Rezension zu
A single night

Wow! Ich habe es verschlungen!

Von: Dreamlike Books
29.11.2020

Das Cover finde ich super schön gelungen. Es ist schlicht und doch verspielt durch die gewundenen Stoffe. Stoffe spielen auch in der Story eine große Rolle, daher finde ich es sehr gelungen und passend dazu. Dezent, aber wirkungsvoll. Genau wie die Geschichte in dem Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, was das hereinkommen in die Geschichte sehr einfach macht. Schon auf der ersten Seite, gefiel mir die Art wie die Story rüber gebracht wird. In dem Buch kann man die Sicht von Libby lesen, aber ebenso auch Jazz seine Sichtweise. Das finde ich sehr gut, da man zu beiden einen guten Eindruck bekommt, ihre Gedanken nachvollziehen kann und die Protagonisten so besser kennen lernt. Libby ist ein wirklich tolles Mädchen. Sie tut nichts nur wegen dem Ruhm, Geld oder der Werbung die es für sie einbringen könnte. Jazz ist ein bekannter Designer der gerade im Mittelpunkt steht weil die Arbeit von ihm und seinem Partner ausgezeichnet wird. Obwohl das ein toller Abend sein sollte, kann sein Partner Ian nicht dabei sein. Der Grund dafür, war dann umso trauriger. Ich kann mir nicht vorstellen wie schlimm die Nachricht für Jazz sein musste. Umso schöner war es zu lesen, dass Libby ihn ganz uneigennützig und unabhängig davon wer er ist, zur Seite stand. Sie hat in ihm nicht diesen reichen, bekannten und einflussreichen Designer gesehen der auch ihre Interessen voran treiben könnte. Sie wollte nichts dafür, dass sie einfach einen Moment für ihn da war. Und genau das hat Jazz auch in ihr gesehen. Es fasziniert ihn das er bei ihr einfach nur Jazz sein kann. Auch Libby war hin und weg und sah die Chance, hier einfach einmal auszubrechen und das zu tun, was sie möchte. Ohne Scheu, ohne die Worte ihrer Mutter im Rücken. Es war 1 Abend. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Denn für die beiden war die eine Nacht in der Sie einfach einmal sie selbst sein konnten, ohne sich über alles andere Gedanken zu machen genau der Punkt im Leben, der doch vieles verändert hat und die beiden zusammen geschweißt hat. Über längere Zeit, Distanz und Probleme hinweg. Man hat mitverfolgen können wie sie sich kennen lernten, trennten mussten aber doch auch wieder zusammen fanden. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen da es einfach sehr viel Gefühl hat, die Charaktere einfach sympathisch waren und man mit beiden mitgefiebert hat. Libby ihre Freundinnen sind dazu auch der absolute Knüller. Sie haben sich in der WG kennen und eigentlich auch lieben gelernt mit allen Macken und Eigenheiten. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team geworden, was durch dick und dünn geht. Auch Ian ist ein toller Charakter, der nebenbei seine nicht kleine Rolle spielt. Mal mehr, mal weniger sympathisch. Aber ich verstehe auch irgendwo seine Sorgen wegen Jazz und das er sich verändert hat nach dem was er durchgemacht hat. Ich hoffe, dass auch er seinen Platz findet und man von ihm noch was zu lesen bekommt. Ich mag ihn irgendwie 🙂