Rezensionen zu
Hagebuttenblut

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (2)

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Charlie entdeckt nach ihrem letzten Fall, dass vor 30 Jahren schon einmal ein Mädchen aus ihrem Heimatort Gullspång verschwunden ist. Ein immer noch ungeklärter Fall. Aus diesem Grunde kehrt sie nach Gullspång zurück um rauszufinden was damals passiert ist.  Immer wieder kommen Erinnerungen aus ihrer Kindheit hoch, auch, dass sie mit ihrer Mutter Betty mal beim Grundstück der Familie Mild war. Immer mehr Fragen drängen sich ans Tageslicht. Ist Francesca nur weggelaufen oder Tod? Hat sie sich umgebracht, oder wurde sie ermordet?  Je mehr Charlie in die Vergangenheit eintaucht, umso verwirrter wird alles. Kann es sein, dass sogar ihr weiteres Leben mit der Suche beeinflusst wird?  Im Nachhinein habe ich erfahren, dass " Löwenzahnkind"  der erste Teil ist. Aber ohne weiteres muss man das Buch nicht gelesen haben.  Was auffällt, die Bewohner von Gullspång haben viele Geheimnisse, sind dem Alkohol sehr zugeteilt und auch sonst herrscht eher eine düstere Stimmung in dem Ort. Ich tat mich am Anfang etwas schwer ins Buch zu kommen. Die Erzählstränge waren etwas verwirrend und störten somit den Lesefluss.  Zwischen Charlie und Francesca wechselt es immer hin und her. Wobei bei Francesca auch 2 Stränge sind, vor und nach Pauls Tod. Hat man dann aber raus, wie das Buch aufgebaut ist, kommt man gut voran. Ich weiß nicht, ob ich hier überhaupt einen Spannungsbogen im Buch habe. Es ist von Anfang an interessant und man will schon wissen, was nun passiert ist, aber richtig spannend nicht.  Dadurch das der eigentliche Kriminalfall 30 Jahre zurück liegt, hat man in dem Buch eher mit der Psyche der einzelnen Protagonisten zu tun.  Die Idee hinter der Geschichte ist packend und dramatisch und endet in einem Finale, dass dann auch wirklich spannend ist und die vorigen Ereignisse in einem anderen Licht erscheinen lässt.  Etwas mehr Tiefgründigkeit hätte dem Buch gut getan. Trotz allem, ein gutes Buch, welches echt lesenswert ist. ⭐⭐⭐⭐ von mir.

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Eigentlich wollte die Stockholmer Kommissarin Charlie Lager ihrem Heimatort Gullspång für immer den Rücken kehren, nun sucht sie ihn bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate auf. Denn da ist nicht nur ihre Freundin Susanne, die nach der Trennung von ihrem Mann Hilfe braucht, sondern auch der Hinweis auf einen dreißig Jahre zurückliegenden Fall, der Charlie keine Ruhe lässt. Damals verschwand Francesca, die Tochter der steinreichen Familie Mild, spurlos. Charlie meint, Parallelen zu ihrem letzten Fall zu entdecken und begibt sich auf Spurensuche. Und die führt sie nicht nur zu dem einst imposanten und nunmehr verfallenden Herrenhaus der Familie, sondern auch tief in ihre eigene Vergangenheit. „Hagebuttenblut“ (aus dem Schwedischen von Sabine Thiele) ist nach „Löwenzahnkind“ der zweite Band der Krimireihe um Charlie Lager, und ich schicke gleich vorweg: Es empfiehlt sich, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Zwar ist „Hagebuttenblut“ durchaus auch für sich selbst stehend les- und vor allem nachvollziehbar, doch gibt es so viele Verweise auf das vorangegangene Geschehen, dass eine nachträgliche Lektüre des ersten Bandes sich fast erübrigt. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven erzählt, die sich nicht nur sehr gut ineinanderfügen, sondern die vor allem die Figuren, allen voran die beiden Protagonistinnen Charlie und Francesca, immer wieder in Relation zum Ort, zur Handlung und nicht zuletzt zueinander setzen. Die Geschehnisse der Vergangenheit und der Gegenwart fließen gekonnt ineinander und verschränken sich, bis sie letztlich ein verblüffendes Ganzes ergeben. „Hagebuttenblut“ – und natürlich auch sein Vorgängerroman „Löwenzahnkind“ – dürfte vor allem – aber sicherlich nicht nur – Anhänger*innen skandinavischer Krimis erfreuen. Ich empfehle es gerne weiter!

