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Katrin Burseg

Unter dem Schnee

Roman
Ein vielschichtiger Familienroman über Liebe und Schuld, Heimat und Flucht

Paperback
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Schloss Schwanenholz, Ende Dezember 1978: Fünfzig Jahre führte Luise von Schwan die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee mit strenger Hand. Nun wird die Gräfin beerdigt. Doch als die Trauerfeier beginnt, fegt ein heftiger Schneesturm über das Land. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft ein ungebetener Gast aus Frankreich ein. Wer ist die geheimnisvolle Frau, die behauptet, Luises Tochter zu sein? Und hat Luise tatsächlich während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter auf dem Gut ausgebeutet? Fünf Tage, in denen die Familie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert wird. Fünf Tage, die das Schweigen beenden, das sich jahrzehntelang über alles senkte wie Schnee.

»Ein starker Roman über Familiengeheimnisse und Lebenslügen, packend erzählt.«

Freundin (01. December 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-29222-2
Erschienen am  04. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Special zu Katrin Bursegs Roman "Unter dem Schnee"

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Dieses Buch spielt in: Schleswig-Holstein, Deutschland

Rezensionen

Familiengeheimnisse

Von: Dajana

27.03.2022

❄ Unter dem Schnee ~ Katrin Burseg ❄ Ich durfte dieses Buch lesen. Vielen Dank dafür. Das Cover sieht so einsam und frostig aus. Der Klappentext hat mich richtig neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstyle ist leicht und verständlich. Jedes Kapitel wird von einer anderen Person erzählt. Am Tag der Trauerfeier von Luise von Schwan, doch als sie beginnen soll,fängt ein heftiger Schneesturm an. Luise von Schwan (Gräfin) hat die Baumschule mit strenger Hand geführt. Doch bevor das grosse Anwesen vor der Außenwelt abgeschnitten wird, taucht eine Frau aus Frankreich ein. Und behauptet die Tochter von Luise zu sein. Fünf Tage sind sie eingeschlossen, da werden sie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert. So ein Buch passt zur Dunkle Jahreszeit am besten. Dieses Buch bekommt von mir Fünf Sterne.

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Brisante Familiengeheimnisse

Von: Edith N.

