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Rezensionen zu
Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen

Caren Benedikt

Die Grand-Hotel-Saga (2)

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Bernadette von Plesow … das ist doch mal ein Name, der nur so von der Zunge rollt! So hatte ich mich dann auch sehr auf diesen zweiten Teil der schönen Geschichte rund um das Grand Hotel in Binz gefreut. Schade, dass ich nicht alle Familienmitglieder wiedersehen durfte, denn Bernadettes Sohn Alexander verstarb einem schrecklichen Unfall. Während die Frau Mama von Trauer zerfressen wird, wird sein Bruder Constantin, der sich die Schuld am Tod von Alexander gibt, von Wut und Rachsucht heimgesucht. Und er wird im wahrsten Sinne zu dem, der mit dem Feuer spielt … aber auch neue Personen treten in Erscheinung. So wird Bernadette von der Vergangenheit eingeholt und findet sich auf einmal einem Mann gegenüber, der ihr seltsam bekannt vorkommt … Auch dieser zweite Teil entwickelt sich zu einer netten Geschichte, die hervorragend vorgetragen von der talentierten Anne Moll an die Ohren ihrer Hörer gelangt. Die schönen Landschaftsbeschreibungen ließen mich in Gedanken auf der Seebrücke spazieren und Meeresluft einatmen. Dennoch fehlte mir diesmal das gewisse Etwas, der Kick, der ein Buch von „nett“ in „fesselnd“ verwandelt. Es plätscherte an vielen Stellen einfach ein bisschen zu sehr. Ich vergebe hier deswegen nur vier von fünf Sternen und stelle noch eine kleine Frage in den Raum: wird sie weitergehen, die Geschichte um Familie von Plesow? Ich wäre ja wieder dabei … ;)

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Nachdem mich bereits der erste Teil der „Grand-Hotel-Saga“ sehr bewegt hat, war ich sehr erfreut den zweiten Teil, um die schillernde Familie von Plesow zu lesen. Ich bin erneut sehr begeistert gewesen. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt ein opulentes Gebäude, welches eventuell das Grand Hotel in Binz darstellt. Der Klappentext gibt dem Leser einen kurzen Anreiz und weiß mit geschickten Andeutungen Spannung zu erzeugen. In der Geschichte geht es um die Fortsetzung der Ereignisse um die Familie Plesow, welche erneut von Dramatik, Hoffnung, Stärke aber auch Gefühlen geprägt sind. Als Hauptprotagonisten treten diesmal erneut Bernadette von Plesow, sowie ihre Tochter Josephine in Erscheinung. Bernadette von Plesow, in ihrem Charakter noch stärker geworden, beweist jedoch an einigen Stellen ihre „weichere“ fast mütterliche Seite, welche im ersten Teil dem Leser teilweise noch vorenthalten war. Sie überzeugt durch ihre Ausstrahlung und der Leser kann den besonderen Charakter der Person hautnah erleben. War ihre Tochter Josephine im ersten Teil noch sehr träumerisch und rebellisch, so überzeugt sie nun durch eine ganz besonders persönliche Reife, welche mir sehr gut gefallen hat. Die Reife ist eine sehr gute Ergänzung zu der teilweisen sehr dominanten Person Bernadette von Plesow. Auch in diesem Teil sind wieder viele facettenreiche Nebendarsteller in die Geschichte eingebaut. Am interessantesten herauskristallisiert haben sich dabei erneut Constantin von Plesow, Marie Riedel, sowie Johannes Blumberg, der „Schwager von Bernadette“. Constantin von Plesow zeigt neben seiner erneuten teilweisen „skrupellosen Art“, dass er auch sehr „weiche Facetten“ an seiner ansonsten rauen Aura hat. Dies hat mir sehr gut gefallen. Marie Riedel hat ebenso wie Josephine einen enormen Grad an persönlicher Reife gewonnen. Sie ist nicht mehr die schüchterne, gedemütigte kleine Angestellte und weiß so Constantin an ihre Seite zu ziehen. Am allerbesten hat mir allerdings die Figur des Johannes Blumberg gefallen. Er zeigt auf, dass es im