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Räume in der Zeit

Von: Hopeandlive

12.02.2021

Stockholms beste Ermittlerin Charlie Lager wollte nie wieder in ihren Heimatort Gullspang zurückkehren, denn die Ereignisse ihres ersten Falles dort haben heftige Nebenwirkungen. Jedoch wird sie gezwungen ihren inneren Schwur zu brechen, da sie von einem weiteren ungelösten Fall erfährt und sie wäre nicht Charlie Lager, wenn sie dieser Sache nicht auf den Grund gehen wollte. Es ist ein alter Fall, der sie wieder in die Heimat führt, sie mit dem anscheinenden nie enden wollenden Schatten ihrer Mutter konfrontiert, mit den peinlichen Geschehnissen ihres ersten Aufenthalts und mit einem Geheimnis, welches das Potential hat ihr ganzes chaotisches Leben zu zerstören. Charlie Lager macht sich auf die Suche nach der vor dreißig Jahren verschwundenen Francesca, ein sehr interessantes und intelligentes Mädchen, die mit ihrer Familie in einem heute verfallenen Herrenhaus lebte. Francesca verschwand und wurde nie gefunden. Charlie macht sich mit der ihr eigenen Art auf die Suche nach dem Mädchen, zudem sie eine eigenartige innere Verbundenheit spürt und sobald sie das verlassene düstere Herrenhaus betritt, kommen die Erinnerungen ganz dunkel und unaufhaltsam an die Oberfläche und Charlie bekommt mit jeder Stunde mehr eine Ahnung davon, was es für sie bedeuten könnte, wenn sie weiter ermittelt..... Lina Bengtsdotter ist eine sehr spannende Fortsetzung ihres Thrillerdebuts "Löwenzahnkind" gelungen, welches ich noch nicht gelesen habe, jedoch umgehend tun werde;) Mit Charlie Lager ist ihr eine Ermittlerin gelungen, die sich trotz ihrer Vergangenheit ihren Platz und ihren Weg erkämpft hat. Ich hatte am Anfang Mühe mit ihr warm zu werden, war sie doch in der Reihe der "kaputten" Ermittler, die mit Alkohol und dergleichen zu kämpfen haben und im Grunde beziehungsunfähig sind. Sie wurde mir jedoch mit jedem Kapitel symphatischer, denn die Autorin schafft es ihren Kern sehr gut herauszuarbeiten und ich bin jetzt schon auf den dritten Teil gespannt. Die Kapitel sind kurz und spannend und der Leser ist abwechselnd mit Charlie auf Ermittlung unterwegs und lernt auch Francesca in der Vergangenheit kennen, die in der Ich-Form ihre Geschichte erzählt. Insgesamt sehr stimmig und spannend und lässt sich jetzt im Herbst eingekuschelt auf dem Lesesessel mit Kaffee oder etwas Stärkerem;) gut genießen. Lesenswert!

