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Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen

Roman

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Rache, Liebe und Verrat: Die Geschichte um Bernadette von Plesow, der Inhaberin des Grand Hotels auf Binz, und die ihrer Kinder geht weiter.

Bernadette von Plesow hat schon viel durchmachen müssen, aber das letzte Jahr hat ihr fast zu viel abverlangt. Von ihrem prächtigen Hotel konnte sie alle Schäden abwenden, nicht jedoch von ihre Familie: Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt. Die Trauer lastet schwer auf ihr, besonders da sie im Unguten auseinandergegangen sind. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Josephine, jedoch fällt es Bernadette nicht leicht, sich wieder mit aller Kraft dem Hotel zu widmen. Und plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, den sie nur von einer alten Fotografie kennt …
Bernadettes anderer Sohn Constantin, Eigentümer des verruchten Hotels Astor in Berlin, geht hingegen ganz anders mit der Trauer um seinen Bruder um. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt, wollte sich doch der Kopf der Frankfurter Unterwelt damit an ihm rächen. Constantin kann und will das nicht hinnehmen. Er hat sich einen perfiden Plan ausgedacht, wie er es dem Mörder seines Bruders zurückzahlen könnte und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein …


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24356-2
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Grand-Hotel-Saga

Rezensionen

Das Grand Hotel

Von: Manuela Hahn

13.04.2021

Im Mai 1925 liegt der Tod Alexanders ein dreiviertel Jahr zurück und in dieser Zeit hat gerade Bernadette eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht, gleich zu Beginn des Buches hatte ich das Gefühl, das etwas an ihr anders ist als im ersten Band, auch wenn ich es noch nicht so recht greifen konnte. Erst nach und nach fiel es so richtig auf, die starke und manchmal etwas herzlos scheinende Frau (die ich trotzdem schon sehr mochte) lässt ihre harte Schale aufbrechen und enthüllt ihren weichen Kern. Das Hotel steht nicht mehr allein an erster Stelle, die ihr verblieben Kinder Josie und Constantin, müssen nicht mehr das Gefühl haben an zweiter Stelle zu stehen. Josie, die von ihrer Arbeit als Künstlerin nicht ganz so ausgefüllt wird wie sie erwartet hatte, überrascht ihre Mutter mit der Bitte, einen Anteil an der Leitung des renommierten Hotels zu übernehmen und das dem Verfall preisgegeben Palais dem Nachbarhotel zu kaufen. Ihre Pläne sind gewagt und kostspielig doch Bernadette lehnt sie nicht gleich ab, wie sie es früher vielleicht getan hätte, sondern nimmt ihre Tochter ernst, das hat mir sehr gefallen. Noch spielt Josie nur eine kleinere Rolle im Roman, aber ich bin sicher, wenn sich ihre Zukunftsträume erfüllen werden wir noch viel mehr von ihr lesen dürfen. Wenden wir unseren Blick nach Berlin zu Constantin, der noch immer das erfolgreiche Hotel Astor und das dazugehörige Variete leitet und seinen kriminellen Geschäften nachgeht. Er sinnt auf Rache für den Tod seines Bruders und schmiedet einen langfristigen Plan. Ich mochte die Passagen die in Berlin spielen schon im ersten Band mit am meisten, sie inspirierten mich dazu etwas mehr über die berühmt-berüchtigten Ringvereine zu erfahren, von denen ich nicht wusste, dass sie sich über Gesamt Deutschland ausbreiteten. Constantin ist ein harter Hund, der vor nichts zurückschreckt, um seine Pläne durchzusetzen, doch ein Blick auf sein Privatleben zeigt, das er seiner Mutter mehr ähnelt, als man auf den ersten Blick sieht. Doch das müsst ihr schon selber lesen. Über allem schwebt schon der Schatten der NSDAP, die Unzufriedenheit unter den Menschen nimmt zu und die Versprechungen für Recht und Ordnung zu sorgen, die die einzelnen Ortsgruppen aus Berlin erreichen fallen auf fruchtbaren Boden. So gibt es auch in Binz glühende Anhänger der bis vor kurzem noch verbotenen Partei und eine dieser Anhängerinnen ist Margit, Alexanders Witwe und Mutter der dreijährigen Zwillinge Paul und Erich, allerdings nicht aus politischer Überzeugung, sondern weil sie dadurch die Aufmerksamkeit erlangt, nach der sie so hungert. Diese oberflächliche und mehr als unsympathische Frau wird sicherlich noch für viel Ärger sorgen. Ich könnte euch noch stundenlang von diesem Buch erzählen, aber dann müsstet ihr es ja nicht mehr selber lesen und das wäre wirklich ein Verlust. Das Buch ist zwar der zweite Teil der Trilogie, es lässt sich aber gut als eigenständiges Werk lesen, aber auch hier gilt wie so oft: Warum sollte man sich selber des Lesevergnügens berauben.Es macht Spaß die Familie von Plesow kennenzulernen, teil zu haben an ihrem Leben mit all seinen Facetten.