Leben nie zu spät ist jeden einzelnen Moment zu genießen. Er weiß auf seine besondere Art Binz zu verzaubern und sorgt für ganz besonders emotionale, aber leider auch tragische Elemente in dieser Geschichte. Die Spannung ist durch die beiden Handlungsorte Binz und Berlin sowie der Tatsache, dass Constantin in einer Sache unterwegs ist, welche sich sehr gefährlich entwickelt, bis zum Schluss der Geschichte gegeben. Der Aufbau ist stringent und es sind keine Zeitsprünge in der Geschichte zu erkennen. Auch die abwechselnden Handlungsorte Binz, München und Berlin sind für den Leser sehr gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, flüssig und sehr gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Als Besonderheit ist anzumerken, dass vor jedem Kapitel ein Zitat dieses einleitet. Ein Zitat hat mir dabei sehr gut gefallen. Es handelt von Gerd Nolte, einem engen Vertrauten von Constantin von Plesow. Es besagt, „Das ganze Leben ist ein einziges Varietè. Und manch einer beherrscht es besser als die anderen, dort das, was er kann, zu präsentieren“. Das Fazit des Romans ist sehr positiv. Einmal hat mir die Botschaft, dass die Zeit für manch einen keine Rolle spielt, sehr gut gefallen. Des Weiteren haben mich erneut die „beiden Welten“, das beschauliche Binz und das „verruchte Berlin“ sehr überzeugt. Sie geben der Geschichte den besonderen Reiz und sorgen für Spannung und Abwechslung. Ich bin sehr froh diesen Roman gelesen zu haben und gebe hiermit eine ganz klare Leseempfehlung ab. Ich bedanke mich bei der Autorin für die schönen Stunden und bei Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 9,5/10 P.

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Eine herrliche Fortsetzung

Von: Klaudia K. aus Emden

20.04.2021

Der zweite Teil der Romanserie "Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen" von Caren Benedikt entwickelt die spannende und fesselnde Geschichte rund um die Familie von Plesow weiter. Bernadette von Plesow, die führende Hand des "Grand Hotel", hat einen herben Schicksalsschlag erlitten. Ihr ältester Sohn Alexander, der selbstsichere und immer beherrschte Sohn, verlor in Berlin unter mysteriösen Umständen sein Leben, als er bei seinem Bruder Constantin zu Besuch war. Lange Zeit verstreicht, bis sie die Trauer um ihren Sohn verarbeiten kann. Ihre Tochter Josephine, eine leidenschaftliche Malerin, möchte ihre Mutter stützen und sie aus ihrer melancholischen Lethargie herausholen. Tatsächlich gelingt es der quirligen Josie sie für neue Ideen zu interessieren. Auch der Besuch ihrer Freundin Lotte bringt Schwung in den Alltag. Unverhofft begegnet Bernadette Johannes, dem Halbbruder ihres Mannes, der einige schöne Tage mit ihr in Binz verbringt und ihr Herz so manches Mal höher schlagen lässt. Constantin von Plesow, Bernadettes Sohn aus Berlin, erscheint zu Besuch, um sich mit seiner Mutter auszusöhnen. Dabei merkt Constantin wie schön die Zeit sein kann, wenn man nicht gezwungen ist sich geschäftlich mit gefährlichen und dubiosen Menschen abzugeben. Bernadettes Schwiegertochter Margrit entpuppt sich als ein recht unangenehmer Mensch, dem nicht zu trauen ist. So schließt dieser außergewöhnlich spannende und interessante Roman mit einem Ende das für den faszinierten Leser umso erstaunlicher ist. Die Hörbuchfassung von "Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen" ist rundum gelungen, wobei der Verlag Random House Audio seinem Publikum mit der unvergleichlichen Stimme von Anne Moll eine überzeugende Interpretation dieser spannenden Story bietet. Die äußerst begabte Sprecherin transportiert mit ihrem Können in authentischer und restlos überzeugender Weise die Emotionen der beteiligten Protagonisten. So entfaltet