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Gina Damico

Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist …

Roman

eBook epub
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Der lustigste Bösewicht, den die Fantasy je gesehen hat!

Max ist ein stinknormaler Nerd. Mit stinknormalen Nerd-Hobbys (Games) und stinknormalen Nerd-Problemen (zu wenig Kohle für Games und keine Freundin). Doch als eines Tages ein ausgewachsener Teufel – rot, mit Hörnern und einem unglaublich derben Wortschatz – in seinen Keller einzieht, steht Max‘ Leben plötzlich Kopf: Burk macht sich auf der Couch breit, spielt den ganzen Tag Playstation und futtert alle Fastfood-Snacks auf, die sich im Haus befinden. Um jeden Preis muss Max den Teufel loswerden, schon um seiner schwerkranken Mutter den Schock ihres Lebens zu ersparen. Doch dann schlägt Burk ihm einen Deal vor: Er rettet das Leben von Max' Mutter, wenn dieser ihm eine Luxusvilla mit Whirlpool besorgt. Und schlagartig wird aus dem unscheinbaren Max ein kriminelles Mastermind wider Willen …

"Das Tempo ist hoch, das Lesevergnügen auch und so manche Weisheit hat die Autorin auch einfließen lassen - also alles richtig gemacht, Mrs. Damico."

phantastiknews.de, (15. September 2015)

Aus dem Englischen von Frauke Meier
Originaltitel: Hellhole
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, London 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16576-5
Erschienen am  24. August 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Der netteste Teufel?!

Von: Ein kleiner Punkt in der Welt

27.06.2016

Max Mutter hat eine Herzkrankheit und ist Zuhause mit ihm ans Bett gefesselt. Er versucht nun mit aller Kraft, die Familie über Wasser zu halten, obwohl er doch nur ein ganz gewöhnlicher Streber ist. Doch dann widerspricht er seinen Prinzipien und klaut für seine Mutter eine Katze. Aus einem Loch seiner archäologischen Grabungen entsteigt ein Teufel. Dieser quartiert sich darauf sofort bei ihm ein, bis Max ein Haus für ihn stiehlt. Nicht wenig also, was Max zu bewältigen hat. Hinzu kommen noch die Gefühle zu Lore, die ihm in seiner Not helfen. Wenn man den Kontext noch nicht genau deuten kann, sieht das Cover eher bedrohlich aus und auch der Titel würde auf ähnliches hindeuten. Leider musste ich immer mehr und mehr feststellen, dass es sich hierbei eher um eine Geschichte für eine jüngere Altersgruppe handelt. Zu Beginn habe ich versucht mich in irgendeiner Weise in die Lage der Charaktere hinein zu versetzen, doch von Kapitel zu Kapitel wurde dies erschwert. Die Entscheidungen wurden immer abstruser, sodass ich teilweise regelrecht schon eine Abneigung entwickelte. Mir war nicht ganz klar, wieso sich die Mutter so gesperrt hat, ins Krankenhaus über zu siedeln, da sich dadurch die Hauptzahl der Probleme geklärt hätten. Nein, sie blieb zu Hause und setzte ihren Sohn unter Druck, litt unter Stimmungsschwankungen und hatte keinen blassen Schimmer, darüber, dass in ihrem Haus Probleme vorherrschen,wie zum Beispiel auch unbezahlte Rechnungen etc. Nach dem Auftritt des Teufels wurde dieser Eindruck noch verstärkt. Der Teufel ist in jedem Zusammenhang so unberechenbar wie ein kleines Kind. In einem Moment benimmt er sich wie ein guter GFreund und dann fängt er an immer mehr und mehr zu verlangen. Lediglich Lore scheint für mich ein Charakter zu sein, der sehr pragmatisch handelt. Sie gibt nicht auf, sondern versucht es immer wieder erneut, den Teufel mit einem Plan zu überlisten. Alles in allem habe ich das Buch recht schnell durchgelesen, da die Handlung so dahinfloss. Vor allem zum Ende hin gab es ein zwei spannende Szenen, die mich persönlich jedoch nicht ganz vom Hocker reißen konnten. Somit würde ich das Buch an eine jüngere Leserschaft empfehlen, die eventuell eher auf eine neue spannende Geschichte aus sind und eher eine Möglichkeit haben, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren.

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Buch-Kritik Hellhole

Von: Chris Großöhmigen

12.06.2016

Der Teufel zockt, frisst und säuft. Doch für Max ist das erst der Anfang... Ein besonderer Gast Max lebt zweifellos das Leben eines Nerds. Es liebt Videospiele und spielt diese selbstverständlich in seinem Zimmer im Keller. Er jobbt neben der Schule an einer Tankstelle. Stets in Doppelschichten und mit jeder Menge Kreuzworträtseln beschäftigt. Frauen sind Max fremd. Mit ihnen zu reden, fällt ihm merklich schwer und endet meist in einer Katastrophe. Zuhause kümmert er sich um seine kranke Mutter, die kaum das Bett verlassen kann. Gemeinsam warten sie darauf, dass endlich der Pager vom Krankenhaus klingelt und verkündet, dass endlich ein Spenderorgane vorhanden ist. Trotzdem lebt Max ein an sich ruhiges und geregeltes Leben. Zumindest bis er eines Tages den Teufel auf seiner Couch vorfindet. Besser gesagt: einen Teufel. Denn es gibt tatsächlich mehr als einen. Einen für jede Art von Sünde und Verbrechen und dieser hier hört auf den Namen Burk. Burk ist groß, rot und ziemlich verfressen. Zudem teilen er und und Max diesselbe Begeisterung für Videospiele. Um seinen ungebetenen Gast wieder loszuwerden, muss Max eine Bleibe für ihn finden. Tatsächlich gelingt Max dies durch einen Trick und an sich wäre damit alles erledigt. Jedoch schlägt Burk einen Deal vor, der zu verlockend ist. Max willigt ein und steht damit erst am Anfang seiner Probleme. Drama Baby "Hellhole - Wenn der Teufel bei dir los ist" erzählt seine Geschichte stets unterhaltsam und lustig. Immer wieder findet man schöne Anspielungen zur heutigen Popkultur. Die meisten Gags zünden und sorgen so für den einen oder anderen guten Lacher. Hier macht das Buch von Gina Damico eine gute Figur und ist definitiv zu empfehlen. Leider hat Hellhole auch Momente, wo das Buch wenig begeistert. Viel zu sehr dramatisch kommt es zu einem Ereignis, das so nicht unbedingt nötig für die Geschichte gewesen wäre. Hier hätte man sicher auch andere Wege gefunden, um die Story rund um Burk, Max und dessen Mutter zu lösen. Ob man dies wirklich als wichtigen Teil des Storytelling sieht, bleibt wohl jedem Leser selbst überlassen. Fazit Hellhole macht echt Spaß. Die Figuren sind witzig, besser gesagt sogar rotzfrech! Wäre das Ende nicht so überdramatisch ausgefallen, wäre dies eine absolute Empfehlung.

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Vita

Gina Damico wuchs in Syracuse, New York auf. Sie studierte Dramaturgie und Soziologie am Boston College, wo sie Comedy-Improvisationstheater spielte. Später fesselten Damico phantastische Stoffe, und sie wurde Buchautorin. In ihrem Roman »Hellhole« beschäftigt sie sich mit der überlebenswichtigen Frage, wie man unbeliebte Mitbewohner loswird, besonders wenn sie aus der Hölle stammen. Gina Damico lebt mit ihrem Mann in Boston.

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