Rezensionen zu
A single night

Ivy Andrews

L.O.V.E. (1)

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Meine Meinung Bisher kannte ich die Autorin Ivy Andrews noch unter einem anderen Namen. Nun war ich auch echt neugierig auf „A single night“, den ersten Band der „L.O.V.E. – Reihe“ aus ihrer Feder. Das Cover hat mir von seinen Farben her wirklich gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich mir das eBook geladen und dann ging es auch schon mit Lesen los. Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen wirklich richtig gut gezeichnet. Auf mich wirkten sie vorstellbar beschrieben und die Handlungen konnte ich auch gut verstehen. Allen voran ist es hier Libby, die der Leser kennenlernt. Ich mochte sie echt von Beginn an total gerne. Mit gefiel das sie ihre Träume verfolgt, das sie einfach auch total positiv eingestellt ist. Das macht sie unheimlich liebenswert. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und alles, was sie tat hatte für mich Sinn. Jasper ist so ein herzensguter junger Mann, der mir auch total gut gefallen hat. Wenn es anderen gut geht dann ist Jasper zufrieden. Darüber vergisst er sich aber auch immer wieder, denn seine Lieben sind ihm sehr wichtig. Er ist ziemlich zerrissen, was man als Leser gut nachvollziehen kann. Ab und an handelte er mir ein wenig zu übertrieben, Libby gegenüber aber ist er Libby treu. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt gefiel mir richtig gut. Die Autorin schafft es hier sehr gut das ich die eingebrachten Gefühle gut nachempfinden konnte. Neben den Protagonisten gibt es hier noch andere Figuren, die sich ebenso sehr gut einfügen. So erfährt man beispielsweise schon einiges über die anderen Mädels der WG und kann sich schon auf ein Wiedersehen in den anderen Teilen freuen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Sie schreibt sehr flüssig und leicht, so kommt man als Leser dann auch wirklich richtig gut durch die Seiten hindurch. Ich konnte auf jeden Fall alles gut nachempfinden und verstehen. Geschildert wird das Geschehen hier abwechselnd aus den Sichtweisen von Libby und Jasper. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als richtig gut passend empfunden habe. Die Handlung konnte mich hier auf Anhieb echt gut packen. Ich kam sehr schnell ins Geschehen hinein und konnte dann auch wirklich problemlos folgen. Der Leser bekommt hier eine echt schöne Lovestory mit dem Rahmenthema Mode. Das hatte ich bisher so noch nicht, daher wirkte es auf mich auch erfrischend anders. Mir ging diesw Liebe hier echt ziemlich ans Herz, das schafft die Autorin wirklich richtig gut. Sie entwickelt sich in meinen Augen auch total gut, auch vom Tempo her was ich angetan. Es passt eben alles wirklich gut zusammen. Das Ende ist wirklich toll. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt, es macht das Geschehen schön rund und schließt es zufriedenstellend ab. Ich bin schon gespannt auf Band 2. Fazit Insgesamt gesagt ist „A single night“ von Ivy Andrews ein wirklich verdammt guter Auftaktband der „L.O.V.E. – Reihe“, der mich auch wirklich gut eingenommen und unterhalten hat. Wunderbar beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich emotional sehr gut gepackt hat und in der es auch immer wieder kleinere Überraschungen gab, haben mir hier echt tolle Lesestunden beschert und mich begeistert. Sehr zu empfehlen!