sich dem gespannt lauschenden Publikum ein einmaliges Hörerlebnis, wobei die gelungene, sehr einfühlsame Interpretation durch Anne Moll die besonderen Feinheiten der Geschichte deutlich und auf angenehmste Weise hervortreten lässt. Caren Benedikt beeindruckt ganz sicher ihre Leser durch diesen erneut rundum begeisternden Roman. Ihre flüssige Sprache und ihr mühelos verständlicher Schreibstil macht diese Geschichte zu einem wunderschönen Leseerlebnis. Der Leser befindet sich sofort im Geschehen, wobei die bildreiche Sprache der Autorin eine detaillierte Romanwelt entwickelt. Die malerischen Beschreibungen der Binzer Gegend waren hierbei besonders schön und intensiv. Der Leser erlebt hautnah die Auswirkungen von Verrat, Liebe und Freundschaft und blickt über die Schicksale der Protagonisten in die Abgründe der menschlichen Seele. Alles in Allem vermischt sich das Romangefüge zu einer wunderbaren Melange erlebter Gefühle. Die Autorin ist darin ganz offensichtlich eine Meisterin, denn die Intensität mit der dieses Empfinden ganz besonders auch in dramatischen Momenten auftaucht ist schon etwas ganz Besonderes. Fast lässt uns die Story mit einem Cliffhanger zurück. Einen herzlichen Dank an Random House Verlag für das exquisite Hörbuch mit der unvergleichlichen Stimme von Anne Moll. Es ist immer wieder eine Freude ihrer Stimme und ihrer Interpretation der Story zu lauschen.

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Im Mai 1925 liegt der Tod Alexanders ein dreiviertel Jahr zurück und in dieser Zeit hat gerade Bernadette eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht, gleich zu Beginn des Buches hatte ich das Gefühl, das etwas an ihr anders ist als im ersten Band, auch wenn ich es noch nicht so recht greifen konnte. Erst nach und nach fiel es so richtig auf, die starke und manchmal etwas herzlos scheinende Frau (die ich trotzdem schon sehr mochte) lässt ihre harte Schale aufbrechen und enthüllt ihren weichen Kern. Das Hotel steht nicht mehr allein an erster Stelle, die ihr verblieben Kinder Josie und Constantin, müssen nicht mehr das Gefühl haben an zweiter Stelle zu stehen. Josie, die von ihrer Arbeit als Künstlerin nicht ganz so ausgefüllt wird wie sie erwartet hatte, überrascht ihre Mutter mit der Bitte, einen Anteil an der Leitung des renommierten Hotels zu übernehmen und das dem Verfall preisgegeben Palais dem Nachbarhotel zu kaufen. Ihre Pläne sind gewagt und kostspielig doch Bernadette lehnt sie nicht gleich ab, wie sie es früher vielleicht getan hätte, sondern nimmt ihre Tochter ernst, das hat mir sehr gefallen. Noch spielt Josie nur eine kleinere Rolle im Roman, aber ich bin sicher, wenn sich ihre Zukunftsträume erfüllen werden wir noch viel mehr von ihr lesen dürfen. Wenden wir unseren Blick nach Berlin zu Constantin, der noch immer das erfolgreiche Hotel Astor und das dazugehörige Variete leitet und seinen kriminellen Geschäften nachgeht. Er sinnt auf Rache für den Tod seines Bruders und schmiedet einen langfristigen Plan. Ich mochte die Passagen die in Berlin spielen schon im ersten Band mit am meisten, sie inspirierten mich dazu etwas mehr über die berühmt-berüchtigten Ringvereine zu erfahren, von denen ich nicht wusste, dass sie sich über Gesamt Deutschland ausbreiteten. Constantin ist ein harter Hund, der vor nichts zurückschreckt, um seine Pläne durchzusetzen, doch ein Blick auf sein Privatleben zeigt, das er seiner Mutter mehr ähnelt, als man auf den ersten Blick sieht. Doch das müsst ihr schon selber lesen. Über allem schwebt schon der Schatten der NSDAP, die Unzufriedenheit unter den Menschen nimmt zu und die Versprechungen für Recht und Ordnung zu sorgen, die die einzelnen Ortsgruppen aus Berlin erreichen fallen auf