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Irvine Welsh

Die Hosen der Toten

Roman

eBook epub
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Beruflich läuft es gar nicht mal schlecht für Mark Renton. Als Manager erfolgreicher DJs reist er um die Welt. Die Kohle stimmt. Warum fühlt es sich trotzdem nicht richtig an? Eine Zufallsbegegnung mit seinem einstigen Weggefährten Franco Begbie reißt ihn aus seinem Trott. Verdammt noch mal, das Leben hat doch mehr zu bieten! Bald findet sich Mark in einer Welt wieder, die er längst hinter sich geglaubt hatte: in den dreckigen Straßen einer verachtenswerten schottischen Kleinstadt ...

»Von Whiskey und Schafwolle abgesehen, hat Schottland auch andere Exportartikel, die man nicht hoch genug schätzen kann: die Romane von Irvine Welsh.«

Susanne Zobl, News (21. February 2020)

Aus dem Englischen von Stephan Glietsch
Originaltitel: Dead Men's Trousers
Originalverlag: Jonathan Cape
eBook epub (epub), 12 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-24573-3
Erschienen am  24. February 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eier kann sie nicht legen, aber Milch und Wolle hat sie reichlich zu bieten

Von: SD

31.05.2021

Mit diesem Titel habe ich mich als Leser lange schwergetan. Das Original lebt nicht zuletzt durch die starke Verschriftlichung der Varietät, die die Charaktere im Alltag sprechen und die auch für den englischen Muttersprachler eine nicht geringe Lesehürde darstellt, ihn aber gleichzeitig sehr schnell und sehr tief in die Welt der Charaktere hineinzieht. In der Übersetzung sind die Kraftausdrücke erhalten geblieben, bis auf gelegentliche Verschleifungen ist das Sprachmilieu jedoch völlig glattgebügelt worden. Nach intensivem Austausch mit Übersetzerkollegen kann ich diese Entscheidung sehr gut nachvollziehen: Der Übersetzer hätte sich, wollte er eine starke Dialektmarkierung im Deutschen erreichen, für einen bestimmten Dialekt und damit für einen bestimmten deutschen Sprach- und Lebensraum entscheiden müssen. Das hätte für den Leser jedoch die erzählte Welt automatisch in eine deutsche Großstadt überführt, was ich grundfalsch fände - zumal das Milieu, das im Roman beschrieben wird, in Deutschland keine exakte Entsprechung hat. Die Übersetzung ist aus meiner Sicht deshalb hinsichtlich dieser Entscheidung gelungen, und auch auf den anderen Ebenen überzeugt sie sprachlich, die Erzählstimme wirkt natürlich und authentisch.

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Einfach nur schrecklich

Von: Schreibenkleister

11.05.2021

Einfach mal ein etwas anderes Buch lesen. Pustekuchen. Ich habe selten eins gelesen, das einen schrecklicheren Stil hatte und in dem die Frauen nichts als Benutzerware sind. Dementsprechend habe ich es nicht fertig gelesen. Sowohl am Anfang, in der Mitte und am Schluss immer die gleiche Leier. Für mich war es einfach nicht lesbar.

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Vita

Irvine Welsh, geboren 1957 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren der Underground-Literatur. Sein Debütroman Trainspotting und die gleichnamige Verfilmung mit Ewan McGregor machten ihn international bekannt. Viele weitere Romane folgten.

www.irvinewelsh.net

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Stephan Glietsch

Stephan Glietsch, geboren 1967, war lange Jahre Redakteur beim Musikmagazin Spex. Als freier Autor und Literaturübersetzer lebt und arbeitet er in Köln. Neben den Romanen von Irvine Welsh übersetzte er u.a. sämtliche Bücher von John Niven.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Welsh ist der absolute Meister des saukomischen, bitterbösen Sarkasmus.«

Stefan Maelck, MDR Kultur (24. February 2020)

»Ein fulminanter Lesespaß und eine ganz scharfe Gesellschaftsanalyse.«

Thomas Böhm, Radio Eins 'Literaturagenten' (RBB) (09. April 2020)

»Ein furioses Finale«

Daniel Arnet, SonntagsBlick Magazin (23. February 2020)

»Lautes, lässiges Finale der drogenreichen Kultreihe«

Playboy (01. May 2020)

»Was für ein furioses, verrücktes Finale!«

Sonntags-Express (Köln) (19. April 2020)

»Irvine Welsh ist das Beste, was der britischen Literatur in Jahrzehnten widerfahren ist.«

Nick Hornby

»Irvine Welsh ist ein echtes Original. Seine Bücher sind ein fantastisches Gemisch aus Nihilismus und Gefühligkeit, punktgenauem Realismus und beinahe urtümlicher Allgemeingültigkeit.«

David Foster Wallace

»Welsh ist die dreckige Variante von Hornby, sozusagen der horny Hornby.«

Daniel Arnet, SonntagsBlick Magazin (23. February 2020)

»Welshs gesamtes Werk knistert nur so vor Energie, und dieser ausgelassene Roman macht da keine Ausnahme.«

Publishers Weekly

»Mehr Spaß passt nicht zwischen zwei Buchdeckel.«

The Times

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