Wassertöchter

Thriller

Paperback
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Es sind gute Zeiten für die hochbegabte Fallanalystin Emma Carow. Sie ist glücklich. Frisch verliebt. Die Dämonen der Vergangenheit ruhen. Emma kann einschlafen, ohne an ihre brutale Vergewaltigung vor vielen Jahren zu denken. Auch mit den Kollegen kommt sie besser klar. Dann findet eine Vergewaltigung statt. Das Opfer hat Schnittwunden, die an ein Ritual erinnern, eingeritzt mit einem sehr scharfen Messer. Genau wie bei Emma damals. Kann es sein, dass ihr Vergewaltiger wieder aktiv ist? Die Indizien sprechen dagegen. Doch als kurz darauf eine grauenhaft zugerichtete Wasserleiche auftaucht, ist Emma sicher: Auch dieses Opfer trägt seine Handschrift. Niemand glaubt ihr. Die Dämonen kehren zurück. Und Emma beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.

»Mit schmerzhafter Intensität und mitunter schwer auszuhaltender blutiger Detailfreude folgen sie ihrer Ermittlerin an den eigenen Abgrund. Fesselnd und stark erzählt.«

Stephan Bartels, Brigitte (03. Juni 2020)

Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-26956-9
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Berlin, Deutschland

Rezensionen

Abschluss nach Mass

Von: Bodhi

17.12.2020

MEIN FAZIT: Emma Carrow glaubt endlich glücklich zu sein und ihre Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch dann kommt sie wie ein Schlag ins Gesicht zurück. In der Polizeidatenbank findet sie einen neu angelegten Fall. Eine Vergewaltigung, bei der derselbe Satz gesagt wurde, wie bei ihrer eigenen. Sofort lässt sie alles stehen und liegen und fährt zur Wohnung von Uwe Marquard, ihrem Vergewaltiger von vor zehn Jahren, um ihn zu verhaften. Doch dieser ist im Urlaub. Die Kollegen hatten ihn bereits überprüft. Am nächsten Tag wird sie zu dem Fall hinzugezogen, denn Uwe Marquard ist aus dem Urlaub zurück und will der Polizei bei ihren Ermittlungen unterstützen, aber nur, wenn Emma die Gespräche mit ihm führt. Angeblich hat er in den letzten Monaten Fanpost von demjenigen bekommen, der jetzt für die Vergewaltigung verantwortlich ist. Emma glaubt ihm nicht. Sie ist überzeugt davon, dass Marquard tiefer in die Sache verwickelt ist und jetzt nur ein Spiel mit der Polizei spielt, um seine Macht zu demonstrieren. Als Emma sich den Tatort zwischen den Gleisen am Berliner Ostkreuz näher anschaut, bemerkt sie, dass ein Mann sie filmt. Nach einer hektischen Verfolgungsjagd über das labyrinthartige Bahnhofsgelände kann ihr Kollege Felix den Mann festnehmen. Doch haben sie nichts gegen den störrisch schweigenden Mann in der Hand, um ihn zu verhaften. Doch dann schaut sich jemand das ganze aufgezeichnete Videomaterial an und findet die Vergewaltigung auf der Kamera. Als sich dann auch noch herausstellt, dass der Mann als Uwe Marquards Assistent arbeitet, steht dieser für Emma wieder ganz oben auf der Verdächtigenliste. Marquard streitet natürlich ab, etwas von den Aufnahmen seines Assistenten gewusst zu haben und händigt weiteres Videomaterial von dessen Computer freiwillig aus. Die anderen Polizisten teilen Emmas Meinung nicht, dass man gegen den hilfsbereiten Marquard ermitteln müsse und als dann noch ein geständiger Täter gefasst wird, will man den Fall bereits zu den Akten legen. Emma lässt jedoch nicht locker und stößt dabei eine ganze Mord- und Vergewaltigungsserie. Die Spannung steigert sich in Wassertöchter immer weiter, denn die aufgedeckten Verbrechen werden zunehmend größer und so steigt auch die Gefahr für die Ermittler. Gehalten wird die Spannung durch einen ständigen Wechsel zwischen Erfolgen und Misserfolgen bei der Spurensuche. Die Bücher sind im Verlauf der Trilogie immer zugänglicher geworden, was vor allem an der Protagonistin liegt. Emma bekommt ihr Leben langsam besser in den Griff, auch wenn sie noch immer mit vielen Dämonen zu kämpfen hat. Sie ermittelt lieber auf eigene Faust und stürmt los, ohne ihre Kollegen über ihre Aufenthaltsorte und Verdächtigungen zu informieren. Insgesamt bildet Wassertöchter einen gelungener Abschluss für die Emma Carow-Reihe.

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Holen Emmas Ängste sie ein?

Von: Andrea Schmidt

14.12.2020

 Ich bin das Messer, du das Fleisch"  Mit diesem Satz holt das Leben, die Fallanalystin Emma Carow, schlagartig ein. Ein Satz, der sie nicht nur Schauern läßt, sondern auch mehr als beunruhigt. Ihr Peiniger Uwe Marquardt, ist seit 3 Jahren  raus aus dem Gefängnis, hat ein Buch geschrieben und ist angeblich " brave" geworden. Selbst in Talkshows bittet er um Verzeihung.......  Dann wird eine junge Frau gefunden, die ähnliche Verletzungen ausweist, wie Emma damals. Kann das sein? Morden er wieder? Dann bietet Uwe Marquard seine Hilfe bei der Klärung des Falles an....... Ein Albtraum für Emma......  Meine Meinung:  Dies ist der dritte  Band aus der Carow-Reihe. Ich selber kannte die Vorgänger nicht und empfand es auch nicht als störend, da es immer wieder Rückblicke gibt. So erfährt man zum richtigen Zeitpunkt, was Emma damals vor 10 Jahren widerfahren ist  Der Fall ist wahnsinnig spannend, emotional tiefgründig, aber auch sehr packend. An einigen Stellen im Buch bekommt man starkes Kopfkino und schon eine Gänsehsut, wenn man sich die Szenen vorstellt. Genau so stelle ich mir einen guten Thriller vor. Er hat mich gefesselt und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen Der Mörder spielt Katz und Maus mit den Ermittlern.  Einige Leichen, einige Verdächtige... . Wie nun alles zusammenhängt, ob Emma mit ihrer Vermutung recht behält und Wieso und Weshalb die Frauen sterben musste, werde ich hier nicht verraten.  Ich kann eine absolute Leseempfelung aussprechen und vergebe  verdiente ⭐⭐⭐⭐⭐

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Vita

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin und Dozentin für Kreatives Schreiben, Eric T. Hansen freier Journalist und Lesebühnengastgeber. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

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