fruchtbaren Boden. So gibt es auch in Binz glühende Anhänger der bis vor kurzem noch verbotenen Partei und eine dieser Anhängerinnen ist Margit, Alexanders Witwe und Mutter der dreijährigen Zwillinge Paul und Erich, allerdings nicht aus politischer Überzeugung, sondern weil sie dadurch die Aufmerksamkeit erlangt, nach der sie so hungert. Diese oberflächliche und mehr als unsympathische Frau wird sicherlich noch für viel Ärger sorgen. Ich könnte euch noch stundenlang von diesem Buch erzählen, aber dann müsstet ihr es ja nicht mehr selber lesen und das wäre wirklich ein Verlust. Das Buch ist zwar der zweite Teil der Trilogie, es lässt sich aber gut als eigenständiges Werk lesen, aber auch hier gilt wie so oft: Warum sollte man sich selber des Lesevergnügens berauben.Es macht Spaß die Familie von Plesow kennenzulernen, teil zu haben an ihrem Leben mit all seinen Facetten.

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Bernadette von Pleswo musste für ihren Traum vom ersten Hotel am Platz einige Opfer bringen, Dass hierzu aber auch ihr Sohn Alexander zählt, war so nicht geplant. Im Streit auseinander gegangen, ist keine Versöhnung mehr möglich, da er tödlich verunglückte. Mit ihrer Schwiegertochter Margit hat sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten, so dass sie dieser schließlich die Tür weist. Doch Margit wehrt sich. Wie wohl tut es da, als plötzlich Bernadettes Tochter Josephine vor der Tür steht und der Mutter bei der Hotelführung unter die Arme greifen will. Zwar steht ihre Vernissage in Leipzig vor der Tür, doch möchte die junge Frau die Zeit bis dahin schon einmal nutzen, um das Hotelgewerbe von der Pike auf zu lernen. Als dann ein Mann im Hotel auftaucht, den Bernadette glaubt von alten Fotografien zu kennen, gerät ihre Welt völlig durcheinander. Sohn Constantin, der in Berlin das Hotel Astor mit einem nahegelegenen Varieté sein eigenen nennt, hat einen ganz anderen Plan. Er möchte ins Boxgewerbe einsteigen und investiert kräftig. Doch nicht etwa, weil er sich für diesen Sport interessiert, er möchte den Mörder seines Bruders aus der Reverse locken, um Rache nehmen zu können. Doch kann er in diesem gefährlichen Spiel bestehen? Der zweite Teil von Caren Benedikts Familiensage führt die Geschichte an der Stelle weiter, an der sie zuvor endete. Kleine Hinweise verknüpfen zum ersten Band und doch würde ich raten, den ersten zunächst zu lesen, damit man auch die Feinheiten in der Familie und bei den Konflikten präsent hat. Die Geschichte ist wieder sehr spannend und aus mehreren Blickwinkeln geschrieben. Die Autorin widmet sich nicht nur den großen Konflikten und Ereignissen, auch kleinere Sorgen, Nöten und Probleme kommen zur Sprache und machen das Buch zu einem Familienroman. Figuren aus dem ersten Band tauchen auf und man darf dieses Mal einen genaueren Blick auf sie werfen, wie bei dem einsamen Akkordeonspieler auf der Seebrücke. Es geht hoch her in dem Buch, nehmen der Handlung, kochen auch die Emotionen hoch, politische Verstrickungen kommen auf den Tisch und man spürt deutlich, in welche Zeit die Autorin ihren Roman gelegt hat. Das Ende überrascht wieder mit einem gewaltigen Cliffhanger, bei dem vieles noch ungeklärt ist und viele Fragen offenblieben. Ich hoffe, dass die Fortsetzung bald erscheint, denn es fällt mir schwer, Familie von Plesow schon wieder zurück lassen zu müssen. Fazit: Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit Familie von Plesow und ihren Freunden. Die jetzige Rückkehr war wie ein Nachhause kommen und auch nach dem Beenden des zweiten Teils bleibt doch ein Teil von mir weiterhin im Grand Hotel wohnen. Ein Buch, in das man eintauchen und verweilen kann und das noch eine ganze Wiele nachklingt.

