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Das kann doch weg!

Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil

Paperback
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»Früher habe ich ständig über Dinge nachgedacht, die mir noch fehlten zu meinem vermeintlichen Glück.« Eigentlich ist Fumio Sasaki ein ganz normaler junger Mann, oft gestresst und darauf aus, seinen materiellen Wohlstand zu mehren – bis er eines Tages beschließt, sein Leben radikal zu ändern: Er reduziert seinen Besitz auf ein Minimum. Mit bemerkenswerten Effekten: Plötzlich fühlt er sich frei. Er hat mehr Zeit, mehr Geld und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für jede einzelne Sache, die er jetzt besitzt.

Sasakis eigene Erfahrungen motivieren dazu, alles Überflüssige endlich loszulassen – und mit seinen einfachen und praktischen Tipps gelingt das auch. Er öffnet allen Lesern die Augen dafür, wie eine neue minimalistische Lebenshaltung nicht nur die eigenen vier Wände verwandeln, sondern das ganze Leben auf ungeahnte Weise bereichern kann.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Japanischen von Martin Bauer
Originaltitel: Bokutachi ni mou mono wa Hitsuyou Nai
Originalverlag: Wani Books
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 38 farbige Abbildungen
16 Seiten Farbteil
ISBN: 978-3-7787-9285-8
Erschienen am  12. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Minimalismus erklärt am Beispiel des Autoren

Von: World_of_a_booklover

12.12.2020

„Wenn Menschen sagen, etwas sei unmöglich, dann haben sie bereits beschlossen, es nicht tun zu wollen“ (S.67) . Fumio Sasaki erzählt in diesem Buch über seinen Weg zum Minimalisten und bietet gleichzeitig eine Erklärung, was unter Minimalismus zu verstehen ist, sowie Tipps für ein minimalistischeres und somit hoffentlich auch glücklicheres Leben. Der Autor lebte nicht immer diesen Lebensstil, ist nun aber ein Vorreiter der Bewegung und teilt in <Das kann doch weg> ganz offen seine Erfahrungen. . Inhaltlich beginnt das Buch bei dem Verständnis von Minimalismus und aus welchen Gründen es überhaupt zum Gegenteil, dem ‚Maximalismus‘ kommt. Über die Ratschläge für den Start ins minimalistische Leben gelangt Sasaki dann zu den großen Veränderungen, die er durchlaufen hat, bis hin zum ‚Glücklichsein‘ und einer abschließenden Zusammenfassung. . Trotz der Tatsache, dass es sich um ein Sachbuch handelt, fand ich das Buch sehr spannend zu lesen. Sasaki beschreibt sowohl eigene Erfahrungen als auch seine Ratschläge authentisch, zum Teil sehr humorvoll und anhand von Beispielen, Metaphern oder ähnlichem. Ich fühlte mich als Leser direkt angesprochen und konnte die Situationen meistens auch sehr gut nachvollziehen. Nicht selten konnte ich mich im Geschriebenen auch wiederfinden. Die Ausführungen sind besonders sympathisch und realistisch, da sich Sasaki nicht als vollkommener Meister des Minimalismus darstellt, auch er hat klein angefangen. In der Mitte des Buchs sind einige Seiten mit Farbbildern, die zusätzlich die Ausführungen unterstreichen. Auch abgebildet ist der Vergleich zwischen Sasaki`s früherer maximalistischer Wohnung und seiner jetzigen Besitz-Situation. Es wirkt wesentlich ermutigender diese Veränderung auch zu sehen, als nur darüber zu lesen. . Ein Kritikpunkt meinerseits war, dass der Minimalismus für mich teilweise als ‚Allheilmittel‘ dargestellt wird. In etwa so: Du hast Streit mit deiner Frau? – Nun wärst du mal lieber Minimalist gewesen, denn denen passiert das nicht. Im Buch sind sehr viele einleuchtende Gründe für einen minimalischen Lebensstil, die mich auch bereits jetzt im Alltag, vor allem zur Konsumzeit Weihnachten, über vieles nachdenken ließen und auch mein Einkaufverhalten bereits beeinflussen, aufgeführt. Auch hier meist anhand von Anekdoten gut nachvollziehbar vorgestellt. Nur vereinzelt fand ich die Begründungen eben etwas weit hergeholt, wo sich mir dann doch die Frage nach dem tatsächlichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang stellt. . Für mich persönlich wirklich ein sehr interessantes Buch, ich habe mir viel markiert und glaube auch, dass mich Sasaki’s Ausführungen durchaus nachhaltig beeinflusst haben. Die 55 im Vordergrund stehenden Tipps für ein minimalistisches Leben sind auch überwiegend gut für den Einstieg geeignet und meist leicht umsetzbar. Besonders schön fand ich noch die Aussagen, dass man sich die Zeit geben soll, die man zum Ausmisten braucht, da man auch bereit dafür sein muss und dass jeder seinen individuell passenden Minimalismus finden muss. Es werden auch kritische Punkte beleuchtet (Bsp. Kann man dann noch Freunde/ Bekannte einladen? Oder Was ist, wenn man dann doch etwas vermisst?) und Sasaki bietet charmant einige Lösungsmöglichkeiten dafür an. . Ich würde das Buch allen weiterempfehlen, die sich ob als Anfänger oder Fortgeschrittene für Minimalismus interessiert und damit auseinandersetzen wollen. Auf sympathische Art und Weise wird man vom Autor mitgenommen, anhand seiner Person alles zu erfahren, was man über den Lebensstil wissen muss, ob Ratschläge, Lösungsansätze oder motivierende Aussichten. Und in meinem Fall konnte ich auch viel vom Buch lernen und bereits umsetzen.