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Gelungene Fortsetzung

Von: Mrs.julias.bookshelves

06.01.2021

𝐼𝓃𝒽𝒶𝓁𝓉: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspång und wurde seither fehlt jede Spur von ihr. Wie bereits zu ihrem letzten Fall wollte Charlie Lager ihren Heimatort Gullspång nie mehr aufsuchen. Doch auch dieser Fall bringt sie in ihre Heimat zurück, doch die Wahrheit droht ihr Leben zu zerstören. 𝑀𝑒𝒾𝓃𝓊𝓃𝑔: 'Hagebuttenblut' ist der zweite Teil der Charlie Lager Reihe. Wichtig finde ich, dass man wirklich zuerst den Vorgänger 'Löwenzahnkinder' lesen sollte, da ab und an Anspielungen zum ersten Teil sind, die sonst eventuell zur Verwirrung führen könnten. Charlie Lager ist für mich eine großartige Ermittlerin die charakteristisch einfach Mal keinem Klischee entspricht, sie kämpft nicht nur mit ihrem hohen Alkoholkonsum sondern auch mit vielen weiteren Problemen. Wobei es fast so scheint, als ob jeder in Gullspång ein Alkoholproblem hätte 🤔 Das Buch beginnt etwas verwirrend, aber dies bessert sich von Seite zu Seite, gegen Ende war es für mich ein wirklicher Page-Turner. Ich kann durchaus verstehen, dass einige Leser enttäuscht sind, wenn sie einen Thriller erwarten, der mit massiver Gewalt einhergeht, denn dies wird man in 'Hagebuttenblut' eher weniger bekommen. Dennoch schafft es Lina Bengtsdotter durch ihre Beschreibung einen Thriller zu schaffen der einem durch die örtlichen Beschreibungen an manchen Stellen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Alles in allem war es für mich ein gelungener Thriller mit düsterer Atmosphäre, der mit wenig Gewalt auskommt und sobald der 3. Teil erscheint werde ich auch diesen wieder lesen.

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Kindheitserinnerungen

Von: Annabell95_

04.12.2020

Eigentlich wollte Charlie Lager nie wieder in ihren Heimatort Gullspång . Doch dann hört sie dass vor dreißig Jahren ein Mädchen namens Francesca dort spurlos verschwunden ist und der Fall bis heute nicht aufgeklärt worden ist. Charlie bricht ihren Schwur und macht sich auf den Weg. Das Herrenhaus der Familie steht seitdem verlassen. Als Charlie dort ist spürt sie die düstere Atmosphäre und erinnert sich dunkel an ihre Vergangenheit. Sie merkt schnell, dass dieser Fall sie einiges kosten kann. "Hagebuttenblut" ist der zweite Teil in der Reihe um Charlie Lager. Es ist von Vorteil, wenn man den ersten Teil vorher gelesen hat, da teilweise immer wieder mal Bezug drauf genommen wird. Ich kenne den ersten Teil noch nicht und bin teilweise im Dunkeln getappt. Mit Charlie Lager hat die Autorin eine Ermittlerin geschaffen, die sich von anderen abhebt. Sie ist nicht nicht einfach nur eine Ermittlerin, die einen Fall zu lösen hat, sondern eine Person mit Ecken und Kanten, die selbst Probleme und eine dunkle Vergangenheit hat. Das macht sie sympathisch. Mit dem Ort Gullspång und dem leerstehenden Herrenhaus wurde hier eine tolle düstere Atmosphäre erschaffen. Man hatte das Gefühl als wenn der Ort und seine Einwohner Geheimnisse zu verbergen haben, gerade vor Fremden. Der Szenen- und Perspektivwechsel zwischen Charlie und Francesca ist super gelungen. Es hat die Spannung gehalten und man wurde Stück für Stück durch das Buch geschoben, sodass sich das Puzzle am Ende zusammen gesetzt hat. Allerdings fand ich es schade, dass das Buch keine großartigen Überraschungen hatte, grade am Ende nicht. Ich konnte mir fast alles schon denken und für einen Thriller fehlte hier einfach die Hochspannung. Aber der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Das Ende fand ich etwas plötzlich und es gibt noch einige offene Fragen, die nicht geklärt wurden. Ich habe es zwar lieber wenn alles was passiert ist am Ende aufgeklärt wurde, aber so hat man auch die Vorfreude auf einen nächsten Teil. Mein Fazit: Ein toller Thriller mit düsterer Herbststimmung passend zum Buchcover. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für jeden der schwedische Spannung mag.