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Handlung Hinter der Familie von Plesow liegen harte Zeiten. Zwar konnte Bernadette ihr Hotel auf Rügen schützen, der Betrieb geht munter weiter und die Gäste verleben schöne Tage im Grand. Allerdings war ihr das Glück im privaten Bereich nicht hold. Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt und nur schwer kann Bernadette wieder nach vorn schauen. Dafür sitzt die Trauer um ihr Kind zu tief. Ein kleiner Lichtblick ist die Rückkehr ihrer Tochter Josephine, die ihre Mutter im Hotelbetrieb künftig tatkräftig unterstützen, ihr aber auch wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern möchte. In Berlin hadert auch Constantin stark mit dem Tod seines Bruders. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt. Und das lastet ihm auf der Seele. Constantin will sich rächen, sein Plan steht und er ist bereit, sich auf ein gefährliches Spiel einzulassen... Meinung Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das Cover anfangs etwas kritisch betrachtet habe. Mir war das Rot des Himmels etwas zu viel und zu intensiv, ich konnte mich damit nicht so recht anfreunden. Doch als ich das Buch dann erstmals in der Hand gehalten habe, musste ich meine Meinung direkt revidieren. Es ist ein sehr stimmungsvolles und stimmiges Gesamtbild, ich mag die gewählten Farben mittlerweile unglaublich gern. Einfach alles passt perfekt zusammen, was das Cover letztendlich auch so auffällig und besonders macht. Letztes Jahr hatte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks die Möglichkeit, den ersten Band zu lesen, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Und da noch unglaublich viele Fragen offen waren und ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit den Protagonisten gefreut habe, musste die Fortsetzung unbedingt auf meine Wunschliste. Ich habe die Augen danach offen gehalten und als ich den Titel dann endlich in der Verlagsvorschau erblickt habe, war ich sehr gespannt auf die weiteren Ereignisse. Daher möchte ich mich ganz herzlich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken. Und obwohl ich mich wirklich arg auf das Lesen gefreut habe, zögerte ich ein wenig, ehe ich das Buch begonnen habe. Mir ist zuvor nämlich bewusst geworden, wie viel Zeit seit dem ersten Band gegangen ist und ich habe mal überlegt, was mir noch im Gedächtnis geblieben ist. Und dabei sind mir kaum Informationen eingefallen, was mich selbst enttäuscht hat und weshalb ich mich ein wenig geziert habe, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Daher musste ich auf den ersten paar Seiten schon sehr genau und mit höchster Aufmerksamkeit lesen, um mich wieder an ein wenig mehr zu erinnern und um zu den Protagonisten wieder eine Bindung aufzubauen. Und dies geschah glücklicherweise sehr schnell, mir sind bereits nach wenigen Seiten mehr Informationen und Geschehnisse aus dem ersten Band wieder eingefallen. Das hat sich übrigens über die gesamten 512 Seiten gezogen. Immer wieder werden ganz geschickt kleine Details aus dem ersten Band genannt, sodass ich am Ende nicht verstehen kann, weshalb ich gezögert habe, um mit dem Lesen zu beginnen. Zumal die Handlung mit dem Prolog wieder sehr spannend beginnt und man dadurch eines der großen Geheimnisse direkt auf dem Silbertablett serviert bekommt... Unter anderem hat die Sprache viel dazu