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Rüdiger Bertram

Streuner - Auf der Suche nach Hoparion

Ab 10 Jahren
(6)
Hardcover
14,00 [D] inkl. MwSt.
14,40 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)
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Regel Nummer eins: Hunde sind gefährlich. Es gibt keine Ausnahmen. Regel Nummer zwei: Überlebe!

Nach dem TAG hat sich alles verändert. Die Welt ist zu einer grauen Wüste geworden, in der wilde Hunderudel die Herrschaft übernommen haben. Doch Judith und ihr kleiner Bruder Abi haben einen Traum. Ihr Ziel ist Hoparion, der Ort, an dem es genug Wasser und Nahrung für alle gibt und Menschen und Hunde friedlich zusammenleben. Zumindest hat ihnen das ihr Vater erzählt. Doch der Weg dorthin ist weit und überall lauern Gefahren. Um nicht von wilden Hunden überrascht zu werden, schlafen die Kinder auf Bäumen. Als sie eines Tages von einem Rudel angegriffen werden, sind es ausgerechnet die Hunde Nipper, Dash und Stubby, die ihnen helfen. Zusammen mit Bilkis, der jungen Kriegerin, machen sich die sechs Streuner auf den Weg nach Hoparion. Aber ihr Zusammenhalt wird auf eine harte Probe gestellt, denn nicht nur Bilkis und der alte Stubby haben vor den anderen gefährliche Geheimnisse.

»Ich empfehle dieses Buch allen, die Hunde mögen und Spannung vertragen und die sich gerne in Geschichten vertiefen.«


ORIGINALAUSGABE
Hardcover, Pappband, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-17700-6
Erschienen am  27. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein herzerwärmendes Jugendbuch mit viel Spannung

Von: Tea and Books Blog

23.12.2021

"Streuner – Auf der Suche nach Hoparion" von Rüdiger Bertram hat es eigentlich schon von Seite eins an geschafft, mich von sich zu überzeugen. Bereits die ersten Sätze haben mich neugierig auf die Hintergründe des Ganzen gemacht und Spannung aufgebaut. Gleich sind so einige Fragen in meinem Kopf aufgeploppt und mit der Zeit wurden es mehr und mehr. An sich ist das natürlich toll. Je mehr Fragen ich habe, desto größer ist der Drang, weiterzulesen. Auch hier war das definitiv der Fall, allerdings hat es mich etwas gestört, dass ein großer Teil dieser Fragen nie gelöst wurde. Zwar bin ich relativ sicher, dass aufgrund der vielen ungeklärten Dinge und dem mehr oder weniger offenen Ende noch ein oder sogar mehrere weitere Bände erscheinen werden (obwohl ich davon bisher noch nichts gehört bzw. gelesen habe), doch hätte ich mir bei manchen offenen Fragen einfach gewünscht, sie wären in diesem Buch aufgelöst werden. Die Hintergründe verschiedener Begebenheiten wurden wieder und wieder angeschnitten, aber größtenteils nie gänzlich offenbahrt. Diese Art, mit den aufgeworfenen Fragen umzugehen, passt für mich einfach nicht so wirklich zur Geschichte und hat bei mir nach Beenden des Buches eine Art inneren Unfrieden aufgeworfen. Das Ziel, welches der Autor dabei wohl hatte, hat er aber immerhin erreicht. Denn wenn ein zweiter Band erscheint, werde ich ihn auf jeden Fall lesen! Allerdings muss ich sagen, dass "Streuner – Auf der Suche nach Hoparion" mich nicht durchgängig packen konnte. Wie schon gesagt war die Story an sich definitiv spannend und größtenteils fesselnd, aber eben nicht immer und jederzeit. Vor allem im Mittelteil hat sich das Ganze doch ein wenig gezogen. Es ist nämlich so, dass zwar einiges passiert, dennoch schreitet die Handlung insgesamt nicht unbedingt schnell voran. Wie die Kinder beispielsweise rasten fand ich oft doch eher langweilig. An sich mag ich es sehr, wenn zwischen spannenden Szenen, die mir den Puls in die Höhe treiben, auch hin und wieder ruhige, einspannte Phasen eingeschoben werden, sodass man sich als Leser*in auch mal “ausruhen” bzw. vielleicht etwas mehr auf die Charaktere und weniger auf die Handlung an sich konzentrieren kann. Hier gab es für meinen Geschmack aber einfach zu viele dieser Szenen. Bei manchen Büchern, die einfach insgesamt eher eine langsame Geschichte mit vielen Ausschmückungen erzählen, würde mich das nicht stören. Bei dieser Story, die eigentlich größtenteils von ihrer Spannung lebt, etwas mehr. Dennoch war besagte Spannung doch meist vorhanden. Was diese Spannung des weiteren fördert und auch sehr zu dem Bild, das ich von "Streuner – Auf der Suche nach Hoparion" habe, beigetragen hat, ist der Ezählstil. Rüdiger Bertram hat sich hier für einen sehr einfachen Schreibstil mit kurzen Sätzen entschieden. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten, wobei ich mich zu Anfang doch erst einmal an diese bewusst sehr einfache Ausdrucksweise gewöhnen musste. Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte, denn die Charaktere haben vor allem ein Ziel: Überleben, bis sie hoffentlich irgendwann Hoparion erreichen werden. Zu diesem doch eher sehr simplen (nicht im Sinne von einfach, sondern eher im Sinne von unkompliziert) Ziel. Des weiteren fand ich die Idee des Autors, den Erzählstil dem gerade erzählenden Charakter anzupassen, wirklich toll. "Streuner – Auf der Suche nach Hoparion" wird nämlich aus zwei Perspektiven erzählt. Zunächst berichtet Judith von ihren Erlebnissen. Die Teile aus ihrer Sicht sind wie gesagt einfach geschrieben, doch trotzdem liest man ihren Charakter aus den Zeilen heraus, was ich wirklich extrem gut gemacht fand. Ein anderer Teil des jeweiligen Kapitels wird dann von Nipper erzählt, einem der drei Hunde, die den Kindern im Kampf gegen das Rudel helfen. Er ist ebenfalls eine besondere Figur. Seine Teile des Buches sind in einem noch einfacheren Stil geschrieben als Judiths, beispielsweise werden oft keine ganzen Sätze gebildet, es fehlt als z. B. das Subjekt. Diese Art, zu erzählen passt aber eben genau. Sie passt zu Nipper und zu seiner Geschichte. Deswegen hat mich der Erzählstil, obwohl er kein bisschen poetisch oder ausgeschmückt ist (vielleicht auch gerade deswegen) wirklich überzeugen können. Abgesehen von den unterschiedlichen Schreibstilen, die Judith und Nipper authentischer und den Leser*innen näher wirken lassen, mochte ich auch die übrigen Personen und Hunde gerne. Die Protagonist*innen waren mir eigentlich alle sympathisch und mit Judith konnte ich mich auch ziemlich gut identifizieren. Dennoch stört mich etwas. Bilkis, Abro, Dash und Stubby (die zwei anderen Hunde des Trios) sind sehr wichtig für die Geschichte und dennoch hat mir insbesondere bei ersteren beiden die Ausarbeitung doch etwas gefehlt. Vor allem da Bilkis ein sehr starker, aber auch vielschichtiger Charakter zu sein scheint, hätte ich mir wirklich gewünscht, sie besser kennenzulernen. Über Abro hätte ich vor allem deshalb gerne mehr gewusst, da ich seine Handlungen nicht immer ganz verstehen und nachvollziehen konnte. Ich hoffe also sehr, dass besagte Hunde und Menschen in einem hoffentlich erscheinenden nächsten Band mehr Aufmerksamkeit bekommen. Trotz dieser mir teilweise etwas dürftig erscheinenden Ausarbeitung der Figuren, habe ich wie gesagt alle sechs in mein Herz geschlossen. Deswegen hat mich das Ende des Buches umso mehr getroffen. Ich weine nicht oft bei Büchern. Wirklich nicht. Hier habe ich es aber getan. Ich hatte überhaupt nicht mit einem solchen Schluss gerechnet. Er hat mich einfach komplett überrascht und geschockt. Und nun ja … dann habe ich eben geheult. Doch auch wenn das Ende für mich unfassbar traurig war, mochte ich es. Wie gesagt kam es unerwartet und hatte eben nicht nur eine melancholische, sondern auch eine schöne, sogar fast friedliche Stimmung, die die Entwicklung, die die Charaktere im Laufe der Geschichte gemacht haben, noch einmal perfekt aufzeigt. Mein Fazit: Wie man lesen konnte, mocht ich "Streuner – Auf der Suche nach Hoparion" wirklich sehr gerne. Ein paar Kritikpunkte habe ich zwar, dennoch kann ich dieses herzerwärmende und spannende Buch allen dystopiebegeisterten Jugendlichen und natürlich auch Erwachsenen empfehlen, egal ob Katzen- oder Hundeliebhaber*innen.

