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Monika Faber (Hrsg.)

Madame d'Ora

(1)
Madame d'Ora
Hardcover (engl.)
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Entdecken Sie das Œuvre der legendären Mode- und Gesellschaftsfotografin Madame d’Ora, die sowohl den Glamour als auch die Tragik des 20. Jahrhunderts dokumentierte.

Die österreichische Fotografin Dora Kallmus (1881-1963) wurde unter ihrem Künstlernamen Madame d'Ora bekannt. Sie war die renommierteste und gefragteste Porträtistin des Wiener Fin de siècle und etablierte anschließend im Paris der 1920er Jahre eines der elegantesten Fotostudios des Art déco. Unter ihren Modellen waren Josephine Baker, Coco Chanel, Colette, Pablo Picasso und viele andere Größen der Kunst- und Modewelt. Sie hatte Aufträge von berühmten Modehäusern und fotografierte für Lifestyle- und Modezeitschriften.

Dieser retrospektiv angelegte Katalog zeigt das Werk einer der Pionierinnen der Porträtfotografie entlang ihrer wichtigsten Lebensstationen, beginnend mit ihrer frühen Jugend als Tochter jüdischer Intellektueller in Wien bis zu ihrer Zeit als führende Society-Fotografin in Wien und später in Paris. Thematisiert wird auch ihr Überleben während des Holocaust sowie ihre Fotografien von Flüchtlingen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und schließlich eine Reihe von so bemerkenswerten wie schockierenden Bildern, in denen sie die Pariser Schlachthöfe dokumentierte.

»Der retrospektiv angelegte Band zeigt das Werk einer der Pionierinnen der Porträtfotografie entlang ihrer wichtigsten Lebensstationen (...).«

PROFIFOTO (24. March 2020)

Hardcover (engl.), Leinen mit Schutzumschlag, 232 Seiten, 23,5 x 28,5 cm, 8 farbige Abbildungen, 200 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-5970-0
Erschienen am  02. March 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Wie konnte Madame d'Ora vergessen werden?

Von: Die Bildbandblätterin

28.12.2020

Wie konnte Madame d'Ora vergessen werden? Diese österreichische Fotografin, die Tamara de Lempicka, Josephine Baker, Arthur Schnitzler, ach, eigentlich alle bedeutenden Persönlichkeiten der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts portraitiert hat. Sie wurde 1881 als Dora Kallmus in eine großbürgerliche Familie in Wien geboren, und hatte damit beste Voraussetzungen für eine künstlerische Karriere. 1907 eröffnete sie ihr eigenes Fotostudio und ging 1927 nach Paris, wo sie DIE Mode- und Gesellschaftsfotografin wurde. Leider hatte es damit 1940 ein Ende, und sie musste wegen ihrer jüdischen Wurzeln fliehen. Sie versteckte sich in Südfrankreich auf einem Bauernhof und kehrte 1946 nach Österreich zurück. Ihre ganze Familie wurde in Auschwitz ermordet, und deshalb änderte sie ihre fotografische Ausrichtung. Obwohl sie noch gelegentlich Portraits aufnahm, startete sie eine Serie mit Schlachthofbildern, dokumentierte Flüchtlingscamps, und das zerstörte Wien. Dieser Katalog zu einer Ausstellung in New York dokumentiert in bester Druckqualität ihr Gesamtwerk. Ganz wunderbar das Selbstportrait von ihr mit Katze. Aber mein absolutes Lieblingsportrait zeigt den dreckig lachenden Picasso, so habe ich ihn noch nie gesehen.

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Monika Faber

Monika Faber ist Leiterin des Photoinstitut Bonartes, Wien.

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