beigetragen, dass ich so flüssig und relativ leicht in die Geschichte in die Geschichte starten konnte. Sie war von der ersten Seite an sehr angenehm und flüssig lesbar und gibt allerhand lebendige und bildhafte Eindrücke von den Personen und den Handlungsorten. Ich habe es sehr gemocht, zusammen mit den Personen über die Insel zu streifen, die Beschreibungen des Settings waren allgemein einfach traumhaft. Sie haben nicht nur dafür gesorgt, dass ich mir die Gebäude und auch die Landschaft ganz hervorragend vorstellen konnte, sondern ich hatte oft auch das Gefühl, den Duft des Meeres, sowie das Meerrauschen oder das Kreischen von Möwen zu hören. Gleichzeitig hat die Sprache einen großen Anteil daran, dass die Handlung durchweg spannend und abwechslungsreich bleibt. Ich hatte stets offene Fragen, die noch mehr dazu motivieren, weiterlesen zu wollen und zu erfahren, was es damit auf sich hat. Oft kann man sich hier auch seine eigenen Gedanken darüber machen, wie man sich einen möglichen Fortgang der Geschichte vorstellt. Allerdings gingen meine Vermutungen meist ins Leere, immer wieder treten Ereignisse ein, die nicht vorhersehbar waren und dem Buch eine neue Wendung geben. Mir ist aufgefallen, dass es häufig ganz viele stimmungsvolle Situationen gibt, in denen man stark die Gefühle und auch Gedanken der Protagonisten nachvollziehen kann. Diese tauchen in jedem Erzählstrang auf tragen viel dazu bei, dass ich mich den Figuren so vertraut gefühlt habe und zu ihnen eine Bindung aufbauen konnte. Es tauchen allerhand Emotionen auf, die alle nachvollziehbar und in der jeweiligen Situation gut nachvollziehbar sind. Sie nehmen einen angenehm großen Teil der Geschichte ein und verleihen dem Roman viel Charme! Besonders habe ich die Stimmung auch im Zusammenhang mit manchen Gebäuden wahrgenommen. Diese strahlten ganz eigene Atmosphäre aus und hoben sich dadurch stark hervor. Vor allem im Zusammenhang mit dem Grand Hotel, aber auch dem privaten Familienhaus der Familie von Plesow habe ich diese Aura wahrgenommen und vielleicht konnte ich mir die zwei Orte auch deswegen so gut und farbenfroh vorstellen. Die Handlung gestaltet sich als unglaublich abwechslungsreich, spannend und interessant. In den genannten Punkten ist der Roman wirklich stark aufgestellt und kann bestechen, er zeichnet sich dadurch aus und ich finde, dass sich das Buch deswegen auch aus der Masse heraushebt. Immer wieder werden Geheimnisse angedeutet oder aufgedeckt, Intrigen werden gesponnen und Wortgefechte ausgetragen. An keiner Stelle war die Handlung vorhersehbar oder zu langatmig, sie hatte immer genügend Pfiff und dadurch hat das Buch eine große Anziehungskraft und es lädt sehr dazu ein, wieder in die Welt der von Plesows einzutauchen und mehr über sie, ihre Hotels, aber auch über jegliche Hintergründe zu erfahren und weiterzuverfolgen, was für Intrigen oder Geheimnisse noch gesponnen oder aufgedeckt werden. Die Geschichte zeichnet sich durch mehrere Handlungsstränge aus, die den Leser an verschiedene Orte führen und Einblicke in unterschiedliche Personen mit verschiedenen Ambitionen, aber auch Lebensstilen geben. Man lernt die Figuren aus diversen Perspektiven kennen, kann sich über die behandelten Themen und Sachverhalte ein weites und detailliertes Bild machen. Der Großteil der Perspektiven schildert die Sichtweise von Mitgliedern der Familie