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Clifford D. Simak

Sternenerbe

Roman

(1)
eBook epub
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Eine Reise durch die Zukunft

Tausende Jahre in der Zukunft bedecken die Überreste zerstörter Roboter die Prärien des amerikanischen Kontinents. Sie allein erinnern an das untergegangene Zeitalter technologischer Zivilisation. Da macht sich Thomas Cushing, Waldläufer und Bauer wie seine Zeitgenossen, auf die Wanderung nach Westen, um das Wissen der Vergangenheit aufzuspüren und das verlorene Erbe der Menschheit wiederzugewinnen. Vor allem aber sucht er jenen sagenumwobenen Ort, wo einst Menschen in Raumschiffen die Erde verließen, um die Galaxis zu erforschen. Der liebenswerte Roboter Rollo, die Hexe Meg und Andy, das Wunderpferd begleiten ihn. Auf ihrer Reise begegnen sie intelligenten Steinen und wandernden Bäumen, Zitterschlangen und lebenden Schatten – alles fremdartige Wesen, vor Urzeiten von Raumfahrern aus fremden Welten mitgebracht. Und es geht das Gerücht um, die Hüter des Wissens selbst lebten auf dem Donnerberg …


Aus dem Amerikanischen von Stephen G. Morse
Originaltitel: A Heritage of Stars
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21317-6
Erschienen am  31. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein irrwitziges, fantastisches Abenteuer

