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Hanna Bervoets

Flauschig

Roman

(5)
Paperback
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Florence, Maisie, Stephan und Diek, alle sind mehr oder weniger unglücklich, im Grunde also ganz normal. Sie vermissen etwas, wissen jedoch nicht so genau, was, bis sie, jeder für sich, eines Tages auf einen kleinen flauschigen Ball stoßen: Fuzzie. Jeden Tag erzählt Fuzzie ihnen Geschichten, Geschichten über Liebe und Verlust, über Träume und Einsamkeit, Geschichten, in denen sich jeder wiederfindet. Sie hören ihrem kleinen Ball zu, sie tun, was er sagt. Sie lieben ihren kleinen flauschigen Ball, denn er kennt sie, ja, er scheint sie vollkommen zu verstehen, vielleicht sogar als Einziger …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten
Originaltitel: Fuzzie
Originalverlag: Uitgeverij Atlas Contact
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-77048-9
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Flauschig anders…

Von: eat.read.love

31.08.2021

Auf „Flauschig“ von Hannah Bervoets habe ich mich sehr gefreut, da ich äußerst selten ein Buch aus dem btb Verlag lese und es einfach mal wagen wollte. Das, was die Autorin geschrieben hat, gilt als „Grenzen der Literatur“ und ich möchte da gerne näher drauf eingehen. Das Buch habe ich ein wenig mit dem von Thomas Sautner ̓ s „Die Erfindung der Welt“ vergleichen, weil es nicht wirklich einem Genre zugeordnet werden kann, und Philosophie auf Lebensweisheiten und das Leben selbst trifft. Es ist authentisch, klar und ich fand mich selbst ganz oft in den Zeilen wieder, die ich als sehr inspirierend empfunden habe. Dennoch finde ich, gibt es keine Grenzen in der Literatur. Daher glaube ich, dass sich falsch ausgedrückt wurde, auch wenn ich zeitgleich wohl weiß, was damit gemeint ist oder weshalb das Wort „Grenze“ verwendet wurde. Das, was die Autorin zu Papier gebracht hat, umschließt alles, was man in der Literatur finden kann, weshalb es, so empfinde ich es, keinem Genre zugehörig ist. Es passt einfach in jede Genreschublade, weil es von allem etwas ist. Somit grenzt es an alle Genres an, ist aber nicht die Grenze der Literatur. In dem Buch stoßen wir auf verschiedene Protagonisten, die wie ein Baumwollknäuel miteinander verwoben sind. Alle führen fast dasselbe Leben, haben dieselben Gedanken und Sorgen. Sie beeinflussen sich alle unwissend gegenseitig, alleine schon durch ihre Flauschebälle, die zu ihnen reden. In den Kapiteln lernen wir abwechselnd die Protagonisten und die denkenden, sprechenden und inspirierenden Flauschis kennen. Man bekommt das Gefühl, dass die Flauschis Seelen haben, Gefühle und ihre eigenen Sorgen, aber den Protagonisten immer ein guter Freund sind. Die Flauschebälle sprechen die Echtheit des Lebens an, die Achterbahn aus Höhen und Tiefen. Das hat mir unheimlich gut gefallen, eben weil es absolut authentisch ist und ich bin mir sicher, dass wir alle schon einmal das ein oder andere gefühlt haben. Der Schreibstil ist so wunderbar und ich würde fast sagen, einfach gehalten, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch sehr schnell ausgelesen hatte. Ich hatte aber auch die Sorge, dass es mich nicht überzeugen wird, da ich anfangs gemerkt habe, dass es nicht in die Richtung geht, in der meine Erwartung lag – aber weit gefehlt! Es zog mich in seinen Bann und ich konnte „Flauschig“ nicht beiseitelegen. Reflektierend. Inspirierend. Echt und authentisch. Philosophisch. Das Buch vereint mehr, als man auf den ersten Blick erkennen mag und stößt an verschiedene Genres an. Es ist einfach alles. Es ist das Leben, wie es ist und es definitiv keine Grenze der Literatur, auch wenn mehr als das, was die Autorin daraus gemacht hat, nicht geht.

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Flauschig

Von: Janines Bücher und Diy Zauber

11.08.2021

Fuzzie, ein flauschiges kleines Bällchen, dass seinem Besitzer nette Dinge sagt und über das Leben philosophiert. So philosophiert es über Verhaltensweisen von Menschen und deren Entwicklung, über die Beobachtung alltäglicher Dinge und Situationen, wie es ist jemanden zu vermissen und über Äußerlichkeiten. Es stellt ihnen interessante Fragen und kleine Aufgaben. Ihre Besitzer wie zb. Florence, ist Designerin und in Maisie verliebt. Maisie wiederum ist nicht sehr festgelegt und arbeitet an ihrem Master. Diek, geschieden, lebt recht zufrieden mit seinem Hund und ist auf der Suche nach seinem Glück, vielleicht helfen ihm wechselnde Sexualpartner dabei ? Außerdem gibt es noch Stephan, er lebt in einer glücklichen Beziehung mit Angelica, diese jedoch trifft sich auch gerne mal mit anderen Frauen. Alle vier sind begeistert und leicht besessen von ihren Bällchen und nehmen sie überall mithin. Niemand kennt sie so gut wie ihr Bällchen. Und sie hören ihren kleinen Freund gerne zu und beschützen ihn. Das Leben der Protagonisten entschlüsselt sich dem Leser Schichtweise, genauso wie sie an ihr Bällchen gekommen sind und was es damit überhaupt auf sich hat. Es ist locker, leicht geschrieben, eine Art Sciencefictionroman. Die Geschichte zieht einen gleich in ihren Bann. Es gibt Schicksalshafte Wendungen und Verstrickungen. Mir hat es sehr gut gefallen! Jedoch eine kleine Triggerwarnung: ein Tier kommt zu schaden.

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Vita

Hanna Bervoets, geboren 1984, schreibt Romane, Kolumnen und Drehbücher. Für ihre Romane wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Opzij-Literaturpreis für das beste Buch einer niederländischen Autorin und dem BNG Neuer Literaturpreis 2016. 2017 erhielt Hanna Bervoets für ihre Romane den Frans-Kellendonk-Preis.

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