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EKZ Bibliotheks-Service GmbH

Von: Bärbel Welke aus Reutlingen

16.11.2021

Judith und ihr Bruder Abro sind unterwegs nach Hoparion. Dort soll es angeblich ein besseres Leben geben. Wie viele Menschen, leben auch die Eltern nicht mehr, denn seit dem TAG (der nicht näher erklärt wird) hat sich die Welt in eine gefährliche, mit Asche überzogene Wüste verwandelt. Es gibt kaum Strom, Wasser oder Nahrung und Hunde haben die Herrschaft übernommen. Unterwegs schließt sich ihnen das Mädchen Bilkis an. Als sie von einem wilden Rudel Hunde angegriffen werden, helfen ihnen unerwartet drei Hunde, die nicht böse sind und ebenfalls ums Überleben kämpfen. Die "Streuner" ziehen nun zu sechst weiter, halten zusammen und helfen sich gegenseitig. - Der erfolgreiche Autor vieler Kinderbücher und Comicromane hat hier eine außergewöhnliche, spannende, aber auch bedrückende Dystopie geschrieben. Er lässt diese packende Abenteuer- und Hundegeschichte im Wechsel von Judith und dem Hund Nipper in der Ich-Form erzählen. Tolles, passendes Cover. Sehr gern empfohlen.

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Vita

Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitete nach seinem Studium (Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik) zunächst als freier Journalist. Heute schreibt er Drehbücher und hat zahlreiche erfolgreiche Bücher für Kinder veröffentlicht. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Köln.

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Pressestimmen

»Wir sind begeistert. Lasst euch fesseln. Die Geschichte hält Spannung pur bereit und große Gefühle.«

»[…] kann ich dieses herzerwärmende und spannende Buch allen dystopiebegeisterten Jugendlichen und natürlich auch Erwachsenen empfehlen.«

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