Leserstimmen zu
Einmal breifrei, bitte!

Loretta Stern, Eva Nagy

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Leseempfehlung!

Von: Kinderphysiotherapiemaike

06.06.2020

Übersichtlich erklären die Autorinnen, was bei #babyledweaning zu beachten ist und geben tolle Tipps und sinnvolle Hinweise rundum #breifrei - perfekt für Laien. Auf 150 Seiten gibt außerdem auch noch Tipps zur 1. Hilfe, Erklärungen, wie es beim #brei abläuft und viele praktische Tabellen. Insgesamt sehr anschaulich dargestellt!

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Die Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang werden erstmal Grundlagen erklärt und man wird somit leicht auf das Thema vorbereitet und nicht gleich mit Fakten überfordert. Das Buch ist eher neutral gehalten und man wird nicht zu dazu gezwungen oder probiert dazu überzeugen so zu handeln. Es werden einige Fakten genannt und es im Endeffekt dem Leser überlassen, ob man dies anwenden möchte oder nicht. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn gerade wenn man zu diesem Thema liest, dann wird einem oft nahe gebracht, dass dies die einzig richtige Methode ist. Darauf wird in diesem Buch komplett verzichtet. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und mir neue Aspekte zur Ernährung des Kindes geliefert. Ich vergebe 5 Sterne.

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Von Anfang an war für uns klar, dass Baby wird wohl nicht dem typischen Breifahrplan folgen. Ich hatte schon in der Schwangerschaft von BLW (Baby Led Weaning, dem Baby freie Hand beim Beikoststart lassen) gehört und für mich war klar, das probieren wir aus. Ich stehe nicht auf vorgefertigte Pläne, das ist mir zu kompliziert. Und ich mache es gern anders als alle Anderen. Nun gehören aber immer zwei Elternteile dazu und so kam es, dass es bei uns auch ab und zu Brei gibt. Den Großteil hat das Tochterkind aber von Anfang an mit vom Familientisch gegessen. Ich musste mich also etwas beim Kochen umstellen und war auf der Suche nach Hilfe. Bis zu Beginn des 7. Monats hat das Tochterkind voll gestillt, ab dann gab es aber auch feste Nahrung, in passend für kleine Babyhände portionierten Stückchen. Und auch ohne Zähne gab es nie Probleme. Inzwischen ist das Tochterkind eine wirklich gute Esserin, weiß gekonnt mit den Lebensmitteln umzugehen und probiert wirklich gern neue Dinge aus. Den Mut diesen Weg zu gehen und die nötige Hilfe fand ich in diesem Buch. Es gibt einen schnellen und vor allem übersichtlichen Einblick in das Thema breifreie Beikost und kombiniert diese mit den persönlichen Erfahrungen der Autorin Loretta Stern mit ihrer Tochter. Den schnellen Fortschritt, der im Buch beschrieben wird, konnten wir auch beobachten. Obwohl wir uns viel auf unser Bauchgefühl verlassen haben, stellten sich doch einige Fragen. Besonders zu Beginn. In diesem Buch haben wir alle Antworten gefunden. Kann das Kind sofort mit am Tisch sitzen? Wieviel sollte das Kind zusätzlich Trinken? Was tun, wenn sich das Kind verschluckt?Welche Nährstoffe sind wichtig? Wie ist das mit Zucker und Salz? Das schöne an der breifreie Beikost ist, dass es keinen festen Fahrplan gibt. Der war auch für uns von Anfang an nicht der richtige Weg. Das Tochterkind hat und gibt immer noch den Weg vor. Und das fühlt sich für uns alle genau richtig an. Auch wenn die Familie erstmal komisch guckte, als das Baby allein auf seinem Teller matschte, inzwischen sind alle begeistert, wie gekonnt hier gegessen wird. Ich liebe inzwischen unsere gemeinsamen Familienmahlzeiten, die so entspannt sind, weil niemand erst das Baby füttern muss und anschließend selbst ein kaltes Essen hat. Es ist auch so unglaublich herzerwärmend dem Tochterkind beim Essen zuzuschauen. Mit welcher Geduld und Neugierde sie sich den neuen Lebensmitteln annimmt. Es macht solchen Spaß.  Dass es bei uns so entspannt ist, verdanke ich zum großen Teil auch diesem Buch. Das die wichtigsten Eckpunkte für die breifreie Beikost parat hat und einem dennoch lehrt auf das mütterliche Bauchgefühl zu hören.

