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Das Spiel des Verräters

Kriminalroman

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Das Spiel des Verräters
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Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel im Berlin der 30er-Jahre

1933: Während Europa auf eine Katastrophe zusteuert, lernt die englische Fotografin Elena Standish in einem Hotel an der Amalfiküste den charmanten Ian Newton kennen. Als dieser ein mysteriöses Telegramm erhält und überstürzt abreist, beschließt sie, ihn bis Paris zu begleiten. Doch im Zug wird Ian niedergestochen. Mit dem letzten Atemzug vertraut er Elena an, dass er für den britischen Geheimdienst MI6 arbeitet. Sie soll an seiner Stelle nach Berlin fahren, um ein Attentat zu verhindern, das eine internationale Krise auslösen könnte. Aber Elena kommt zu spät und wird schon bald selbst als Attentäterin gesucht …


Aus dem Englischen von Peter Pfaffinger
Originaltitel: Death in Focus
Originalverlag: Headline Books
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25931-0
Erschienen am  17. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein guter Auftakt mit Potential

Von: Leseeckchen

11.07.2021

Inhalt Im Jahr 1933 reist Elena Standish, die Tochter des ehemaligen britischen Botschafters, gemeinsam mit ihrer Schwester nach Amalfi in Italien. Als sie dort den britischen Journalisten Ian Newton kennenlernt, beginnt Das Spiel des Verräters. Ian wird auf der Zugfahrt nach Paris getötet und gesteht Elena im Sterben: Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes MI6 zu sein. Die junge Fotografin begibt sich auf die Reise nach Berlin, um dort ein Attentat zu verhindern. Ihr Vorhaben scheitert jedoch und sie wird plötzlich selbst als Attentäterin gesucht. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, zum einen begleitet der/die Leser*in Elena auf ihrer Flucht und zum anderen ihre Familienmitglieder, auf der Suche nach ihr. Besonders das sehr gute Verhältnis zu ihrem Großvater Lucas Standish wird immer wieder deutlich. Die Charaktere sind mit ihren Ecken, Kanten und Geheimnissen gut in die Handlung integriert, sodass man als Leser*in zwischendurch gar nicht mehr weiß, wem man eigentlich vertrauen kann. ~Spoilerwarnung~ Das Ende kam für mich nicht wirklich überraschend, denn tatsächlich hatte ich den Täter schon recht früh im Visier, denn aus meiner Sicht hat er sich von Anfang an auffällig verhalten. Dennoch war es nicht langweilig oder vorhersehbar, da Anne Perry auch andere Möglichkeiten bot. ~Spoilerende~ Inhaltlich hat mir dieser historische Krimi also gut gefallen, wobei hier und da doch die Spannungsmomente gefehlt haben. Meiner Meinung nach hätte es mehr Verfolgungsszenen geben können. Schreibstil Hier haben mir besonders die Beschreibungen von Szenarien und Umgebungen gefallen. Um ein Beispiel zu nennen, ohne zu spoilern: Durch den geschickten Einsatz von Sprache und Symbolik wurde die Grausamkeit der Nacht der Bücherverbrennung lebendig, sodass ich es auch jetzt nach dem Lesen noch wie Bilder vor Augen habe. Nicht, dass ich mich freue Grausamkeiten vor Augen zu haben, aber es macht doch einen guten Schreibstil aus, Szenen so zu verbildlichen. Autorin Anne Perry ist eine britische Autorin, die vor allem für ihre historischen Kriminalromane um William Monk bekannt ist. Das Spiel des Verräters ist laut Klappentext der Auftakt einer neuen Serie und ich bin sehr gespannt, was folgt. Zum Schluss bedanke ich mich noch beim Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich mit der Rezension weiterhelfen konnte.

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Atmosphärischer und Historischer Krimi

Von: A. Schneider

31.05.2021

Meinung: Die Handlung hatte für mich zwar weniger mit einem klassischen Kriminalroman gemein, war aber deshalb nicht weniger spannend. Die Atmosphäre der 1933er Jahre wird sehr schön beschrieben und wirkt sowohl beengend und beängstigend als auch faszinierend und interessant. Für die Beschreibung dieses Bildes eine Fotografin als Protagonistin zu wählen, empfinde ich als sehr gelungen. Mit Elenas Art ihr Umfeld wahrzunehmen wurde ich schnell warm, wenngleich der Anfang doch etwas ruppig ist und das Buch scheinbar schnell zur eigentlichen Handlung voranschreiten will. Der Schreibstil ist intelligent, angenehm herausfordernd und flüssig. Allerdings werden viele Sachen, Gedanken und Ideen so oft – immer anders formuliert – wiederholt, dass es mir ab und zu etwas zu viel wurde. So werden Motive doch etwas durchgekaut und wirken Stellenweise etwas aufgesetzt oder wie eine Rechtfertigung. Der wiederholende Charakter kommt vor allem durch die verschiedenen Sichten zu Stande. Sichten, die ähnliche Schicksalsschläge hinter sich haben, aber zu ein und demselben Thema doch unterschiedliche Einstellungen. Gerade aber auch diese Gedankenspiele empfand ich als sehr spannend. Vor allem die Sicht von Lucas hat mir gefallen. Seine Gedanken und seine Hintergründe regen selbst zum Überlegen an, wenn sie auch etwas pseudophilosophisch waren. Zwei der Perspektiven kommen zu keinem klaren Ende. Sie haben für den Leser viele Informationen, Gefühle und Ideen transportiert und bieten dem Leser weiteres Fundament zur Verdeutlichung, was Verlust auslösen und bewirken kann. Es gibt kein glückliches Ende, in welchem alle losen Fäden zusammengebunden werden, was sowohl Platz für weiteres bietet, als auch aufzeigt, wie es in der Geschichte ausging. Das Ende hat mich zwar nicht überrascht, aber es wird logisch und spannend aufgebaut. Als Leser merkt man an den letzten Szenen deutlich, wie sich Elenas Charakter weiterentwickelt hat. Man lernt sie als starke Person mit einer eigenen Meinung kennen. Und ebenso wie alle Figuren ist sie geprägt von einer schmerzhaften Vergangenheit. Manchmal hat sie mir etwas zu naiv gehandelt,

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Vita

Die Engländerin Anne Perry, 1938 in London geboren, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Neuseeland und auf den Bahamas. Ihre historischen Kriminalromane begeistern ein Millionenpublikum und gelangten international auf die Bestsellerlisten. Anne Perry lebt und schreibt in Schottland.

www.anneperry.co.uk

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