22.03.2022

Schloss Schwanenholz, Schleswig-Holstein, Ende Dezember 1978 – Es ist schon ein wenig makaber: 50 Jahre lang hat Gräfin Luise von Schwan (78) die Baumschule auf ihrem Gut an der Ostsee geleitet. Jetzt ist sie verstorben. Trauergäste aus nah und fern sitzen in der Kirche, doch aus dem Begräbnis wird nichts: Ein Schneesturm zieht auf, der geschmückte Weihnachtsbaum der Gemeinde fällt auf den Sarg und auf den Pfarrer. Ende der Zeremonie. Die Beerdigung wird erst einmal vertagt. Seufzend überschlägt Köchin Isa Wollin, ob sie es schafft, die Gäste, die auf dem Gut einquartiert werden, länger als geplant zu verköstigen. Klementine von Rüstow, Luises jüngere und etwas labile Schwester ist unter den Gästen sowie ihr Sohn Carl und dessen hochschwangere Ehefrau Anette. Klementines jüngerer Sohn Johann wohnt mit Tochter Carolin (15) ohnehin dort. Nicht als Übernachtungsgast eingeplant waren die Journalistin Sibylle Meister und Niklas, Carolins Freund. Die können aber bei diesem Wetter unmöglich nach Hause fahren. Als alle schon beim Essen sitzen, bringt Pastor Siebeling noch einen Überraschungsgast vorbei: Aimee Caroux (30+), eine Fotografin aus Arles/Südfrankreich. Die ist froh, nun doch nicht zu spät zu Luises Beerdigung zu kommen. Über ihre Verbindung zur Gräfin äußert sie sich zunächst kryptisch. Sie weiß erstaunlich viel über die Familie von Schwan und lässt irgendwann dann doch die Bombe platzen: Sie sei die Tochter von Luise und Dr. Antoine Caroux, der im Krieg als Zwangsarbeiter auf dem Gut gearbeitet hat. Die Reaktionen auf diese Eröffnung sind unterschiedlich. Luises Schwester bestreitet alles. Carl und Johann, Luises Nachfolger auf dem Gut, sind sprachlos. Was bedeutet das für sie? Müssen sie ihr Erbe nun mit der französischen Cousine teilen? Oder haben Aimees Ansprüche, wenn sie wirklich Luises leibliche Tochter ist, vielleicht sogar Vorrang? Über den Umgang mit den jäh enthüllten Familiengeheimnissen entspinnt sich eine handfeste Auseinandersetzung, der sich keiner der Trauergäste entziehen kann. Der Schneesturm tobt, das Gut ist meterhoch eingeschneit und wird es auch die nächsten fünf Tage noch sein. Die Telefonleitungen sind tot, der Strom ist ausgefallen. Ohne Ausweichmöglichkeit hocken die gegnerischen Parteien nun aufeinander und müssen irgendwie mit der Situation klarkommen. Die alten Geschichten und die eisigen Temperaturen legen bei Klementine und Carl lange verdrängte Erinnerungen an die Flucht aus Pommern und weitere Familiendramen frei. Es ist natürlich hart, wenn in einer so klaustrophobischen Situation auf einmal sämtliche Lebenslügen und Geheimnisse einer ganzen Sippe auf den Tisch kommen. Mehr als einmal steht die Frage im Raum, ob die Wahrheit in jedem Fall besser sei als eine gnädige Lüge. Nur eine Person weiß genau, was während des Krieges auf Gut Schwanenholz geschehen ist: die herrlich pragmatische Köchin Isa, die als Tochter einer Bediensteten dort aufgewachsen ist. Doch sie hat damals versprochen zu schweigen und daran hält sie sich eisern ... Jedes der kurzen Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Angehörigen/Mitarbeiters der verstorbenen Gräfin erzählt. (Der hilfreiche Stammbaum der Familie von Schwan versteckt sich auf Seite 393!) Nach und nach erfahren wir, was sich vor Jahrzehnten alles ereignet hat und wie sich das bis in die Gegenwart auswirkt. Die Situation der Eingeschneiten und ihre hilflosen Rettungsversuche sind ein weiteres Spannungselement. Gut, manches in der Geschichte hätte man vielleicht ein wenig straffen können, aber ich fand’s packend.

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Vita

Katrin Burseg, geboren 1971 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Kiel, bevor sie als Journalistin und Autorin arbeitete. Sie wuchs in einem mehr als hundert Jahre alten Bauernhaus in Schleswig-Holstein auf. Als Kind erlebte sie die Schneekatastrophe im Jahrhundertwinter 1978/1979, mit ihrer Familie war sie mehrere Tage lang eingeschneit. Diese Erinnerung inspirierte sie zu ihrem Roman »Unter dem Schnee«.

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Pressestimmen

»Eine große Saga, die getragen wird von den Themen Rivalität und Verrat, Liebe und Schuld, Heimat und Flucht.«

Hamburger Abendblatt (04. November 2021)

»Eine packende Geschichte über Verantwortung, uneingestandene Schuld und die Kraft der Vergebung.«

emotion (01. November 2021)

»Ein Roman, in dem weit mehr aufgewirbelt wird als Schnee.«

Angela Wittmann, Brigitte (19. January 2022)

»ganz großes Kino«

Ingrif Wittich, Gießener Zeitung (15. January 2022)

»Toller Plot«

bella (26. October 2021)

»Gekonnt begleitet Burseg ihre Protagonisten auf dem Weg zur Wahrheit.«

Nord-Ostsee-Zeitung (22. December 2021)

Weitere Bücher der Autorin