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Libby ist begeisterte Modebloggerin und möchte sich auch beruflich der Mode widmen. Da ist die New Yorker Fashion Week natürlich ein besonderes Highlight. Erst recht, weil der aufsteigende Stern am Modehimmel, Jasper Chase, vor Ort ist. Per Zufall, und weil Libby so ein großes Herz hat, steht sie Jasper in einem schweren Moment zur Seite und dies erstellt eine besondere Verbindung zwischen den beiden. Doch leider führen sie trotz der gemeinsamen Leidenschaft völlig unterschiedliche Leben. Das Schicksal aber führt sie eineinhalb Jahre später an einem College für Modedesign wieder zusammen! 💘 Doch was hat der Ruhm in dieser Zeit aus Jasper gemacht? Der Einstieg in das Buch gefiel mir extrem gut. Die Sympathie für die Charaktere war augenblicklich da und der erste Teil der Geschichte ist herzergreifend erzählt. Die erste Begegnung und die gemeinsame Zeit wird so innig beschrieben und führt zu reichlich Herzklopfen. Doch Jasper bricht sowohl Libby als auch dem Leser das Herz, als er Ängste und Zweifel über seine Gefühle siegen lässt. So schön der erste Abschnitt des Buches ist, so schleppend begann meiner Meinung nach der zweite Teil. Die neu geschlossene Freundschaft die Libby mit ihren Mitbewohnerinnen verbindet, haben mich zwar erfreut und ebenfalls, dass sie mit ihrer Modekarriere voran kommt, doch dazwischen fehlte mir etwas. Ich kam zunächst schleppend voran, bis Jasper erneut eine größere Rolle einnahm. Dann blätterte ich freudig Seite für Seite auf das hoffentliche Happy End zu. Doch das überraschende Drama zum Schluss, beziehungsweise die Hintergründe des Intriganten, waren für mich nicht glaubhaft. Zwar finde ich die Idee durchaus interessant, doch sehr unverhofft und ohne vorherige Hinweise dazu. Insgesamt war es für mich eine lockere und überwiegend recht leichte Unterhaltungsstory für zwischendurch. Sie war zwar kein Highlight, aber dennoch ein netter Zeitvertreib. Da ich die Mädels so ins Herz geschlossen habe möchte ich trotzdem erfahren, wie sich ihr Leben entwickelt.

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Neben dem Titel, hat mich auch sofort das Cover mit den sanften rosa und pinken Tönen angesprochen. Wenn man weiß, worum es bei der Geschichte geht, kann man darin Tüll erkennen und dadurch finde ich es noch viel passender und schöner. Dies ist das erste Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und ich bin überrascht und begeistert, wie sie es bereits im ersten Kapitel geschafft hat, mich in die Modewelt einzuführen und mich wirklich angefixt hat. Das eigentlich wichtigste Kapitel ist für mich tatsächlich der Anfang, denn dieser aufregende, dramatische und doch so gefühlvolle Anfang legt den Grundstein für alles Weitere. Die abwechselnde Sichtweise von Libby und Jasper zeigen auch sehr viel, denn manchmal hätte es sonst schwierig sein können, sich wirklich in die Momente und Situationen hineinzuversetzen. Was mich am allermeisten begeistert hat ist aber vor allem das Umfeld, denn die Mädels-WG ist der Kracher. Jede Einzelne scheint ihre Geschichte erzählen zu können und deswegen freut es mich umso mehr, das tatsächlich jede von ihnen, ein Buch und die Chance bekommt, ihr Glück zu finden. Aber um auf Jasper und Libby zurückzukommen. Sie sind jeder für sich sehr sympathisch, kreativ und witzig. Das lange drumherum Schleichen war unterhaltsam und hat Lust auf mehr gemacht. Man hat quasi dauernd gehofft, dass sie sich doch finden und näher kommen. Dazu gab es immer mal wieder auf und abs und Schwierigkeiten von Außen. Auch am Ende war mir bewusst, da kommt noch was, das ist zu einfach und genauso kam es. Es war für meinen Geschmack genau richtig und nicht zu sehr in die Länge gezogen und mit den daraus resultierenden Konsequenzen bin ich absolut einverstanden. Fazit. Eine tolle Geschichte, über Liebe, Erfolg und das Kämpfen um seine Träume. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Band und Oxys Geschichte.

