte sie noch mit Kristina in einer Bar im mondänen Hôtel Le Nouveau Monde kennen während Kristina von mehreren jungen Männern flirtend umgeben ist. Er hilft ihr und macht ihr klar wie sie sich diesem Alptraum stellen kann . Dann ist da ihr amerikanische Dozent für amerikanische Literatur Noel Wilson zu dem sie sich hingezogen fühlt seit sie ihn das erste mal in der Nacht nach einem Kneipenbesuch über den Weg lief als sie noch nicht wusste wer er war. Aber Noel trägt ein Geheimnis und lässt er sich auf (s)eine Studentin ein ? Emylia Hall beschreibt ihre Personen mit solch einer liebevollen Gründlichkeit. Diese Charaktere hat sie alle so greifbar beschrieben und ich habe das Gefühl das das ihre Geschichte ist, sie lebte und arbeitete in dieser von ihr liebevoll beschriebenen Stadt Lausanne . Und wer weiß schon wer man ist ? „Man denkt nicht daran, dass ebendiese Herzen eines Tages brechen, man denkt nicht an die Splitter , die noch lange Schmerzen ‘‘ Das Buch besitzt viel Tiefgang und ist wunderschön geschrieben, es hat mich sehr angefasst und tief bewegt. Ich fühlte mich sehr wohl darin und ich musste oft blinzeln um ein paar Tränen beiseite zu schieben. Ebenso würde ich jetzt meine Augen offener halten um ja nicht die Chance zu verpassen so einen tollen väterlichen Freund wie Hugo Bezier kennenzulernen. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne Und meinen Dank an das Blogger Portal für dieses tolle Buch.

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Mit In unendlicher Ferne konnte Emylia Hall mich letztes Jahr schon begeistern. Es stand außer Frage für mich, dass Winter meines Herzens direkt gelesen werden muss. Und so viel kann ich schon vorweg nehmen: Kurz vor Jahresende habe ich mit Winter meines Herzens ein neues Jahreshighlight entdeckt. Klappentext: Hadley Dunns Leben könnte nicht normaler verlaufen – Familie, Uni, Freunde. Bisher keine große Liebe, dafür aber auch kein großer Schmerz. Bis sie beschließt für ein Auslandssemester in die Schweiz zu gehen. Nach Lausanne am Genfer See. Ein Ort, der voller Magie ist, der erfüllt von Versprechungen scheint. Hier beginnt Hadley eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Mann. Hier lernt sie Kristina kennen und findet in ihr die beste Freundin, die sie jemals hatte. Doch dann ereignet sich in einer dunklen Winternacht – der erste Schnee ist gerade gefallen – eine Tragödie. Und was als sorgenfreies Abenteuer begann, entwickelt sich zu einem Alptraum … Meine Meinung: Dem Klappentext nach erwartet man eine klassische Liebesgeschichte. Doch schnell stellt man fest, dass es hier um eine Liebe geht, die tiefer reicht, als zwischen zwei Liebenden. Es ist die Freundschaft, die zwei junge Frauen an einem fremden und aufregenden Ort wie Lausanne zusammenhält. Hall schildert zu Beginn ein kleines Märchen, das Hadley aus ihrem Schneckenhaus in England herausholen soll. Sie will Aufregung und Zauber. Dies wird ihr auch zu Teil – die Begeisterung für das malerische Lausanne ist greifbar – jedoch entwickelt sich alles anders, als erwartet. Hall schafft es, dass der Leser mit der jungen Hadley mitfiebert und ich muss sagen, dass sie mir während des Lesens wirklich ans Herz gewachsen ist. Neben ihrer Freundin Kristina, bilden zwei ältere Männer Hadleys sozialen Mittelpunkt. Auch wenn ich mir so etwas bei mir selbst nie vorstellen könnte, schafft Hall es, dass das Ganze kaum seltsam auf mich erscheint. Sie zeigt, dass Freundschaft keine Grenzen kennt. Natürlich bleibt auch die Liebe nicht aus, doch ebenso wie bei In unendlicher Ferne verläuft nichts wirklich so, wie der Leser es sich wünscht. Und gerade das macht eine gute und spannende Liebesgeschichte meiner Meinung nach aus! Hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch die Sprache. Hall bzw. die Übersetzerin Astrid Finke überzeugt mit einem grandiosen Schreibstil, sodass jeder Satz ein Genuss ist! 28. Satz: Denn es war genau wie Joel Wilson in seiner allerersten Vorlesung gesagt hatte, als er sich die Worte Ernst Hemingways mit gedehntem kalifornischen Akzent zu eigen machte: Lausanne hat kein Ende.

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