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Nachdem ich schon sehr oft immer wieder was von diesem Buch gehört habe bzw. auch über diese Art der Beikost, wollte ich mir dann doch mal ein eigenes Bild davon machen. Meine Tochter hat damals die Flasche mit der Milchnahrung von Hipp bekommen und auch die Gläschen von Hipp. Jetzt bei meinem Sohn spürte ich aber, das irgendwie alles anders ist... Zum einen: ich stille ihn voll, er hat großes Interesse gezeigt an dem, was seine große Schwester und ich immer wieder so in unseren Mund stecken und ja, ich muss zugeben ich bin ja auch älter geworden bzw. war die damalige Situation mit dieser jetzigen gar nicht zu vergleichen... Wieso also nicht auch mal so was anderes versuchen. Schaden kann es nicht... Die Rinde vom Brot, ein Stück der Breze, ein Bamberger oder auch einfach einen Butterkeks gibt man den Kleinen ja auch, obwohl sie noch gar keine Zähne oder vielleicht nur ein paar Zähne haben. Trotzdem bekommen sie die Sachen klein, sie werden einfach kleingelutscht oder ausgezuzelt. Am Anfang stand ich ehrlich gesagt diesem Ratgeber ein wenig skeptisch gegenüber, da leider viele Ratgeber nur eine perfekte Lösung haben und alles andere "Mist" ist. Dabei ist eben leider auch egal, um welche Art von Ratgebern es geht, es ist halt einfach so! Wobei ich feststellen musste, das bei Berichten und Ratgebern aus dem Babybereich das "Schwarz-und-Weiß-Sehen" meistens noch extremer ist. Trotz allem habe ich mir dieses Buch "Einmal breifrei, bitte!" ohne irgendwelcher Gedanken, egal ob positiv oder auch negativ, angenommen und einfach drauf los gelesen. Das Buch wurde von der Mama Loretta Stern und der Hebamme Eva Nagy geschrieben. Ich für meinen Teil finde, sie ergänzen sich gut. Zum einen eben durch das Fachwissen von Frau Nagy, aber eben auch durch die realen Momente des Lebens von Frau Stern. Dadurch das eine "Mami" auch ihren Senf dazu gegeben hat, finde ich es ist nicht so staubtrocken wie manch andere Ratgeber sondern eher lustig und amüsant, dabei eben auch informativ. In diesem Buch wird sehr gut erwähnt, das es eben nicht nur die eine Art der Beikost ist, welche richtig oder eben falsch ist. Das Baby und die Mama kann zusammen sozusagen entscheiden, was wann und wie gemacht wird. Es gibt keine endgültige Lösung, da jeder Mensch anders ist und ja auch jede Lebenssituation oder ist bzw. sich ja auch einfach mal verändern kann, ob man will oder nicht. Ich fand es sehr schön zu lesen, das man sehr wohl mal dem Kind ein Stück von seinem Essen geben kann, ohne es extrem pürieren zu müssen vorher. Außer natürlich das Kind will unbedingt Brei essen und nicht sowas abenteuerliches wie eine gekochte Karotte oder eben auch mal ein Stück Kartoffel, ... Resultat zum Schluss: Höre auf deinen mütterlichen Instinkt und auf das Kind, dann kann (fast) nichts schief gehen! FAZIT: Empfehlenswert auch für andere Mamis!

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