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Mode, Jungs und vieles mehr

Von: Tabea Bethke

18.07.2020

Bei einer eindrucksvollen Modenschau in New York City begegnet Liberty, ein bodenständiges, selbstloses und modebegeistertes Mädchen zufällig dem jungen, erfolgreichen Designer Jasper Chase, der mit seiner provozierenden Mode menschengemachte Probleme anprangert. Auf Rat der vielen kunterbunten Schmetterlinge in ihrem Bauch verbringt sie spontan die beste Nacht ihres Lebens mit ihm. Was sie nicht ahnt, ist, dass sie diese einmalige Nacht und vor allem Jazz niemals vergessen können wird und er sie noch Jahre später in ihren nächtlichen leidenschaftlichen Träumen verfolgen wird. Doch entspricht Jasper Chase wirklich den Klischeevorstellungen der Presse oder kann es auch mal einem Mann passieren, sich unabsichtlich bei einem One-Night-Stand Hals über Kopf zu verlieben? Meiner Meinung nach schafft es Ivy Andrews mit ihrem Roman "A single night" eine seit Jahren klischeehafte Liebesgeschichte mit einer gewöhnlichen Hauptfigurenkonstellation komplett neu, authentisch und tiefgründig zu erzählen. Ihr gelingt es, mit ihrer facettenreichen Sprache ein fesselndes, mitreißendes und packendes literarisches Werk zu schaffen. Vor allem fasziniert hat mich die klare, einladende Struktur ihres bewegenden Romans. Meiner Meinung nach haben die interessanten Szenenwechsel als auch die aufregenden Wechsel der Perspektive zu einem angenehmen, harmonischen Handlungsaufbau beigetragen, der einen flüssigen, sättigenden Lesefluss ermöglicht. Ivy Andrews hat ein Talent dafür abwechslungsreiche, authentische Charaktere mit tiefgründigen, ernstzunehmenden Konflikten zu kreieren, mit denen sich die Leser leicht identifizieren können. Ihr berührender Roman hat meine Leidenschaft zur Kunst und Mode wieder aufleben gelassen und mich wieder nächtlich hoffnungslos romantisch von der wahren Liebe träumen gelassen. "A single night" ist ein absolutes Muss für Alt und Jung, Weiblich und Männlich! Es ist der Roman mit genau der richtigen Portion an Humor und auch Melancholie.

