Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

,

Jenseits des Abgrunds

Roman über den Sinn des Lebens

(3)
HardcoverNEU
18,00 [D] inkl. MwSt.
18,50 [A] | CHF 25,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Berührend und nach einer wahren Begebenheit

»Das Lied des Abgrunds zeigt uns genau den Weg, den wir verfolgen müssen, um mit der Sonne zu verschmelzen.«

Toni ist unterwegs, um die Asche seines verstorbenen Bruders Jonathan in den Bergen zu verstreuen. Auf der langen Fahrt dorthin gelangt er an eine steile Felsenklippe. Ganz in der Nähe lebt zurückgezogen Kosei-San, ein alter Japaner. Er weiß, dass viele, die dort stehen, verzweifelt sind und sich in die Tiefe stürzen wollen. Und so lädt er Toni zu einer Tasse Tee in seine Hütte ein. Toni folgt der Einladung des Alten, nicht ahnend, was ihn erwartet. Und so entspinnt sich ein wunderbarer Dialog über den Sinn des Lebens.

Eine berührende Geschichte über das Abenteuer des Lebens, basierend auf einer wahren Begebenheit.


Aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle
Originaltitel: Un té en el fin del mundo
Originalverlag: Paidós Ibérica, Planeta
Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-424-35114-9
Erschienen am  22. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine Geschichte basierend auf einer wahren Begebenheit !

Von: Pia62

11.04.2021

Die Geschichte handelt von Toni, der die Urne seines Bruders an seinem letzten Ort fährt. Beruflich hatte Toni alles erreicht. Sein Leben glich einem Höhenflug mit einer steilen Karriere und viel zu viel Arbeit. Dafür blieben leider andere Dinge (wie sein Privatleben) auf der Strecke. Dies wird ihm nun in diesem Moment bewusst als er die Urne seines Bruders zur letzten Ruhestätte bringen wollte. Toni wollte die Welt dadurch verbessern, indem er verborgene Wahrheiten als Journalist enthüllt. Aber wie so oft im Leben kam alles anders wie geplant. Nun stand er mit der Urne an den dortigen Klippen und überlegt, auch seinem Leben ein Ende zu setzen. Dank eines Greises mit fernöstlichen Gesichtszügen (Kosai-San) tat er dies nicht. Kosai-San lud ihm zum Tee ein und erzählte Geschichten über Menschen, die sich an dieser Klippe das Leben nehmen wollten. Kosai-San war der Wächter der Klippen, der diesen Menschen zuhörte und sie von ihrem Vorhaben mit sehr viel Ruhe und Geduld abbrachte. Seine Geschichten fand ich sehr spannend und authentisch. Aber warum lebt Kosai-San dort oben in der Einöde? Auch dies wird im Laufe des Buches aufgeklärt und hat mich überrascht. Wie Toni den Weg zurück in ein glücklicheres Leben und somit seinen inneren Frieden fand, darum geht es in diesem Roman. Nicht Geld und Wohlstand zählen, sondern die innere Zufriedenheit. Den Sinn für sein Leben finden ! In diesem Roman liest man berührende Geschichten, die für mich sehr unterhaltsam und fliesend zu lesen waren. Was sich das Schicksal für Toni und Kosai-San ausgedacht hatte, fand ich sehr spannend. Den Sinn des Lebens konnte ich für mich aus diesem Buch nicht erkennen. Es hat mich aber ein wenig zum Nachdenken angeregt. Toni hat seinen Sinn im Leben gefunden und das ist die Hauptsache. Ein wirklich gelungener Roman, der meine Erwartungen voll erfüllt hat.

Lesen Sie weiter

Sich dem Leben zuwenden, auch wenn die Situation aussichtslos erscheint

Von: Anke Br.

10.04.2021

In ihrem Roman „Jenseits des Abgrunds“ schreiben Francesc Mireilles und Ángeles Donate über Menschen, die sich in einer zunächst aussichtslos erscheinenden Lebenssituation befinden, sich aber durch ein Gespräch mit einem weisen Mann wieder dem Leben zuwenden. Der Roman ist inspiriert von einer wahren Begebenheit, allerdings wird der/die Lesende darüber im Unklaren gelassen, was Wahrheit und was Fiktion in diesem Roman ist. Ein Mann, der sein Leben wie „an die Wand gefahren“ empfindet, kommt auf Umwegen zu einem weisen Japaner, der Zuhören, miteinander Sprechen und ein Quartier anbietet. Während mehrerer Gespräche erfährt er mehr über seinen Gastgeber und dessen Mission. Jenseits des Abgrunds ist ein Roman, der sich mit schwierigen Lebenssituationen beschäftigt, aber immer wieder einen Weg, oder einen Gedanken aufzeigt warum es sich lohnt zu leben. Es werden verschiedene Lebenswege angerissen, deren Protagonisten zunächst gedacht hatten, dass es keinen anderen Weg mehr gäbe, als den Sprung von einer Klippe. Menschliche Zuwendung und ein „ins Gespräch kommen“, über die scheinbare Ausweglosigkeit, verhindern den Suizid der meisten Menschen, die Kosei-San begegnet sind. Ich habe dieses Buch in die Hand genommen und an einem Nachmittag durchgelesen. Die schwierigen Lebensthemen wurden für mich durch einen ruhigen, von einer grundsätzlich optimistischen Haltung geprägten Schreibstil, lesbar, ohne dass ich einen negativen Sog empfunden habe. Richtig warm geworden bin ich leider mit keiner der agierenden Personen. Die Anregungen des weisen, alten Mannes waren für mich durchaus Wert darüber nachzudenken, aber ich hatte keine Momente, die mich richtiggehend gefesselt haben. Empfehlen möchte ich dieses Buch Leser/innen, die Anregungen suchen dem Sinn des Lebens ein bisschen auf die Spur zu kommen. Hier wird ein breiter Strauß von möglichen Hindernissen im Leben und stärkenden Gedanken geboten. Wer einen klaren, ruhigen und durchaus menschlich-zugewandten Schreibstil mag wird sich an diesem Roman erfreuen. Der abschließende Gedanke dieses Buches, ohne dass ich ihn hier verraten möchte, spricht mir aus dem Herzen und ich wünsche mir sehr, dass möglichst viele Menschen sich davon angesprochen fühlen und ins Handeln kommen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Ángeles Doñate ist in Barcelona geboren und aufgewachsen und studierte Publizistik. Der erste ihrer Romane „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ erschien 2017. Er wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt und ein internationaler Erfolg.

Francesc Miralles (geb. 1968 in Barcelona) ist Journalist, Romanautor, Übersetzer und Musiker. Zahlreiche seiner Romane und Sachbücher sind internationale Bestseller.

Zur Autor*innenseite

Ángeles Doñate ist in Barcelona geboren und aufgewachsen und studierte Publizistik. Ihr erster Roman „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ erschien 2017. Er wurde ein internationaler Erfolg und in mehr als zehn Sprachen übersetzt.

Zur Autor*innenseite

Weitere Bücher der Autoren