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Jenseits des Abgrunds

Roman über den Sinn des Lebens

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Berührend und nach einer wahren Begebenheit

»Das Lied des Abgrunds zeigt uns genau den Weg, den wir verfolgen müssen, um mit der Sonne zu verschmelzen.«

Toni ist unterwegs, um die Asche seines verstorbenen Bruders Jonathan in den Bergen zu verstreuen. Auf der langen Fahrt dorthin gelangt er an eine steile Felsenklippe. Ganz in der Nähe lebt zurückgezogen Kosei-San, ein alter Japaner. Er weiß, dass viele, die dort stehen, verzweifelt sind und sich in die Tiefe stürzen wollen. Und so lädt er Toni zu einer Tasse Tee in seine Hütte ein. Toni folgt der Einladung des Alten, nicht ahnend, was ihn erwartet. Und so entspinnt sich ein wunderbarer Dialog über den Sinn des Lebens.

Eine berührende Geschichte über das Abenteuer des Lebens, basierend auf einer wahren Begebenheit.


Aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle
Originaltitel: Un té en el fin del mundo
Originalverlag: Paidós Ibérica, Planeta
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27126-8
Erschienen am  22. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine Einladung zum Leben

Von: Marinheira

04.05.2021

Toni steckt in einer tiefen Lebenskrise. Er ist auf dem Weg, die Asche seines toten Bruders zu verstreuen und macht sich Vorwürfe, den Kontakt zu ihm abgebrochen zu haben. Am Tiefpunkt seiner Trauer und Selbstzweifel erfährt er in einer Raststätte von dem alten Japaner Kosei-San, der als Einsiedler in einem Nationalpark lebt. Dort wacht er über einen Abgrund, an den viele Menschen herantreten, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Fasziniert von dieser Geschichte macht Toni sich auf die Suche. Überraschend positiv und versöhnlich erzählen die beiden Autoren von Menschen am Abgrund. Sie stehen aus ganz unterschiedlichen Gründen an der Felsenklippe; sind verzweifelt, traurig, sinn- und perspektivlos, sie möchten anderen nicht zur Last werden und manchmal haben sie sogar die Hoffnung, dass der Sprung der Beginn von etwas Besserem sein könnte. Jeder Mensch dort hat eine einzigartige Geschichte, die nicht bewertet oder verurteilt, sondern erzählt wird. Der Wert jedes Lebens und sei es noch so verwickelt in Schuld und Verzweiflung steht im Mittelpunkt dieser philosophischen Geschichte, die immer wieder aufzeigt, dass Neuanfänge möglich sind. Die Geschichten der Protagonist*innen reihen sich in die der Menschen am Abgrund ein. Auch sie haben ihre Kreuze zu tragen, standen vor Trümmern und Abgründen, die sie letztlich zu diesem besonderen Ort führten. Sie sind Menschen unter Menschen. Niemand ist besser oder schlechter als der andere. Kosei-San ist Buddhist und leitet seine Haltung und Hilfe aus dieser Tradition ab. Es geht aber nicht um religiöse Aufgaben oder Pflichten, sondern um tiefe menschliche Grundvollzüge, die aus allen großen religiösen Traditionen abgeleitet werden können. Sowohl er als auch Toni sind sympathisch und ich habe mich die ganze Zeit wohl bei ihnen gefühlt, sodass mir die Vorstellung nicht schwerfiel, dass sie mit den Menschen am Abgrund gut ins Gespräch kommen können. Der Schreibstil hat mich von Beginn an gefesselt. Der Roman liest sich leicht und ich habe ihn an zwei Abenden verschlungen. Die Sprache ist sehr klar, aber nicht nüchtern. Nichts wird kompliziert oder umständlich beschrieben, aber gleichzeitig wird den Emotionen ausreichend Raum gelassen. Der Schreibstil transportiert eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit angesichts menschlicher Abgründe. Für mich drückt dieses Buch in Form und Inhalt die Natur des menschlichen Lebens aus. Es ist voller Schicksale, geprägt von guten und schlechten Zeiten. Alles ist untrennbar in unser aller Leben miteinander verflochten. Der Roman ist weit entfernt von einem Sachbuch oder einem Lebensratgeber. Er eröffnet die Möglichkeit, das Leben der Romanfiguren aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und neue Impulse oder Reflexionen für das eigene Leben mitzunehmen. Es werden keine klugen Ratschläge, keine tiefgreifenden Lebensweisheiten oder religiöse Heilsversprechen missionarisch verbreitet. Bei diesem Buch sind die Leser*innen aufgefordert, sich selbst mit ihren Fragen auseinanderzusetzen. JENSEITS DES ABGRUNDS ist ein ehrlicher und erfrischend unaufgeregter Roman über das menschliche Leben in all seinen Facetten. Geschichten und Schicksale von Menschen, die sich aufgegeben haben, werden wertfrei und mit einer ruhigen Gelassenheit erzählt und verdeutlichen ohne erhobenen Zeigefinger, dass wir durchs Zuhören und durch Dialoge viel verändern können. Ich empfehle das Buch allen, die philosophische Geschichten mögen, einen positiven Blick aufs Leben richten und sich jenseits vorgegebener Meinungen mit sich selbst auseinandersetzen möchten.

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Schöner Roman mit bewegender Geschichte

Von: Judith

04.05.2021

Die Geschichte von Toni und der kleinen Hütte in den Bergen ist sehr bewegend und liest sich gut. Auch die verschiedenen Geschichten, die während der Geschichte herauskommen sind sehr schön und einfühlsam geschrieben. Leider hat mir ein wenig der Tiefgang gefehlt, beziehungsweise war die Geschichte doch sehr vorhersehbar. Trotzdem eine Leseempfehlung!

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Vita

Francesc Miralles (geb. 1968 in Barcelona) ist Journalist, Romanautor, Übersetzer und Musiker. Zahlreiche seiner Romane und Sachbücher sind internationale Bestseller.

www.francescmiralles.com

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Ángeles Doñate ist in Barcelona geboren und aufgewachsen und studierte Publizistik. Ihr erster Roman „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ erschien 2017. Er wurde ein internationaler Erfolg und in mehr als zehn Sprachen übersetzt.

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