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Neben meiner Leidenschaft zu Büchern verfolge ich auch gerne die Mode- und Beautywelt. Daher konnte ich mein Glück kaum fassen, dass beide Interessen zusammenkommen und eine ganze Buchreihe über Mode erscheint. Worum geht es? Als die modebegeisterte Libby während der New Yorker Fashion Week auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase trifft, ahnt sie nicht, dass sie wenige Stunden später eine unvergessliche Nacht mit ihm verbringen wird. Anderthalb Jahre danach kreuzen sich ihre Wege erneut: am Plymouth College of Art, wo sich Libby für ein Modedesign-Studium eingeschrieben hat. Das erste Wiedersehen verläuft jedoch alles andere als magisch, und Libby muss sich fragen, wieso sie in den letzten Monaten immer wieder an Jasper denken musste, denn dem ist der Starruhm offensichtlich völlig zu Kopf gestiegen. Jasper allerdings hat Libby keineswegs vergessen – genauso wenig dessen bester Freund Ian, dem die talentierte Amerikanerin ein gewaltiger Dorn im Auge ist … Meine Meinung. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn es gab so viel Positives, aber auch einige negative Dinge, die mich total gestört haben. Aber starten wir mal ganz am Anfang. Der Einstieg ins Buch war super und hat gleich etwas Spannung aufkommen lassen. Die Nacht zwischen Libby und Jasper hat gezeigt, dass die Beiden von Anfang an eine besondere Verbindung hatte, umso enttäuschender war der Fortgang und das Verhalten von Jasper. Anfangs ist mir nur eine Beschreibung zu ihm eingefallen: bockiges kleines Kind. Seine Gereiztheit, Aggressivität und Wutausbrüche fand ich oftmals so unangebracht, dass ich einfach nur so sauer war. Ian hingegen mochte ich auf Anhieb und wurde dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als er sich zu einem Vollidioten erwiesen hat. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden und fand das auch unglaublich schade, weil sich seine 180 Grad Drehung so gar nicht hat erklären lassen. Libby und ihre Freundinnen hingegen sind einfach nur toll. Die Clique und der Zusammenhalt der Mädels hat mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Das urige kleine Plymouth, indem sie studieren, hat es mir auch total angetan. Ich konnte mir die malerische Kulisse und die WG der Mädels bildlich vorstellen. Richtig gemütlich und wie ein Zuhause hat es sich angefühlt. Die Kollektionen und Entwürfe, die die Protagonisten zu Papier gebracht haben, haben mich total fasziniert und ich hätte gerne noch viel mehr über das Studium, den Lehrplan und allgemein über die Modewelt gelesen. Nicht ganz so toll fand ich die Tatsache, dass Libby und Jasper nicht einfach viel früher miteinander gesprochen haben und sich das alles hinausgezögert hat. Mit einem einzigen vernünftigen Gespräch hätten viele Missverständnisse schon Vorneherein vermieden werden können. Die beiden als Paar fand ich eher so lala. Jasper fand ich so schnulzig am Ende, dass ich nur noch den Kopf habe schütteln können. Hier war es mir dann einfach too much von allem. Auch das Ende fand ich eher naja. Mich hat die Auflösung etwas irritiert und auch ein bisschen enttäuscht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Reihe definitiv weiterlesen werde, da mich jedes der Mädels total fasziniert hat und ich ihre Geschichten kennenlernen möchte. FAZIT. Ein tolles Buch mit ein paar Schwächen. Da ich oben sehr ausführlich berichtet habe, bleibt mir nur zu sagen, dass ich sehr viel Potenzial in der Reihe sehe und gespannt bin, ob der zweite Teil mich noch mehr überzeugen kann. Oxy war so sympathisch in diesem Teil, dass ich wirklich sehr neugierig auf ihre Geschichte bin. Bewertung: 3,5 von 5 Lesezeichen.

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Ich persönlich liebe Second Chance Lovestories total! Schon als ich das Genre Romance vor ein paar Jahren für mich entdeckt entdeckt habe, haben sich diese Geschichten absolut in mein Herz katapultiert!❤ . A Single Night habe ich vor ein paar Tagen mitten in der Nacht beendet, tatsächlich lese ich auch hauptsächlich am Abend oder in der Nacht, da ich schon immer eine Nachteule war. . Aber kommen wir zu diesem Schatz. Die Geschichte handelt von Libby und Jasper, die sich nach einer gemeinsamen Nacht aus den Augen verlieren, was von Jaspers Seite sogar irgendwie gewollt war. Vergessen konnten sich die beiden allerdings nie. Als Libby die Möglichkeit bekommt ein Auslandsjahr in Plymouth zu machen, ahnt sie nicht, dass sie sehr bald wieder auf Jasper trifft und der alte Schmerz und die Gefühle wieder hochkommen. . Auch Jasper konnte sie nie vergessen und hadert mit seinen Gefühlen für die junge, quirlige Libby. Doch wie bei jedem New Adult Roman zählt nicht das Ziel, sondern der Weg den sie gehen müssen, um dahin zu gelangen. . Und dieser ist steinig, da ihr Umfeld, aber auch die Beiden selbst immer wieder im Weg stehen. Gerade Nebencharaktere wie Jaspers bester Freund Ian konnte ich nicht leiden, ist er doch ständig mürrisch und hat auch eine Art an sich, die ich nicht wirklich leiden konnte. Libbys Freundinnen, die gleichzeitig ihre Mitbewohnerinnen sind haben das Buch merklich aufgelockert und mich immer wieder zum Lachen gebracht. Ich bin gespannt auf ihre Geschichten, denn die Versprechen genauso gut zu werden, wie Libbys. . Ivy Andrews Schreibstil ist unglaublich und ich bin regelrecht über die Seiten geflogen. Gefühlvoll, authentisch und absolut gekonnt spielt sie mit den Klischees, die man sonst im Genre antrifft. Ihre Protagonisten waren zu jeder Zeit absolut greifbar und echt. Das Setting war unglaublich malerisch und hat in mir ganz großes Fernweh ausgelöst. . Ein rundum schönes Wohlfühlbuch, mit tollen Protagonisten, einem atemberaubenden Setting und einer richtig schönen Lovestory. 5 von 5 ⭐

