Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Das schwarze Band

Ein Fall für August Emmerich

Hörbuch CD (gekürzt)
20,00 [D]* inkl. MwSt.
20,60 [A]* | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

„Obonya spricht jede einzelne Figur genial! Er ist der Freddie Mercury des Hörbuchs!”

Wien im Juli 1921: Die Stadt ächzt unter einer Hitzewelle, Wasser wird rationiert, und der Asphalt schmilzt. Kriminalinspektor August Emmerich macht jedoch ein ganz anderes Problem zu schaffen: Er wird vom Mordfall an zwei Nackttänzerinnen abgezogen und in einer Kadettenschule interniert. Dort soll er bessere Umgangsformen lernen. Als in der Schule ein Kollege auf mysteriöse Weise zu Tode kommt, muss Emmerich allerdings erneut alle Regeln brechen, um den Mörder zu finden. Denn er sieht sich mit einer blutigen Intrige konfrontiert, die ihn bis in die höchsten politischen Kreise führt ...


Originalverlag: Limes
Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 20min
ISBN: 978-3-8371-5035-3
Erschienen am  20. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Wien, Österreich

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Rezensionen

Fesselnder Historenkrimi aus Wien

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de

07.12.2020

Alex Beer lässt in seinem neuen Historien-Krimi die Atmosphäre der angehenden 1920er Jahre in Wien wieder aufleben. An allen Ecken spürt man die Armut vieler Menschen, die sich zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht nur mit schwierigen Lebensverhältnissen, sondern auch mit einer unübersichtlichen politischen Lage arrangieren mussten: Österreich war Demokratie geworden und die Habsburger Kaiser hatten abgedankt, aber die alten Strukturen rund um Militär und Adel waren weiterhin sehr präsent – und sie räumten nicht freiwillig ihre Posten. Im Mittelpunkt der Story stehen der unangepasste Kommissar August Emmerich und sein Mitarbeiter, der aus verarmtem Adel stammende Ferdinand Winter, ehemals von Winter. Frauen spielen in Beers Wien des Jahres 1921 keine große Rolle, außer als verführerische Nackttänzerin, resolute Vermieterin oder zickige Vorzimmerdame. Sieht man darüber hinweg, ist “Das schwarze Band” beste Krimiunterhaltung in einer authentisch dargestellten Donaumetropole. Der österreichische Schauspieler Cornelius Obonya steigert das Hörvergnügen noch durch seinen reizenden Wiener Dialekt. Wer “Berlin Babylon” abfeiern konnte, ist in diesem Hörbuch genau richtig.

Lesen Sie weiter

Spannung pur in Wien in den 20ern

Von: Monika Caparelli-Hippert

08.10.2020

„Das schwarze Band“ ist bereits Kommissar Emmerichs 4. Fall, ich bin aber erst hiermit eingestiegen. Die Reihe um den Wiener Ermittler, Kommissar der Abteilung Leib und Leben, ist mittlerweile preisgekrönt, u.a. mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, und von der Presse hochgelobt. Ich fand das Cover und den Klappentext spannend und musste zugreifen: Schauplatz Wien 1921, ein Doppelmord in der Rotlichtszene und politische Verwicklungen, das klang nach mehr! Und ich muss gleich zu Anfang sagen, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Kurz zum Inhalt: Ganz Wien ächzt unter einer Hitzewelle, und August Emmerich trifft es ganz besonders hart. Der Haudegen und Underdog verscherzt es sich auf einem hochoffiziellem Empfang mit dem neuen Bundeskanzler und darf zu einer Disziplinarmassnahme antreten. Gemeinsam mit anderen Kollegen soll er Höflichkeit und Manieren lernen. Blöd nur, dass er gerade den Mord an zwei Prostituierten aufklären muss und nun sein unerfahrener junger Assistent Ferdinand Winter alleine weiter ermitteln muss. Dieser jedoch schlägt sich wackerer als gedacht, und als ein weiterer Mord während Emmerichs Schulung passiert, sind die beiden Polizisten wieder als Team vereint und müssen entdecken, dass beide Fälle zusammen gehören und noch viel weitere Kreise ziehen, als ursprünglich gedacht…. Und um nicht zu spoilern: hier war Spannung, Atmosphäre, Historie und Action unter einem Dach. Intelligenter Krimi in sehr gut recherchiertem historischem Ambiente, flüssig und spannend geschrieben, wendungsreich, interessante Protagonisten – für mich hat hier einfach alles gestimmt. Ach ja, und was es mit dem schwarzen Band auf sich hat: das erfährt man ganz zum Ende hin…zum spektakulärem Ende hin! Zusätzlich bin ich echt froh, dass ich hier das Hörbuch hatte, denn Cornelius Obonya ist ein extrem talentierter Vorleser. Ich kannte ihn bislang nicht, aber er ist wohl einer der bekanntesten Schauspieler Österreichs, und er entfaltet hier bei der Lesung sein volles Talent. Meistens wird’s ja eher peinlich, wenn bei Hörbüchern der Sprecher versucht, den verschiedenen Protagonisten verschiedene Stimmen zu geben, aber Herr Obonya kann das. Und zwar echt gut! Er spielt mit verschiedenen Dialekten und Tonfällen, aber wie gesagt, er hats drauf, und das war für mich kein simples Hörbuch mehr, sondern ein Theaterstück für die Ohren. Ich hab ihm die alten Waschweiber genauso abgekauft wie die Polizisten und die bizarren Gestalten im Rotlichtviertel. Ich empfehle also definitiv, dieser Krimireihe anzuhören statt selbst zu lesen. A propos Reihe: Man kann auch problemlos mit diesem Band einsteigen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, und alles, was man an Vorgeschichte über die Darsteller wissen muss, kriegt man nebenbei erzählt. So soll das auch sein. Aber ich bin jetzt „angefüttert“, ich werde die anderen Fälle um Emmerich und Winter (hoffentlich auch wieder mit Winter! Ich bin Team Ferdinand – ein toller junger Polizist, der gnadenlos unterschätzt wird, und am Ende über sich hinauswächst!) bestimmt auch noch geniessen! Vielen Dank ans Bloggerportal des Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und »Der dunkle Bote«, erneut ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis sowie der MIMI 2020, erscheint mit „Das schwarze Band“, der vierte Roman um August Emmerich. Die ersten drei Bände ihrer viel gerühmten Reihe wurden zudem mit dem Österreichischen Krimipreis 2019 prämiert. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

Zur Autor*innenseite

Cornelius Obonya

Cornelius Obonya zählt zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs. Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, u. a. in „Tatort” und „CopStories” sowie in den TV-Filmen „Polt” und „Die Hebamme”. Von 2013 bis 2016 verkörperte er den Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Darüberhinaus ist Obonya als Opernregisseur tätig. Für Random House Audio las er alle bisherigen Fälle von August Emmerich.

Zur Sprecher*innenseite

Events

06. Juli 2021

Lesung mit Alex Beer

20:00 Uhr | Schwabmünchen | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

08. Sept. 2021

Lesung mit Alex Beer

19:00 Uhr | Amstetten | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

22. Sept. 2021

Lesung mit Alex Beer und Bernhard Aichner

19:30 Uhr | Leogang | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

23. Sept. 2021

Lesung mit Alex Beer

19:00 Uhr | Bregenz | Lesungen
Alex Beer
Der letzte Tod

24. Sept. 2021

Lesung

19:00 Uhr | Haag | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

29. Okt. 2021

Ladies Crime Night im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg

19:30 Uhr | Erwitte | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

Weitere Hörbücher der Autorin