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Das muss ich haben

Von: Lovelytesting

25.10.2020

Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. Und wieder ein Aufräumbuch mit dem Schwerpunkt Minimalismus- das mag sich so mancher beim Lesen des Titels denken. Ich selber beschäftige mich jetzt seit geraumer Zeit mit dem Thema und schätze die Tipps und Ratschläge sehr. Doch wer sich mehr als ein Buch mit diesen Schwerpunkten angelesen hat, stellt fest, dass die Thematik und die Motivation meist ähnlich sind, aber die Ansätze grundverschieden. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so ist es auch mit der jeweiligen Motivation und Durchhaltevermögen. Beim Lesen solcher Lektüren bin ich immer Feuer und Flamme und stürze mich in das Ausmisten, doch leider merke ich oft, dass ich bei vielen Dingen noch immer nicht bereit bin, darauf zu verzichten. Während ein Autor strenger ist und nach dem „Kisten-Prinzip“ arbeitet (länger als ein Jahr nicht benutzt, also weg damit), gehen andere wiederum weniger brachial vor und haben dennoch das gleiche Ziel. Es macht also durchaus Sinn, mehrere Ansätze zu lesen und das Richtige für sich rauszusuchen. So bin ich bei dem Werk von Fumio Sasaki gelandet. Sein Ansatz ist recht eindeutig: Wie alle Minimalisten bringen sie ihr Lebensgefühl auf die gleiche Formel: weniger Besitz= mehr Glück. Denn jeder hat schon festgestellt, dass der Wunsch, etwas haben zu wollen, positiver ist, als es letzten Endes tatsächlich zu besitzen. Schnell ist das Glücksgefühl verschwunden und übrig bleiben vollgestopfte Schränke und eine immer und permanente Unordnung. Herr Sasaki ist einer der Vorreiter dieser Minimalisten Bewegung und seine eigenen Erfahrungen, die sein Leben auf den Kopf gestellt haben, teilt er in diesem tollen Ratgeber mit. Hier wird nicht die Moralkeule geschwungen, sondern ganz praktische Tipps gegeben, wie jeder minimalistisch leben kann. 55 Tipps sind in aller Kürze mit leicht verständlichen Erklärungen abgedruckt und am Ende als Schlagwortliste veröffentlicht. So kann jeder klein beginnen und sich die Sachen heraussuchen, die für einen passend erscheinen. Fotos sorgen für die zusätzliche Motivation. Für mich hat dieses Buch einen wundervollen Ansatz und ergänzt sich prima zu meinem bisherigen Wissen. Für mich eine klare Leseempfehlung.

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Vita

Fumio Sasaki, geboren 1979, arbeitete als Cheflektor des japanischen Verlags Wani Books, bevor er freier Autor wurde. Derzeit lebt er in einer 20 Quadratmeter großen Wohnung in Tokio, die nur mit einer kleinen Holzkiste, einem Schreibtisch und einem Rollfuton ausgestattet ist.

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Martin Bauer

Martin Bauer ist Sachbuchautor und Übersetzer in München.

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