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Räuber

Roman

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Wem gehört die Stadt?

Als die Sozialwohnung verkauft wird, in der er mit seiner Mutter lebt, weiß Olli Leber, was das zu bedeuten hat: Menschen wie er haben kein Recht mehr auf ein Leben im Zentrum Berlins. Doch der junge Bauarbeiter will sich nicht stillschweigend entsorgen lassen und bläst zum Gegenangriff.

In Amelie Warlimont findet Olli eine unverhoffte Mitstreiterin, denn die bekannte Journalistin hat alte Rechnungen zu begleichen und ihre eigenen Gründe, sich von der Stadt verraten zu fühlen. Gemeinsam ziehen die beiden in einen Kampf um Gerechtigkeit. Ein Kampf, der immer mehr außer Kontrolle gerät.

»Mit ‚Räuber' hat Ladipo einen Schlüsselroman geschrieben. […] Nach 'Wende' ist ihr wieder ein Unterhaltungsroman mit liebenswerten Figuren über ein Thema von großer gesellschaftlicher Bedeutung gelungen.«

WDR 5 "Lesefrucht", Mareike Ilsemann (20. März 2021)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 544 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-89667-678-8
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Mal was Neues

Von: Sabrina

11.04.2021

In „Räuber“ wehrt sich ein junger Mann gegen die Verdrängung aus seiner Sozialwohnung. Der Roman von Eva Ladipo umfasst mehr als 500 Seiten und ist 2021 als Hardcover im Karl Blessing Verlag erschienen. Der Schreibstil ist flüssig allerdings gibt es einige Passagen, die ich recht zäh fand. Auch der Einstieg ins Buch war holperig, da es eine Szene war, die eher zur Mitte/Ende der Geschichte gehörte. Auch jetzt, nach Abschluss des Buches bin ich mir nicht zu 100 % sicher, an welche Stelle sie gehört. Die Charaktere werden eher flüchtig skizziert aber das spielt für die Handlung auch keine Rolle. Das Thema des Buches ist interessant, da ich noch kein einziges Buch in der Richtung gelesen habe. Allerdings muss ich zugeben, dass es auch nicht interessant wäre, noch ein Buch mit diesem Thema zu lesen. Fazit: Wer liest, um zu entspannen, ist mit einem anderen Buch vielleicht besser bedient. Wer sich für das Thema „Verdrängung“ interessiert, kann diesem Buch sicher manches abgewinnen. Und wer liest, um sich die Zeit zu vertreiben, ist hier genau richtig.

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Kamp um Gerechtigkeit

Von: Angelika Wagner

11.04.2021

In dem Roman "Räuber" von Eva Lapido spiegelt sich das Wahre Leben wider. Der 25jährige Olli wohnt mit seiner Mutter als Hartz-4 Empfänger in einer Sozialwohnung. Als das Schicksal wieder einmal zuschlägt und beiden der Verlust ihrer Wohnung droht und somit für sie das Wohnen in Berlin unbezahlbar wird, trifft Olli einen Entschluss. Dieses Mal will er nicht kampflos das Feld räumen und findet in der Journalistin Amelie Warlimont eine Mitstreiterin für mehr Gerechtigkeit. Ich konnte mich beim Lesen des Buches immer wieder in die Hauptfiguren hineinversetzen. Wer diesen Roman liest, bekommt vielleicht auch den Mut, um gegen Ungerechtigkeiten im Leben zu kämpfen. Voller Spannung und vielen Überraschungen taucht der Leser in eine Welt, die heute leider Realität ist. Eine Welt, in der der kleine Mann immer mehr zum Verlierer wird und die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht. Von der Politik verlassen und der Skupllosigkeit großer Immobilienspekulanten werden Familien an den Rand ihrer Existenz gedrängt. Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen, der auch einmal auf die andere Seite des Lebens schauen möchte und nicht nur immer in Geschichten eintauchen will , die einem nur den Traum einer schönen Welt vorgaukelt. Einen Traum, der sich für die meisten normalen Menschen nie erfüllen wird.

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Vita

Eva Ladipo

Eva Ladipo, geboren 1974, studierte in Cambridge Politische Wissenschaften und wurde mit einer Arbeit über das russische Steuersystem promoviert. Sie begann als Journalistin bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« und arbeitete zuletzt für die »Financial Times«. Sie lebte längere Zeit in Russland und Kolumbien und wohnt jetzt mit ihrem Mann und zwei Kindern in London. 2015 veröffentlichte sie ihren ersten Roman: »Wende«.

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