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Aslı Erdoğan

Requiem für eine verlorene Stadt

(1)
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Eine poetische und melancholische Liebeserklärung an die Stadt Istanbul

»Als würde ich Tabak rollen, forme ich mein Ich zu einer Geschichte, vermische mein Leben mit dem Tabak, mit Wein und mit dem Blau und dem Schwarz der Nacht, und blase den Rauch in die Leere.« Auf der Suche nach dem echten Leben, seiner Armut, seinem Lärm und seiner Pracht, schweift Aslı Erdoğans literarisches Ich durch die Welt. Die Spur führt in eine ebenso reiche wie verwüstete Seelenlandschaft, in den Kindheitswald und nicht zuletzt in die verwinkelten Gassen der Stadt Istanbul. Die poetische Reise der preisgekrönten türkischen Autorin erscheint nun erstmals auf Deutsch.

»Asli Erdogans Prosa ist wunderschön und phantasievoll, ihr wurde ein enormes Talent geschenkt und sie lehrt uns alle, wie wichtig das Schreiben ist.« Ian McEwan

»Ein wundervolles, unerhört intensives, berührendes Leseerlebnis«

Deutschlandfunk, Büchermarkt, Dirk Fuhrig (04. November 2022)

Aus dem Türkischen von Gerhard Meier
Originaltitel: Requiem pour une ville perdue (Requiem for a lost City)
Originalverlag: Actes Sud, Arles 2020
Mit Nachwort von Gerrit Wustmann
eBook epub (epub), ca. 128 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-29135-8
Erschienen am  26. October 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein kostbares Kleinod, dass mich tief berührte

Von: brigitta

19.11.2022

Atemberaubend schön. Abgrundtief traurig. Ein Buch voller Stimmen, die in einem Moment die Grausamkeit des Daseins zwischen Geburt und Tod mitleidlos, ja fast gnadenlos nachzeichnen, um im nächsten Moment mit einer Zartheit eine Verlorenheit zu flüstern, für die scheinbar nur Asli Erdogan Worte findet. "Requiem für eine verlorene Stadt" hat keine zusammenhängende Handlung, keine Erzählung, die sich wie ein Faden durch das Buch zieht, vielmehr sind es einzelne Bilder die sich zusammenweben, wenn man sie zusammen weben möchte. Die kurzen Kapitel sind wie Spots, die über einer Bühne das Geschehen erhellen und einige Augenblicke Einblick gewähren. Wenn sie erlöschen ist das Bühnenbild verschwunden und wo sie wieder aufleuchten werden, sehen wir erst, wenn es so weit ist. Das Buch wird oft als "Istanbul-Buch" beschrieben, als Buch, das Erdogans Verlust der Stadt Istanbul beschreibt. Ich sehe es irgendwie nicht so, ist lese es als Verlust aller Städte, aller Orte, aller vermeintlichen Sicherheiten die bis zum Augenblick vor diesem Augenblick zum Leben gehörten. Stimmen erzählen die einzelnen Bilder, diese Stimmen haben keine Namen, die Stimmen sind "Ich", wer dieses "Ich" ist, bleibt verborgen, was aber dieses "Ich" fühlt und sieht wird mit einer Tiefe enthüllt, die mir manches Mal schier den Atem raubte. Manchmal schien es mir, als hätten die Worte Asli Erdogan gefunden und sie zu ihrer Botin gemacht. Manchmal schien es mir, als hätte Asli Erdogan Worte gefunden und sie zu ihren Boten gemacht. Doch welche Botschaft überbringen die Worte? Botschaften über Leben, Tod, Einsamkeit? Botschaften über die Ewigkeit, über Verlust und Sehnsucht? Ganz sicher enthält dieses Buch aber eine Botschaft über den Zauber von Worten.

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Vita

Aslı Erdoğan, geboren 1967 in Istanbul, ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen und Kolumnistinnen der Türkei und weltweit Symbolfigur für den Widerstand gegen die Willkürherrschaft in ihrer Heimat. Ihre literarischen Werke (u.a. »Die Stadt mit der roten Pelerine« und »Das Haus aus Stein«) sind in über 20 Sprachen übersetzt, Erdoğans Arbeit wurde mit einer Vielzahl von Preisen geehrt: 2010 erhielt sie den Sait-Faik-Preis, den bedeutendsten Literaturpreis der Türkei, 2017 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis und 2018 den Prix Simone de Beauvoir. Im August 2016 wurde Aslı Erdoğan nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei zusammen mit 22 anderen Journalisten verhaftet und monatelang im Gefängnis festgehalten. Erdoğan lebt im Exil in Deutschland.

Zur Autorin

Gerhard Meier

Gerhard Meier, geboren 1957, lebt seit 1986 in Lyon und übersetzt literarische Werke aus dem Türkischen und Französischen, unter anderem von Orhan Pamuk, Zülfü Livaneli, Amin Maalouf, Henri Troyat und Sait Faik. 2014 erhielt er für sein Gesamtwerk den Paul-Celan-Preis.

Zum Übersetzer

Gerrit Wustmann

Gerrit Wustmann, geboren 1982 in Köln, ist freier Schriftsteller und Journalist. Er schreibt über türkische und persische Literatur für Qantara.de, 54books.de und weitere Medien. 2021 erschien sein Essay »Weltliteratur. Warum wir ein neues Literaturverständnis brauchen«, 2022 die Anthologie »Stimmen der Freiheit. Zur Freiheit des Wortes in der Türkei«.

mehr Infos

Events

15. Dez. 2022

Lesung und Gespräch mit Aslı Erdoğan

19:30 Uhr | Lüneburg | Lesungen
Aslı Erdoğan
Requiem für eine verlorene Stadt

16. Jan. 2023

Lesung und Gespräch mit Aslı Erdoğan

Köln | Lesungen
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Requiem für eine verlorene Stadt

14. Feb. 2023

Lesung und Gespräch mit Aslı Erdoğan

Frankfurt am Main | Lesungen
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Requiem für eine verlorene Stadt

17. März 2023

Lesung und Gespräch mit Aslı Erdoğan

Ludwigshafen | Lesungen
Aslı Erdoğan
Requiem für eine verlorene Stadt

Videos

Pressestimmen

»›Requiem für eine verlorene Stadt‹ versammelt poetische Nachtgedanken, in denen Widerstand anklingt.«

Deutschlandfunk Kultur, Fabian Wolff (03. November 2022)

»ein Buch über Trauer und Verlust, ohne dabei in Hoffnungslosigkeit zu verfallen«

Neue Presse, Frank Kurzhals (16. November 2022)

Weitere E-Books der Autorin