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Anne Sanders über ihr neues Buch »Für immer und ein Wort«

Ein verstecktes Notizbuch und die Geschichte zweier Menschen, deren gebrochene Herzen perfekt zusammenpassen.

»Poetisch, anrührend, tiefgehend und klug – ein neues Lieblingsbuch!« Kerstin Gier

Anne Sanders
© Privat
Bitte erzählen Sie uns über Ihr neues Buch, Frau Sanders.
In meinem aktuellen Roman »Für immer und ein Wort« geht es um Annie, die in einer sehr schwierigen Lebensphase ein kleines Notizbuch findet, dessen Inhalt sie so sehr anspricht, dass sie sich auf die Suche nach dessen Verfasser macht. Als sie ihn findet, entspricht er so gar nicht ihren Erwartungen, und Annie muss sich fragen, was es denn eigentlich war, das sie glaubte zu finden – und ob es eventuell an der Zeit ist, in sich selbst nach Glück und Zufriedenheit zu suchen

Was bzw. welche Szene darin war am schwierigsten zu schreiben?
Am schwierigsten für mich waren die Notizbucheinträge. Es sind beinahe kleine Gedichte geworden zu den verschiedensten Themen des Lebens – und die zu finden, hat mich einige Zeit gekostet.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Ich mag die Textnachrichten, die Annie und Jack sich schreiben. Und auch die humorvollen Dialoge zwischen Annie und ihrer Freundin Hoola.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Nun ja, Jack ist schon ein netter Kerl :-)

Gibt es bestimmte geografische Orte, zu denen Sie und Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Ja, natürlich. Das Buch beginnt im Dartmoor, wo Annie in einer Letterbox das Notizbuch findet. Das Dartmoor ist ein ganz besonderer Ort in Südengland, voller Magie. Das erste Buch, das ich jemals geschrieben habe, »Zurück nach Hollyhill« spielt ebenfalls dort. So gesehen bin ich mit »Für immer und ein Wort« zu meinen Schreibwurzeln zurückgekehrt, oder?

Hat »Für immer und ein Wort« autobiografische Züge?
Ein bisschen was Biografisches fließt wohl in jeden Roman mit ein. Denn wenn man gewisse Gefühle heraufbeschwören kann, die man selbst schon hatte, ist es immer leichter, sich in seine Figuren hineinzuversetzen. Empathie spielt eine wichtige Rolle beim Schreiben.

Wie haben Sie für »Für immer und ein Wort« recherchiert?
Ich war Ende 2019, einige Monate vor dem ersten Lockdown also, noch in London und habe dort recherchiert. Schon ein oder zwei Jahre davor war ich in Cambridge, um Freunde zu besuchen – sie lebten damals in der Wohnung, in der meine Protagonistin Annie lebt. Und natürlich war ich auch schon mehrmals im Dartmoor, wo ich allerdings – leider, leider – nie eine Letterbox gefunden habe.

Würden Sie uns ein wenig von sich persönlich erzählen – von Ihren Hobbys, Ihrer aktuellen Lebenssituation, Ihrem Traum vom Glück …?
Ich bin gerade von der Stadt in die Vorstadt gezogen und genieße Ruhe und Natur sehr.
Ich liebe Tiere, und wenn die Katzen mitspielen, hätte ich gern mal einen Hund.
Nach wie vor träume ich von einem Cottage in Cornwall – nachdem das durch den Brexit allerdings noch unwahrscheinlich geworden ist als je zuvor, darf es auch eines an irgendeiner anderen Küste sein – Hauptsache Meer.
Ich singe in einem Chor und übe, wenn genug Zeit ist, Ukulele zu spielen, nachdem das mit dem Klavier immer noch nicht geklappt hat.

Womit kann man Sie wütend machen und richtig auf die Palme bringen?
Mit Verschwörungstheorien, Anti-Feminismus, Massentierhaltung und deren Rechtfertigung in gedankenlosem Fleischkonsum sowie Ungerechtigkeit im Allgemeinen.

Verraten Sie uns bitte fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen:
1. Ich bin in Deutschland geboren, habe aber die österreichische Staatsangehörigkeit, weil mein Großvater Österreicher war
2. Ich singe in einem Chor – dem Bud Spenzer Heart Chor
3. Ich habe zwei Katzen, obwohl ich ein klitzekleines bisschen allergisch bin
4. Wenn ich schlechte Laune habe, schaue ich am liebsten »Rapunzel – Neu verföhnt«
5. Seit etwa einem Jahr lerne ich Klavierspielen, komme aber aus Zeitmangel nicht wirklich weiter, was ich wahnsinnig schade finde

Wie kamen Sie zum Schreiben, Frau Sanders?
Ich war viele Jahre Journalistin, bevor ich Schriftstellerin wurde – Schreiben war also schon immer in irgendeiner Form mein Beruf.
Da ich gerade von München in den Landkreis Ebersberg gezogen bin, könnte sich die örtliche Presse womöglich interessieren? Im Landkreis gibt es die Lokalteile der Süddeutschen Zeitung und des Münchner Merkur.

Was inspiriert Sie und wie finden Sie Ihre Themen?
Alles inspiriert mich und überall finde ich Themen, ob ich lese, fernsehe, mich mit Leuten treffen, ein Konzert besuche, spazieren gehe.

Kurze Lebensgeschichte von Anne Sanders:
Anne Sanders lebt in München und arbeitete als Journalistin unter anderem für die »Süddeutsche Zeitung«, bevor sie sich für die Schriftstellerei entschied. Ihr erster Roman »Sommer in St. Ives«, eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm, weitere erfolgreiche Titel folgten. Auf Reisen lernte die Autorin die britischen Inseln kennen und lieben, und genau dort ist auch ihr Roman »Für immer und ein Wort« angesiedelt. Darin erzählt Anne Sanders erstmals von einer besonderen, tragischen Liebe.

www.annesanders.de

Für immer und ein Wort

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