von Plesow. Sowohl die Mutter, das Oberhaupt der Familie, als auch ihre Kinder oder die Schwiegertochter kommen zu Wort und haben ausreichend Platz, um sich dem Leser zu präsentieren, seine Sympathie zu gewinnen oder um seine Meinung zu unterschiedlichen Themen kundzugeben. Dazu kommen noch wenige Personen zu Wort, die einen starken Bezug zu der Familie haben. Anhand ihrer Schilderungen ist es möglich, die Ereignisse, aber auch die Figuren nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Zudem war es interessant zu erfahren, was manche Charaktere aus sich gemacht haben, welchen Weg sie gegangen sind und welche Erfahrungen sie sammeln konnten. Trotzdem haben mir die Kapitel aus der Sicht der von Plesow einen Hauch besser gefallen, ich empfand die Personen als interessanter und abwechslungsreicher, sie sind einfach richtige Typen, die man nicht so schnell vergisst. Ich mochte es sehr, wie viele verschiedene Charaktere man näher betrachten kann. Sowohl die Mitglieder der Familie von Plesow, als auch die restlichen Figuren zeichnen sich durch ganz eigene und abwechslungsreiche Wesen aus, die nicht nur sehr interessant sind, sondern auf ihre Weise reizend. Oft finde ich ihre durchdachten Aussagen und ihre gesamte Haltung sehr bewundernswert und ich habe es geliebt, wie stimmig und passend ihr ganzes Auftreten durchweg erscheint. Die Personen haben wirklich sehr viel Stil und Klasse, was sie einzigartig macht. Die Handlung teilt sich hauptsächlich auf zwei Orte auf. Einmal gibt es zahlreiche Kapitel, die auf Rügen spielen, wobei hier der Haupthandlungsort das bereits im Titel auftauchende Grand Hotel ist. Man lernt das Hotel mit seinen öffentlichen Räumen wie den Speisesaal oder das Foyer, aber auch die privaten Räumlichkeiten der Familie gut kennen und kann sich ein Bild von den Vorgängen machen, die es benötigt, um den Gästen einen tadellosen Aufenthalt zu bieten. Als zweiten Handlungsort, der eine größere Rolle einnimmt, gibt es noch Berlin zu nennen. Man erhält ebenfalls Einblicke in das Hotelwesen, aber auch in den Betrieb eines Varietés. Vor allem konnte mich an dem Berliner Setting die Stimmung und Dynamik überzeugen. Diese war einzigartig und hat die Stimmung der Stadt sehr gut eingefangen, was mich ebenso überzeugen konnte wie die eher ruhige Aura auf Rügen. Beide Orte haben also ihre Reize, weiterhin gibt es auch ein interessantes Zusammenspiel zwischen ihnen. Es werden zwei komplett unterschiedliche Welten mit Vor- aber auch Nachteilen beschrieben, sie stehen in einem spannenden Gegensatz zueinander und laden dazu ein, die beiden Orte mit eigenen Augen sehen zu wollen. Ich empfand die Anzahl der Protagonisten als sehr angenehm und übersichtlich. Ein jeder wurde mit so einem einzigartigen und eigens auf ihn zugeschnittenen Charakter und Auftreten ausgestattet, dass es kein Problem darstellt, eine Figur wiederzuerkennen und ihnen bestimmte Merkmale, aber auch Positionen direkt wieder zuzuordnen. Dabei mag ich es sehr, dass viele nicht mit der Masse gehen, sondern sich ein eigenes Bild von verschiedenen Themen machen und die Personen gerade deshalb so stark und aufrichtig auftreten. Im Grunde ist es dem Leser selbst überlassen, welchen Protagonisten er seine Sympathien zuordnet. Lediglich eine Person stellt schon ein wenig einen Antagonisten dar, anhand ihrer Aussagen und Handlungen tut sie