Der Junge aus dem Wald

Gekürzte Lesung mit Detlef Bierstedt
Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
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Start einer neuen Thrillerreihe von Harlan Coben

Als kleiner Junge wurde er im Wald gefunden, allein und ohne Erinnerungen. Niemand weiß, wer er ist oder wie er dort hinkam. Dreißig Jahre später ist Wilde immer noch ein Außenseiter, lebt zurückgezogen als brillanter Privatdetektiv mit außergewöhnlichen Methoden und Erfolgen.

Bis die junge Naomi Pine verschwindet und Staranwältin Hester Crimstein ihn um Hilfe bittet. Was zunächst wie ein Highschooldrama aussieht, zieht bald immer weitere Kreise – in eine Welt, die Wilde meidet. Die Welt der Mächtigen und Unantastbaren, die nicht nur Naomis Schicksal in den Händen zu halten scheinen ...


Aus dem Amerikanischen von Gunnar Kwisinski
Originaltitel: The boy from the woods (Century)
Originalverlag: Goldmann HC
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 10h 27min
ISBN: 978-3-8445-3918-9
Erschienen am  24. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

„Wilde“

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

24.10.2020

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Der Junge aus dem Wald“ von Harlan Coben Als kleiner Junge wurde „Wilde“ von Wanderern im Wald entdeckt und einer Pflegefamilie übergeben. An seine Eltern und seinen richtigen Namen hat er überhaupt keine Erinnerungen mehr. Nach einer Militärlaufbahn wird er ein sehr anerkannter privater Ermittler, bleibt aber ein Einzelgänger und lebt in einer Ecocapsule meist im Wald. Als die junge Naomi Pine verschwindet, bittet die Staatsanwältin Hester Crimstein Wilde um Hilfe. „Was zunächst wie ein Highschooldrama aussieht, zieht bald immer weitere Kreise – in eine Welt, die Wilde meidet. Die Welt der Mächtigen und Unantastbaren, die nicht nur Naomis Schicksal in den Händen zu halten scheinen …“ Fazit: Mittlerweile würde ich mich schon als eingefleischten „Harlan Coben“ Fan bezeichnen, von daher war die Freude groß, dass nicht nur ein neuer Krimi erscheint, sondern gleich eine neue Serie. Ob nun die Jugendthriller-Trilogie um „Mickey Bolitar“ oder die Erwachsenenreihe in der Myron Bolitar ermittelt, beide Reihen haben mir ausgesprochen gut gefallen. Auch mit „Wilde“ hat der Autor einen ganz interessanten und spannenden Ermittler kreiert, dessen Geheimnis um seine Herkunft die nächsten Bände sicher weiter begleiten wird und so möglicherweise der rote Faden der Serie sein wird. Gefallen hat mir, dass Coben wieder einmal die Staatsanwältin Hester Crimstein mit ins Spiel gebracht hat, die ja immer mal wieder in seinen Krimis mit von der Partie ist. Allerdings fand ich sie diesmal an einigen Stellen etwas zu überdreht; da hat Coben es dann doch etwas überzogen. Der Krimi ansonsten ist in gewohnter Coben-Manier sehr spannend und gut lesbar, mit einigen Überraschungen versehen, ein bisschen konstruiert an einigen Stellen, aber alles noch im grünen Bereich. Ich würde diesen Krimi nicht zu Cobens besten zählen, aber ein guter und solider Serienauftakt allemal. Ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Teil lesen, einmal um zu schauen wie es mit „Wilde“ weiter geht, zum andern gehe ich stark davon aus, dass der Autor noch einige Überraschungen für uns parat hält. Sprecher Detlef Bierstedt, wie immer mit seiner charismatischen Stimme eine gute Wahl. Er hat sich gut in die Protagonisten hineinversetzt und auch die Spannung überzeugend widergespiegelt. Ein solider Serienauftakt von Harlan Coben, der aber noch Luft nach oben lässt! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar

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Ganz nett zu hören, aber der große Wow-Effekt hat gefehlt.