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Meine Meinung Das wunderschöne Cover hat gleich meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, ist mir auch klar geworden, wie gut das Cover mit seinen Tüll- und Stoffschichten auch zum Inhalt passt. Die Inhaltsangabe klang sehr viel versprechend und da ich noch nicht viele Romane aus der Modebranche gelesen habe, war ich ganz gespannt. Libby ist eine junge modebegeisterte Frau, die gerade Tickets für die New Yorker Fashion Week gewonnen hat und dort der Modewelt vollends verfällt. Zwischen den Shows trifft sie auf den aufsteigenden Jungdesigner, Jasper, und verbringt eine unvergessliche Nacht miteinander. Während es für sie weitaus mehr aus nur ein One Night Stand war, scheint er die besondere Begegnung schnell vergessen zu haben. Etwa eineinhalb Jahre später begegnen die beiden sich am Plymouth College wieder, doch es ist gar nicht so magisch, wie Libby es sich immer erhofft hatte… Libby ist sehr modebegeistert, weswegen sie einen erfolgreichen Modeblog führt und schließlich auch Design studiert. Sie will um allen in diese Welt eintauchen und genießt das Leben zwischen Stoffen und Nähmaschinen, auch wenn das Designstudium ihr manchmal Schwierigkeiten bereitet. Obwohl sie im ersten Teil einen sehr unerfahrenen und schüchternen Eindruck macht, ist sie im zweiten deutlich selbstbewusster und taffer. Eigentlich hatte ich Libby ganz gern und ich habe auch nicht wirklich etwas an ihr auszusetzen. Allerdings war sie teilweise nicht wirklich greifbar für mich, ich konnte sie einfach nicht einordnen. Dafür hat man einfach zu wenig über sie und ihre Vergangenheit erfahren. Jasper, oder auch Jazz, widmet sich schon seit seiner Kindheit der Mode und hat schon als junger Student den gemeinsamen Durchbruch mit seinem besten Freund geschafft. Dennoch ruht er sich nicht auf dem Erfolg aus. Er studiert weiterhin, da er den Master im Blick hat, und arbeitet ununterbrochen an neuen Design. Sobald er eine Idee hat, verfällt er in einen Arbeitswahn, den ihn nicht mehr loslässt, bis alles perfekt ist. Auch zu ihm fehlten mir einige tiefer gehende Details, dennoch mochte ich auch ihn – mehr im ersten Teil, als im zweiten. Er ist wie ein Rockstar, nur eben in der Modebranche, und verhält sich auch so. Er lässt nichts anbrennen, wenn es um Frauen geht und handelt schnell impulsiv und unüberlegt, wenn es um seine Designs geht. Insgesamt fand ich ihn nicht schlecht, aber eben nicht perfekt. Die Nebencharaktere, die in den folgenden Bänden jeweils die Protagonistinnen sein werden, fand ich sehr schön. Ich mochte die WG-Zusammenstellung der vier Mädels und fand ihren Draht zueinander echt toll. Besonders betonen möchte ich hier, dass sie als Nebencharaktere stets eine Rolle gespielt haben. Sie wurden nicht, wie es so häufig ist, sobald das Pärchen sich gefunden hat, auf einmal vergessen und ignoriert. Der Roman ist in zwei Teile geteilt, die man auch schon dem Klappentext entnehmen kann. Der erste Teil behandelt Libbys und Jaspers erste Begegnung, im zweiten Teil haben wir einen Zeitsprung von eineinhalb Jahren. Der Roman ist in der Ich-Form, wechselnd aus den Perspektiven von Libby und Jasper verfasst worden, wobei ich das Gefühl hatte, mehr Libby-Kapitel zu haben. Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ließ sich schnell lesen und ich hatte keinerlei Probleme damit. Ich bin eigentlich auf alle Geschichten sehr gespannt, aber Ella hat es mir besonders angetan. Mit der Handlung bin ich allerdings nicht ganz zufrieden. Den ersten Teil fand ich super. Die Atmosphäre, das Erlebte, die Gespräche, die Figuren – alles hat gepasst und ich habe mich wirklich in der Geschichte verlieren können. Leider ändert sich das im zweiten Teil. Von der magischen New Yorker Fashion Week-Atmosphäre wechseln wir in ein Uni-Städtchen in England. Das ist zwar auch wunderschön, hat dem Ganzen aber etwas den vorherigen Glanz genommen. Der Draht zu Libby war irgendwie nicht mehr da Kapitel aus Jaspers Perspektive fand ich irgendwie langweilig. Zudem dauerte es sehr lange, bis Jasper und Libby wieder zueinander finden. Aus meiner Sicht zu lange. Natürlich hatte ich nicht erwartet, dass sie sich gleich um den Hals fallen, doch waren es doch sehr viele Kapitel, die sich so in die Länge zogen. Diese wurden zwar wirklich schön mit tollen Bezügen zur Modewelt gefüllt, doch reichte mir das ganze nicht. Sobald die zwei aber endlich den Mund aufgemacht haben, verlief alles sehr plötzlich und Schlag auf Schlag. Es war mir zu plötzlich zu intensiv und zu vernarrt. Es scheint für den jeweils gar nichts anderes mehr geben und beide stürzen sich ohne Halt in die Beziehung, was mir einfach zu viel war. Und wo ich schon dachte, das Buch sei vorbei und nur der Prolog würde noch folgen, lag ich ebenfalls falsch. Es gibt noch einmal schön großes Drama, das auch schon ein paar Seiten eher hätte stattfinden können und eine große Auflösung rund um Ian, die mir ebenfalls zu unbegründet und plötzlich auftauchte. Ich bin nicht gut daran, den Handlungsstrang zu ahnen und vielleicht hat es auch Anzeichen darauf gegeben, aber für mich kam es völlig aus dem Nichts. Dafür, dass er allerdings eine so große Bombe hat platzen lassen, ist das Thema nach fünf Sätzen schon wieder vergessen. Diese Art von Drama hätte ich mir gerne schon im früheren Verlauf der Geschichte gewünscht. Ich muss zugeben, dass ich bis etwa dreiviertel des Buches auf jeden Fall und ganz klar 4 Sterne gegeben hätte, doch das letzte Viertel hat wirklich einiges kaputt gemacht. Fazit Eine schöne Idee und ein zauberhafter Start, der sich leider in etwas unschönes verwandelt hat. Es war insgesamt nicht schlecht, doch das Ende war aus meiner Sicht zu dramatisch, zu plötzlich und zu schnell wieder vorbei. Der Rest war okay, auch wenn ich nicht ganz begeistert bin.