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ᘔᑌᖇüᑕK ᑎᗩᑕᕼ ᔕᑕᕼᗯEᗪEᑎ Auch im zweiten Band um die Polizistin Charlie Lager führt die Autorin den Leser zurück nach Gullspang, dem Heimatort von Charlie. Dort in ihrem Urlaub recherchiert sie auf eigene Faust über das Verschwinden der 16jährigen Francesca, das 30 Jahre zurückliegt. Das Buch ist wie schon der erste Teil in drei Perspektiven geschrieben. Die Kapitel sind kurz und in allen drei Ebenen ist durchweg eine Spannung aufgebaut. Man möchte unbedingt weiterlesen und wissen, was heute passiert und was sich damals zugetragen hat. Die dunklere Atmosphäre des Herbstes in Schweden ist sehr gut eingefangen. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch dadurch dass man die Protagonisten bereits aus Band 1 kennt und weiß wie sie ticken, fühlt es sich sehr vertraut an, die Handlungen sind absolut nachvollziehbar und es macht Spaß zu lesen. Die Dinge, die Charlie über ihre Mutter Betty herausfindet sind für sie teilweise sehr bedrückend und somit lässt es einen besser verstehen, warum sie zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist. Für mich war dieses Buch nicht vorhersehbar und die Auflösung am Schluss kam überraschend - wenn auch abrupt. Es ist eher ein solider Krimi als ein Thriller. Eine Leseempfehlung kann ich aber trotzdem durchaus geben.

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Leider war mir nicht bewusst, dass es sich bei HAGEBUTTENBLUT um den 2. Teil einer Reihe handelt. Dementsprechend fiel es mir aufgrund mangelhafter Vorkenntnisse relativ schwer, mich in die Geschichte einzulesen und die zahlreichen Namen und ihre Beziehungen untereinander zuzuordnen. Die Geschichte ist in nummerierte Kapitel gegliedert und spielt auf 2 zeitlichen Ebenen aus 2 Perspektiven (Heute = Sichtweise Charlie, 1989 = Sichtweise Francesca). Darüber hinaus gibt es den Exkurs RÄUME DER ZEIT. Was es damit auf sich hat, möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht zu verderben. Die Kommissarin Charlie, die im 1. Teil LÖWENZAHNKIND mit der Aufklärung des Falls der vermissten Annabelle beauftragt wurde, erfährt nebenbei, dass bereits vor 30 Jahren die minderjährige Francesca spurlos verschwunden und nie wiederaufgetaucht ist. Beide Geschehnisse fanden in ihrem Heimatort, einer kleinen dörflichen Gemeinde statt. Kann das ein Zufall sein? Dieser Frage möchte Charlie nachgehen, beantragt Urlaub und ermittelt privat. Ihre Entdeckungen wecken nach und nach unterschwellige Erinnerungen aus ihrer Kindheit und verursachen einen Gewissenskonflikt. WER EINMAL LÜGT, DEM GLAUBT MAN NICHT – SO SEHR ER AUCH DIE WAHRHEIT SPRICHT – dies musste auch Francesca in vielen, schmerzhaften Variationen erfahren. Francesca ist eine kleine Rebellin, die es sich erlaubt, Anklage gegen Söhne der HIGH SOCIETY zu erheben. Leider ohne Erfolg. Ein als verstörtes, depressiv geltendes Mädchen hat keine Chance, Bruderschaften aus Wirtschaft & Politik an den Pranger zu stellen. Die Schlussszene ist derartig kurz, dass ich vermute, dass es eine Fortsetzung geben wird.

