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Wilhelm Imkamp

Sei kein Spießer, sei katholisch!

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Sei kein Spießer, sei katholisch!
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Das Problem der Entweltlichung wird uns über das „Jahr des Glaubens“ hinaus weiter beschäftigen. Das vorliegende Buch bietet Gelegenheit für eine Ortsbestimmung der katholischen Kirche in Deutschland. Wofür steht sie? Was ist ihr noch heilig? Wie erreicht sie die Menschen? Wilhelm Imkamp, Prälat und Wallfahrtsdirektor, stellt sich diesen Fragen und verzichtet dabei nicht auf Seitenhiebe gegen den vermeintlich aufgeklärten Zeitgeist und seine heimlichen Dogmen.

Er versteht es bestens, seine oft unbequemen und unkonventionellen Positionen pointiert zu Gehör zu bringen. Zum katholischen „Jahr des Glaubens“ erscheint sein theologischer Zwischenruf. Ein intellektuelles und sprachliches Vergnügen – Klartext, garantiert clerical incorrect.

»Das Buch ist originell, frech und lesbar.«

Matthias Drobinski in Süddeutsche Zeitung (24. December 2013)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-10192-3
Erschienen am  24. June 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Katholischer Klartext

Von: Charly Piepers aus D-47638 Straelen/Ndrrh

07.10.2014

sehr zu empfehlen

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„Monsignore Pop“ – Hardliner der katholischen Kirche

Von: A. Buttero aus Martensrade

29.09.2013

Der römisch-katholische Theologe Wilhelm Imkamp ist sowohl durch seine Schriften als auch durch seine Auftritte in Talkrunden oder Interviews bereits bekannt. Er gilt als Hardliner der katholischen Kirche und scheut nicht, in seinen Äußerungen zu polemisieren oder zu polarisieren. Einerseits erzkonservativ, nutzt er gleichzeitig die Mittel der modernen Medien ganz vortrefflich, um seine Zuhörer und Leser zu erreichen. In seinem Buch „Sei kein Spiesser, sei katholisch!“ geht er konkret den einfachen aber brisanten Fragen „Wofür steht die katholische Kirche?“, „Was ist ihr noch heilig?“ und „Wie erreicht sie die Menschen?“ nach. Sein Hauptkritikpunkt: die ständige Versuchung der Kirche, sich dem Mainstream anzupassen! Er kreiert dafür das Schlagwort „clerical correctness“. Diese findet sich z.B. in der Pressearbeit der Kirche, „manchmal fatal, weil sie nicht anecken möchte“ oder auch in der Beschwichtigungspolitik der Kirche, die sich u.a. mit Umweltfragen befasst statt mit dem Leben von Jesus Christus. Seine Forderung: „Der Katechismus muss in die Gesellschaft getragen werden, und zwar mit klaren Worten.“ Die Dogmen wie das Zölibat, das Fegefeuer, die Schöpfungsgeschichte und das Allerheiligste Altarsakrament sollen von der Kirche und ihren Vertretern klar transportiert und von den Gläubigen selbstbewusst vertreten werden. Durch diese deutliche Positionierung ermutigt er, sich gegen den Zeitgeist zu stellen, die Abgrenzung zu den Mainstream-angepassten Spiessern zu erreichen. Auch sollen Priester keine intellektuellen Kuscheltiere mehr sein sondern sich z.B. durch ein angemessenes Priestergewand selbstbewusst ihrem Amt stellen und sich auf die Seelsorge konzentrieren statt sich dem Bild eines Eventmanagers anzugleichen. Sehr provokativ dürften besonders in den Reihen der Kirchenmodernisierer seine Ausführungen bezüglich des ökomenischen Kirchentages, den er „Parteitag des Zeitgeistes“ nennt, die Zulassung der Frau zum Priestertum, die er ablehnt oder auch die Darstellung der Heiligen Inquisition als Befreiungsbewegung sein. Dieser Befreiungsbewegung verdankt die Gesellschaft die Erneuerung des Rechtssystems sowie die Einführung der Pflichtverteidiger. So klar, wie Imkamp spricht, fordert er von der Kirche, dass sie so klar reden sollte, „dass man sie genau versteht und gegebenenfalls auch weiß, wogegen man ist“. Und seinem Wunsch, dieses Buch als Anregung zu ernsthaften Gesprächen zu sehen, kann ich mich anschließen. Nicht nur für Katholiken, sondern auch für jeden anderen, unabhängig von Konfession oder Weltanschauung, ist dieses Buch sehr lesenswert, nicht nur aufgrund der hier aufgestellten Punkte sondern auch aufgrund der sehr historischen Tiefe zur Untermauerung dieser.

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Vita

Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, geboren am Niederrhein, ist Theologe und Dogmenhistoriker. Er war von 1983 bis 2017 Konsultor der Heiligsprechungskongregation im Vatikan und von 2009 bis 2014 zusätzlich auch der Kongregation für die Gottesdienste und Sakramente. Von 1987 bis 2017 leitete Imkamp als erster Direktor die mittelschwäbische Wallfahrt Maria Vesperbild, der er mit unüblichen, innovativen Methoden zu einer landesweiten Bekanntheit verhalf. Papst Benedikt XVI. ernannte Imkamp 2012 zum Apostolischen Protonotar. Er ist ordentliches Mitglied der päpstlichen Akademie für Theologie in Rom und auch der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Imkamp ist Träger zahlreicher in- und ausländischer Auszeichnungen.

Zum Autor

Pressestimmen

»Ein von Klugheit, Wissen und Geist überströmendes Kompendium, das den Leser in unterhaltsam-vergnüglicher Weise an die Essentials des katholischen Glaubens erinnert.«

Stefan Meetschen in Die Tagespost (29. June 2013)

»Sein neues Buch "Sei kein Spießer, sei katholisch" ist deshalb so unterhaltsam, weil es übermütig behauptet, anstatt missmutig mit Daten und Definitionen zu langweilen.«

Christiane Florin in Christ & Welt (28. July 2013)

»Eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres«

www.kath.net (08. July 2013)

»Kein Buch zum Kuscheln, wohl aber eins zum Nachdenken.«

Stefan Rammer in Passauer Neue Presse (12. August 2013)