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Michail Bulgakow

Der Meister und Margarita (Neuübersetzung von Alexandra Berlina)

Vollständige Übersetzung

(2)
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Moskau zu Beginn der 1930er-Jahre: Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt »Meister«, und Margarita, dessen einstige Geliebte. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk.

»Niemand hat für mich das sowjetische System in seiner Absurdität und Brutalität auf eine so humorvolle Weise entlarven können wie Bulgakow.« Nino Haratischwili

Buchjournal (17. June 2022)

Übersetzt von Alexandra Berlina
eBook epub (epub), ca. 576 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-28757-3
Erschienen am  05. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Kronjuwel des Satirikers

Von: Sandra Falke

29.01.2022

Diese schräge Geschichte enthüllt skurrile Fakten über den Teufel, seine Handlanger; über die mutmaßliche Macht reiner Liebe – und die absurde Lächerlichkeit des Menschen. Der Roman bedient sich zwar am Faustmaterial und thematisiert die Gegenüberstellung von Gut und Böse. Positiv hervorzuheben ist die Neuübersetzung von Alexandra Berlina, die sich offensichtlich innig mit Text und Autor beschäftigt hat und in ihrem Nachwort sowohl mit den sprachlichen als auch den inhaltlichen Übersetzungsentscheidungen, der Überlieferungsgeschichte des Textes und diversen Kleinigkeiten aus der Geschichte auseinandersetzt, die in solcher Form noch nicht besprochen worden sind. Auch in visueller Hinsicht lohnt sich ein Blick in die neue Ausgabe!

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Der Meister und Margerita

Von: Erdhaftig schmökert

11.10.2020

1940 vollendet, im Moskau der 1920-er Jahre spielend, an „Faust“ und „Die Brüder Karamasow“ erinnernd: Ein ungewöhnlicher Schreibstil, in den ich hineinfinden musste und sehr reich an Witz, Satire und Grotesken. Bulgakow führt die damalige Zeit in Russland nach dem Ersten Weltkrieg ad absurdum und den sogenannten „neuen Menschen“ des Sozialismus vor. Wer keine Privilegien hat, der denunziert. So kommt er an eine begehrte Wohnung oder gar ein Auto oder, falls eins von beiden schon da sein sollte, an andere Begehrlichkeiten. Moskau ist der Dreh- und Angelpunkt. Der Teufel heißt hier Voland statt Mephisto und er hat Mitarbeitende. Das teuflische Team stellt Heuchelei, Lügerei, Bestechlichkeit, Gier und Doppelmoral vor den Pranger. Dabei erinnern manche Verse an Goethes Faust und Bulgakow skizzierte eine wunderbar satanische Hommage an den Herrn Geheimrat. Gespenstische Literatur. Wie eine „schwere, gelbbäuchige Gewitterwolke, an deren Rändern Blitze zucken“ kommt Voland als Rächer über Moskau. Der Stil – nicht einfach. In Goethes Faust findet man leicht und ergötzt sich. Bulgakow nimmt auch die Bibel aufs Korn, Jesus und Pilatus unter anderem, hat einen sehr schrillen Stil. Ist man erst Mal drin in der Geschichte, noch dazu, wenn man sich in den Stil einliest, dann ist es höchst ergötzlich. Lesenswert.

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Vita

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt und zog dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden. Seine Werke liegen im Luchterhand Literaturverlag in der Übersetzung von Thomas und Renate Reschke vor.

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