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Es ist der zweite Thriller, jedoch habe ich den ersten noch nicht gelesen, aber ich habe Hagebuttenblut gelesen und auch das kurze Video dazu gesehen. Eine sehr interessante Geschichte mit einem unterschiedlichen Verlauf, der mich jetzt aber angeregt hat, dieses Buch mit 500 Seiten zu lesen. Es geht um Charlie Lager, die nie wieder in ihre alte Heimatstadt zurückkehren wollte. Doch sie als brillante Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall, der vor 30 Jahren in ihrem Dorf passiert ist. Vor 30 Jahren verschwand eine 16-jährige Francesca aus dem Dorf Gullspång und wurde nie gefunden. Seitdem verschwinden steht das große verlassene Herrenhaus der Familie leer. Soweit ich das düstere Gebäude von Charlie aufragt, spürt sie, dass dieser Fall hier alles abverlangen wird, denn sie erinnert sich dunkel an diesen Ort. Charly weiß, dass sie alles zu verlieren hat, wenn sie die Wahrheit um Francesca es verschwinden ans Licht bringt. Sie kann ihr eigenes Leben für immer zerstören. Der Klappext hört sich hochdramatisch und auch spannend an und man erwartet dahinter einen aufregenden Thriller. Da ich den ersten Teil Löwenzahnkinder nun nicht gelesen habe, wusste ich nichts von der Vorgeschichte der Charlie. Doch auch ohne den ersten Thriller kam ich gut in die Geschichte rein, von Anfang an konnte ich den Text angenehm lesen. Er war freundlich und gleich zu verstehen. Der Titel jedoch sagt nichts über den Thriller aus, man erwartet was Leichtes nicht so Dramatisches. Aber eben auch nicht definierbar. Vielleicht hätte man einen anderen Titel wählen sollen, der hätte besser zu dem Geschehen in dieser Geschichte passen können. Die Geschichte ist spannend, jedoch merkt man, dass sie nicht gerade viel Abstrusität hat. Die brillante Stockholmer Ermittlerin ist weit weg von zu Hause und hat ein Trauma und nutzt ihren Urlaub, um in der alten Heimat zurückzukehren, um die Bewohner nach dem alten Fall zu Fragen Punkt sie hatte die Hoffnung, dass sie doch etwas rausfindet, was damals vielleicht übersehen worden ist. Ich hätte mir gewünscht, dass man etwas mehr über die unverständlich viele Erinnerungsfetzen erfährt wie sie oder auch andere Figuren, die in dieser Geschichte vorkommen. Ich fand einige Worte Wein nicht gerade passend, also zwischen den Zeilen zu lesen, das man doch eher das Gefühl bekommen soll die Figuren haben selbst schuld an ihrem Leben, an ihrem Schicksal. Das kann sein, dass nur ich dieses Gefühl habe, so kam das beim Lesen so rüber. Ansonsten schreibt die Autorin sehr freundlich ausführen und sodass man sich gut in die Geschichte einfühlen kann und das Gefühl hat, als wenn man live dabei ist. Ich selbst finde das Buch spannend, auch wenn es über die Länge gezogen ist, was man an den 500 Seiten nun merkt. Es macht aber Spaß, es zu lesen, zu überlegen, wie es weitergeht und wie die weitergehende Erklärung ist. Die Geschichte ist zwar irgendwie nicht fertig oder ist eher unschlüssig gestellt. Jedoch nimmt das der Spannung und den Spaß am Lesen nichts weg. Ich werde für mich schauen, dass ich den ersten Teil noch lese und bin gespannt, ob es jetzt einen dritten Teil geben wird und der Titel ist. Ich gebe 4 Sterne, weil ich etwas unklar finde, wie einige Personen hantieren, aber ansonsten ist das Buch überzeugend und ich würde das auch meine Freundin empfehlen. Für mich ist es eine klare Lese Empfehlung und ich gebe dem Buch 4 Sterne

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