Von: Lesezauber

27.09.2020

Meinung: Letztes Jahr habe ich ja mit „Suche mich nicht“ meinen ersten Thriller von Harlan Coben gehört. Und nach einem etwas holprigen Start hat er mich ja wirklich gefesselt. Deshalb war ich auch auf den neuen Thriller „Der Junge aus dem Wald“ gespannt. Der Klappentext hatte durchaus wieder das Zeug zu einem komplexen Handlungskonstrukt mit vielen unerwarteten Wendungen. Zum Teil habe ich das schon bekommen, aber nicht in dem Ausmaß, wie ich mir das erhofft hatte. Dabei bin ich dieses Mal auch besser in die Geschichte gestartet, da es zu Beginn nette Verbindungen zu „Suche mich nicht“ gibt. So wird der Protagonist Simon mit seinem Fall nochmal erwähnt und eigentlich spielt die Handlung zur gleichen Zeit. Und auch Staranwältin Hester Crimstein war mir schon bekannt. Neu hingegen sind die restlichen Figuren, auch Wilde, der Titel gebende Junge aus dem Wald. Dabei muss ich schon sagen, dass ich den Titel etwas irreführend finde, denn auch wenn Wilde der Protagonist der Geschichte ist, geht es eher weniger um die Person an sich, sondern er versucht die verschwundene Naomi zu finden. Die Geschichte von Naomi hat mich wirklich mitgenommen. Ihre Mobbingerfahrungen haben mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt und ich hatte wirklich Mitleid mit ihr. Leider hat sich die Geschichte im Verlauf doch eher einem anderen Schwerpunkt zugewandt, den ich nicht so gebraucht hätte. Die ganze Geschichte mit dem Wahlkampf und den verheerenden Geheimnissen drum herum, die irgendwie doch keine sind und auch kaum Wirkung haben, fand ich nicht ganz so fesselnd. Da zeigt der Autor nur mal wieder, dass sich die Mächtigen alles erlauben können und damit auch irgendwie durchkommen. Auch wenn der Autor schon versucht hat die Spannung oben zu halten, ist es ihm für mich nicht durchgehend gelungen. Auch die Zusammenhänge am Ende fand ich zwar ganz nett und zum Teil auch überraschend, aber der große Wow-Effekt hat doch irgendwie gefehlt. Zu den Figuren kann ich sagen, dass Wilde auf jeden Fall interessant ist und ich kann mir schon vorstellen, dass man ihn und seine Vergangenheit in den nächsten Teilen noch besser kennenlernt. Und auch Hester hat mit ihrer direkten und resoluten Art doch ein paar gute Sprüche mit rein gebracht, aber irgendwie fand ich sie manchmal auch etwas nervig. Und viele der Nebenfiguren waren doch etwas unsympathisch oder sind blass geblieben. Sprecher Detlef Bierstedt macht wieder einen soliden Job und passt mit seiner ruhigen und charismatischen Stimme auch gut zur Figur von Wilde. Fazit: Den Anfang fand ich ziemlich interessant und berührend, dann kam eine Schwerpunktverlagerung, die ich nicht so ganz mochte und die mich auch nicht durchgängig fesseln konnte. Das Ende fand ich wieder ganz solide und auch mit ein paar netten Überraschungen, aber der große Wow-Effekt hat trotzdem gefehlt. Insgesamt konnte man die Geschichte ganz gut hören, aber man hat bisher auch nichts verpasst, wenn man sie nicht gehört hat. Das kann sich aber durchaus noch ändern, da dies wohl der Auftakt zu einer Reihe rund um Protagonist Wilde sein soll. Insgesamt gibt’s gute 3 Sterne.

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Vita

Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Thriller wurden bisher in über 40 Sprachen übersetzt und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Harlan Coben, der als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet wurde – dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award –, gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Familie in New Jersey.

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Detlef Bierstedt

Detlef Bierstedt, geboren 1952 in Ost-Berlin, ist durch etliche Theater-, Film- und TV-Produktionen bekannt, außerdem arbeitet er als Synchron- und Hörbuchsprecher und leiht u.a. George Clooney seine Stimme. Laut einer Umfrage von 2012 ist er einer der beliebtesten Hörbuchinterpreten Deutschlands.

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