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Schon als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, wusste ich, dass dieses Buch wie für mich gemacht ist. Denn "A Single Night", der Auftakt der L.O.V.E. Reihe von Ivy Andrews, spielt in der Welt der Mode. Auf so eine Story habe ich tatsächlich schon ewig gewartet, denn lange Zeit gab es selten so etwas in die Richtung. Meine anfängliche Freude über Buch, konnte sich aber leider nicht die ganze Geschichte über halten. Darum geht es "A Single Night" Als die modebegeisterte Libby auf der New Yorker Fashion Week den aufstrebenden Designer Jasper Chase trifft, ahnt sie noch nicht, dass sie beiden eine unvergessliche Nacht miteinander verbringen werden. Doch dann muss er wieder nach London und sie bleibt in den USA zurück. Als Libby anderthalb Jahre später ein Auslandssemester in Plymouth absolviert, kreuzen sich ihre Wege erneut. Das erste Wiedersehen verläuft jedoch anders als gedacht, denn Jasper erkennt Libby nicht. Der Starruhm scheint ihm zu Kopf gestiegen zu sein, denkt sie, doch Jasper hat die junge Amerikanerin keineswegs vergessen. Sehr zum Missfallen seines besten Freundes und Geschäftspartners Ian. Libby kommt bereits mit einem gebrochenen Herzen nach Plymouth, denn trotz der Zeit, die zwischen ihrer Nacht mit Jasper vergangen ist, kann sie ihn nicht vergessen. Und das, obwohl er sich nie wieder gemeldet hat. Auch ihr Designstudium an der renommierten Parsons School of Design läuft nicht perfekt, weshalb sie auf neue Impulse an der Gastuni hofft. In ihrer WG findet sie in ihren Mitbewohnerinnen wahre Freundinnen, die zudem die gleich Leidenschaft für Mode teilen. Doch das Studium ist alles andere als einfach, noch dazu, wenn Jasper ihr die ganze Zeit im Kopf rumspukt. Meine Meinung zu "A Single Night" Die Geschichte wird fortlaufend sowohl aus der Sicht von Libby, als auch aus der von Jasper erzählt, weshalb man schnell erfährt, warum die Charaktere handeln wie sie handeln. Wenn das nicht so gewesen wäre, hätte ich Jasper vermutlich gleich als kompletten Idioten abgestempelt ;) Besonders der Einstieg ins Buch konnte mich sofort fesseln. Die New York Fashion Week, Jasper und Libby lernen sich kennen und die Seiten flogen nur so dahin. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht gibt es dann den Zeitsprung zu Libbys Auslandssemester und auch hier fand ich den Anfang sehr gelungen. Die Thematik ist einfach total meins und Ivy Andrews schafft es wirklich mit ihren Beschreibungen die Mode zum Leben zu erwecken. Zudem sind die Charaktere an sich wirklich toll und Freundinnen, wie Libby sie in ihrer WG findet, wünscht sich wohl jeder. Irgendwann in der Mitte des Buches lies bei mir dann die Spannung nach. Durch die zwei Perspektiven wusste man bereits ziemlich gut über die Motive der Beiden Bescheid und irgendwie fehlte mir da ein kleiner Anreiz weiterzulesen. Auch fand ich die Kapitel etwas lang - vor allem, da ich Libbys Perspektive etwas lieber mochte und dann natürlich auf ihre Kapitel hingefiebert habe. In der Story gab es zudem immer wieder große Zeitsprünge, was mich manchmal etwas irritiert hat. Auf den letzten Seiten folgt dann noch einmal eine unerwartete Wendung, die ich nicht kommen gesehen hatte, die allerdings auch schnell wieder aufgelöst wurde. Das kam für mich etwas spät und dann sehr plötzlich, dafür, dass im Part davor "so wenig" passiert ist. Ivy Andrews Schreibstil mochte ich total gern. Er war flüssig zu lesen, bildhaft und man war sofort in der Szene drinnen. Ich mochte das Thema, den Orte und die Charaktere, aber die Handlung war mir dann am Ende doch nicht spannend genug beziehungsweise etwas langgezogen. Vielleicht waren aber auch meine Erwartungen zu hoch. Aus diesem Grund werde ich Band zwei auch erst einmal nicht lesen, obwohl ich mir das schon fest vorgenommen hatte.

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