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Band 2 der Saga rund um eine Hoteliersdynastie auf Rügen und in Berlin in den 1920er Jahren

Von: Susanne Edelmann

02.04.2021

Vor gut einem Jahr erschien „Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen“, der erste Band einer Trilogie rund um ein Grandhotel auf Rügen in den 1920er Jahren. Nun ist endlich der mit Spannung erwartete zweite Band erschienen, der im Jahr 1925 spielt. Bernadette von Plesow, Inhaberin des mondänen Hotels in Binz auf Rügen, trauert um ihren Sohn Alexander. Nachdem sie erst ihren Mann Karl und nun bereits den zweiten ihrer drei Söhne verloren hat, ist sie durch die Trauer wie gelähmt, zwingt sich aber mit eiserner Disziplin zum Weitermachen, schließlich sollen die Gäste nichts von ihrem Kummer merken. Zum Glück kehrt ihre Tochter Josephine wieder nach Hause zurück, um ihre Mutter zu unterstützen. Und noch jemand steht plötzlich und unerwartet vor Bernadette: Johannes, der uneheliche Sohn von Karls Vater und somit Bernadettes Schwager, von dem bis dato niemand etwas wusste. Johannes hat nicht mehr lange zu leben und will vor seinem Tod unbedingt noch die Familie seines unbekannten Halbbruders kennenlernen. Ausgerechnet er, der selbst dem Ende seines Lebens entgegensieht, schafft es, Bernadette neuen Lebensmut zu geben. Den braucht sie auch dringend, denn es gibt genug zu tun. Vor allem Margrit, Alexanders Witwe, sorgt für Unfrieden in der Familie, als sie sich den Nazis anschließt, mit denen schon ihr verstorbener Mann sich eingelassen hatte. Derweil führt Bernadettes einziger noch lebender Sohn Constantin in Berlin weiterhin sein Varieté und das Hotel Astor, tatkräftig unterstützt von Marie, dem einstigen Zimmermädchen aus Binz, das in Berlin zur ersten Hausdame aufgestiegen ist. Constantin wurde mittlerweile zum Chef der Berliner Unterwelt, seine Macht wird immer größer, doch zwei Dinge machen ihn angreifbar: zum einen der glühende Wunsch, Alexanders Tod zu rächen, zum anderen seine immer tiefer werdenden Gefühle für Marie. Doch Constantin weiß: Sobald bekannt wird, dass er Marie liebt, könnten seine Widersacher diese Schwachstelle gnadenlos ausnutzen. Immer tiefer ist er in ein Netz aus Intrigen, Verbrechen und Verrat eingesponnen. Wem kann er überhaupt noch vertrauen? Ein Aufenthalt gemeinsam mit Marie auf Rügen lässt ihn zweifeln, ob er dieses Leben überhaupt noch will. Aber hat er eine Wahl? Und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse… Wie schon bei Band 1 brauchte ich auch diesmal eine Weile, um mit der Hauptfigur Bernadette warm zu werden. Sie ist so kontrolliert und beherrscht, dass sie nach außen hin oft kalt und unnahbar erscheint. Im Laufe des Buches tritt aber immer mehr ihre weiche, warmherzige Seite zutage, was sie mir zunehmend sympathisch machte. Die Szenen mit ihr und Johannes haben mich ganz besonders berührt und mir auch viel Stoff zum Nachdenken beschert. Und irgendwie passten diese Szenen, in denen es um Sterben, Tod und Leben geht, auch sehr gut zur Karwoche, in der ich das Buch gelesen habe. Davon abgesehen plätschert das Leben in Binz aber eher ruhig vor sich hin. Es gibt ein Wiedersehen mit einigen Personen aus dem ersten Band, die nach und nach auf die Insel zurückkehren. Nur Margrit nervte mich beim Lesen zunehmend mit ihrer grenzenlosen Dummheit und Ich-Bezogenheit. Hingegen waren die Kapitel, die in Berlin spielen, deutlich temporeicher und unterhaltsamer. Marie, die sich im Verlauf der Saga von einem schüchternen Mädchen zu einer toughen jungen Frau entwickelt, blieb mir glücklicherweise genau so sympathisch wie in Band 1 (da hatte ich nämlich am Ende des ersten Bandes ein wenig Sorge). Und auch „bad boy“ Constantin ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, trotz all seiner kriminellen Machenschaften. Das Buch endet mit gleich mehreren Knalleffekten und auch wenn es mir zwischendrin manchmal an Spannung fehlte, bin ich nun doch schon wieder sehr neugierig darauf, wie die Geschichte weitergeht. Auf der Verlags-Homepage gibt es eine Leseprobe zum Roman. Meiner Meinung nach empfiehlt es sich aber unbedingt, mit Band 1 der Trilogie zu beginnen, da im zweiten Band häufig Bezug auf die Vorgeschichte genommen wird. Auch die vielen Personen, die im zweiten Band plötzlich wieder auftauchen, könnten sonst womöglich allzu verwirrend sein.

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Vita

Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.

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