Von: Hauntedcupcake

10.09.2017

Inhalt Seit vor Hunderten von Jahren die Technik komplett vernichtet wurde, haben sich primitive Stämme und Gesellschaften gebildet. Doch in einer kleinen Universität versucht man das Wissen zu bewahren und zu lehren. Nach fünf Jahren lernen und bäuerlicher Arbeit entscheidet sich der Waldläufer Thomas Cushing, die Universität zu verlassen und sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Ort zu machen, wo die Menschen den Planeten einst mit Raumschiffen verlassen haben. Unterwegs erhält er Gesellschaft von der Hexe Meg und ihrem äusserst sensiblen Pferd Andy sowie dem vielleicht letzten Roboter der Welt, Rollo. Für die kleine Gruppe beginnt das grösste Abenteuer ihres Lebens... Meine Meinung Seit kurzem erst reizt mich das Genre Science Fiction und mit "Sternenerbe" habe ich ein Buch gefunden, dass mich auf Anhieb angesprochen hat. Recht schnell musste ich dann feststellen, dass man der Geschichte sehr wohl anmerkt, dass sie sozusagen von einem Altmeister geschaffen wurde (der Autor war bereits 73 Jahre alt, als er das Buch geschrieben hat), denn der Schreibstil ist komplett anders, als ich ihn sonst so lese: Voller langer verschachtelter Sätze, poetischer aber auch gesellschaftskritischer Botschaften und manchmal, ja manchmal hatte ich ein klein wenig Mühe, hatte mich zwischen den Sätzen zu verloren. Dennoch hat mir gerade der Schreibstil besonders an der Geschichte gefallen. "Sternenerbe" erzählt ein aberwitziges, irres Abenteuer. Die Welt ist vor Ewigkeiten von jeglicher Technik befreit worden, es herrschen fast schon barbarische Zustände. Thomas Cushing, einer der wenigen, der es in die Universität geschafft hat, bricht auf, um einen sagenumwobenen Ort zu finden, von dem er gelesen hat. Bald schon schliessen sich ihm die alte schrullige Hexe Meg und ihr Zauberpferd Andy an - das sich als sehr sensibel gegenüber so ziemlich allem entpuppt, sowie Rollo, der wohl letzte Roboter der Welt, der ziemlich gesprächig ist. Gemeinsam ziehen sie durch das Land, das voller Geheimnisse und Sonderheiten steckt und suchen den Abflugort, von dem aus die Menschen angeblich die Welt in Raumschiffen verlassen haben. Zugegeben, das alles klingt ziemlich abgefahren. Ist es auch. Aber auf sehr angenehme und befriedigende Art und Weise passt alles zusammen, harmoniert miteinander und es macht richtig Spass, die Geschichte zu lesen. Natürlich war ich vom Klappentext vorgewarnt und so war ich auch nicht allzu enttäuscht, dass das Buch doch eher Richtung Fantasy mit Sci-Fi-Elementen geht, als reine Sci-Fi. Aber als Einstieg in das Genre war mir das ganz recht so. Mit der Zeit, je weiter sich die Geschichte entwickelt hat, wurde es immer spannender und es fiel mir immer schwerer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Auflösung, das grosse Ende, kam anders, als ich es erwartet hatte. Für mich war es auf jeden Fall ein schlüssiges und passendes Ende. Was mir wahrscheinlich lange in Erinnerung bleiben wird, sind die Botschaften, die sich in der Geschichte verbergen. Schon im Jahre 1977, als der Autor das Buch geschrieben hat, hat er die menschlichen Missstände erfasst und analysiert und sie lassen sich in gewisser Weise leider auf die heutige Zeit anwenden. Setting Die Geschichte um Cushing, Meg und Co. spielt auf der Erde in einer weit entfernten Zukunft. Die Technik hat überhand gewonnen und wurde deshalb vor Jahrhunderten schon beseitigt. Das einzige was aus dieser Zeit übrig geblieben ist, sind die Gehirnkapseln der Roboter, die aus einem unzerstörbaren Material geschaffen sind. Die Menschen leben als Sammler, Bauern, Jäger, primitiv, immer auf der Hut, aber ein paar wenige haben eine Universität geschaffen, in der das alte Wissen gelehrt wird: Lesen und Schreiben. Ausserhalb der wenigen übrigen Städte und der Universität ist die Wildnis, die von Stämmen bewohnt wird. Manche von ihnen haben sich zu kriegerischen, barbarischen Stämmen entwickelt. Die Erde wird von allerlei seltsamen Wesen bewohnt: Zitterschlangen, verfolgende Schatten, lebendige Steine - von denen man nie genau weiss, ob sie wirklich sind, und wenn ja, woher sie kommen. Auch die Hexe Meg und ihr Zauberpferd Andy gehören zu den eher seltsameren Erscheinungen dieser Geschichte, wobei ihre Magie vielleicht eher eine Art Hypersensibilität gegenüber der Welt ist. Das Setting und das Worldbuilding ist sehr gelungen, sehr bildhaft, ich war mitten drin, immer dabei und trotz der Schrecken und dem Mangel an jeglicher Art Technik habe ich mich irgendwie wohl gefühlt in dieser Welt. Charaktere Thomas Cushing ist ein Waldläufer, der sich in die Universität eingeschrieben und dort von dem Abflugsort gelesen hat. Dieser lässt ihn nicht mehr in Ruhe und so macht er sich auf den Weg dorthin. Er ist ein sehr sympathischer Kerl, in sich gekehrt, ruhig, nachdenklich, aber auch abenteuerlustig und fröhlich und manchmal gar impulsiv und verzweifelt. Meg ist eine alte schrullige Hexe, die irgendwie ihren Platz in der Welt erkämpft hat. An ihrer Seite steht der treue Andy, ein Pferd, das ihr mehr als einmal gute Dienste erwiesen hat. Mit Meg wurde ich erst nicht warm, dann aber umso mehr. Andy hingegen habe ich von der ersten Begegnung an geliebt. Rollo ist der wahrscheinlich letzte lebende Roboter der Welt. Und weil die meisten Menschen sich vor ihm fürchten, ist er oft allein - was sich darin äussert, dass er verdammt gesprächig ist. Seine Erzählungen füllen manchmal eine ganze Seite und ich hatte zu Beginn etwas Mühe damit. Aber wie alle anderen Charaktere ist auch er mir ans Herz gewachsen. Die Protagonisten von "Sternenerbe" fand ich wirklich äusserst gelungen. Wie erwähnt musste ich mit Meg und Rollo erst warm werden, aber schliesslich muss ich sagen, dass sie wunderbar gezeichnet resp. beschrieben sind. Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen, die sie zu dem gemacht hat, was sie heute sind, und das macht sie einfach liebenswert und so echt. Auch die wenigen anderen Darsteller der Geschichte sind sorgfältig gewählt und gut umschrieben. Fazit "Sternenerbe" ist eines dieser Bücher, bei dem es mir schwer fällt, sie zu bewerten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und den Protagonisten, habe ich mich in beide verliebt, die Längen, die ich manchmal gefühlt habe, waren doch auch spannend und die ganze Kuriosität der Geschichte war irgendwie vollkommen befriedigend.

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Vita

Clifford D. Simak

Clifford D. Simak, geboren 1904 in Millville, Wisconsin, arbeitete nach dem Studium bis zu seiner Rente 1976 als Zeitungsjournalist. Seit er als Kind die Romane von H. G. Wells gelesen hatte, interessierte Simak sich für die Science-Fiction. Er begann Anfang der Dreißigerjahre, seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten in den Magazinen von Hugo Gernsback, vor allem in Wonder Stories und später in Astounding, zu veröffentlichen. Sein erster Roman, „Ingenieure des Kosmos“, erschien 1939 in Fortsetzungen und erinnerte noch an die Werke von E. E. „Doc“ Smith, doch Simak fand schnell seinen eigenen, ruhigen Stil. Dieser kam bei Fans wie Kollegen gut an: 1959 erhielt er seinen ersten Hugo Award; in den nächsten zwei Jahrzehnten folgten zwei weitere Hugos, darunter für seinen Roman „Raumstation auf der Erde“, ein Nebula Award und der SFWA Grand Maester. Sein bekanntestes Werk ist der Episodenroman „Als es noch Menschen gab“, der in einer fernen Zukunft angesiedelt ist, in der die Welt, wie wir sie kennen, längst zu einem Mythos geworden ist. Clifford D. Simak starb am 25. April 1988 in Minneapolis.

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