sich keinen Gefallen. Die Figur ist nicht sehr reflektiert, agiert zu unüberlegt und sieht lediglich ihren eigenen Vorteil. Ich fand, dass sie nicht nur interessant daherkam, sondern mir hat es auch gefallen, dass eine Person auftaucht, die sich aus der Gruppe von Charakteren heraushebt. Ansonsten empfand ich viele Protagonisten als sehr angenehm und auch sympathisch. Ich hatte mir gerade eben auch noch mal meine Meinung zum ersten Band durchgelesen und da fand ich die Darstellung einiger Personen nicht ganz so rund und stimmig. Diesmal habe ich in dieser Hinsicht absolut nichts zu meckern. Ich bin sehr zufrieden mit den Figuren, was vielleicht auch daran liegt, dass immer wieder Entwicklungen zu sehen sind. Nicht nur in diesem Buch, sondern auch im Vergleich zum ersten Band. Es ist sichtbar, dass sich die Protagonisten stetig weiterentwickeln, sie reifer werden und auch ihr eigenes Tun öfters hinterfragen. Mir ist während des Lesens lediglich ein kleiner Punkt aufgefallen, der mir gefehlt hat. Und das sind Zeitangaben, die leider nur sehr sehr selten vorkommen. Oft konnte ich nicht genau benennen, wie viel Zeit seit dem Anfang der Geschichte vergangen ist. Es kann nicht viel gewesen sein, doch irgendwie ist es mir auch nicht möglich, dies näher einzuschätzen. Hier bin ich ein wenig planlos und daher hätte es mir gefallen, wenn vielleicht vor dem Start neuer Kapitel ein ungefähres Datum, wenigstens der Monat abgedruckt worden wäre. Allerdings werde ich dies in meiner Bewertung nicht negativ einbeziehen, der Roman konnte mich ansonsten komplett überzeugen und ich hatte viele schöne und interessante Stunden mit der Lektüre! Fazit Im Nachhinein ärgere ich mich wirklich sehr, dass ich damit gezögert habe, das Buch in die Hand zu nehmen. Es gab absolut keinen Grund dafür, der Einstieg in den Roman wird dem Leser leicht gemacht, schnell sind mir allerhand Details wieder eingefallen und manches findet auch im Text eine kleine Erwähnung. Das sorgt dafür, dass ich schnell von der Geschichte gefangen genommen wurde und ich viel Freude beim Lesen hatte. Für mich gestaltete sich die Handlung häufig als überraschend, sie war spannend und sehr mitreißend. Letztendlich wurde ich komplett überzeugt, ich bin glücklich damit, wie sich die Geschichte entwickelt hat, welche Wendungen es gab und wie sich die Personen gemausert haben. Absolute Empfehlung und ich freue mich bereits jetzt auf den dritten Band der Reihe!

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Vorweg - um dieses Buch zu verstehen, muss man Band 1 gelesen haben. Ich habe Band 1 letztes Jahr im Frühjahr gelesen, ich kann sagen, dass ich wieder gut in die Geschichte rein gefunden habe. Da durch, dass mir Band 1 so gut gefallen hat, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen - und diese wurden komplett erfüllt. So wie schon Band 1, so habe ich auch dieses Buch verschlungen. Es war spannend zu lesen wie es weitergeht. So spannend, dass ich einmal sogar fast meine Haltestelle - an der ich aussteigen musste - verpasst habe. Die Geschichte kommt schon gleich zu Beginn sehr in Fahrt, so dass ich direkt dabei war. Die Beschreibungen haben auch hier wieder dazu beigetragen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte, somit war ich regelrecht mit vor Ort - manchmal fühlte es sich so an, als wenn ich neben Bernadette stehen würde. So nah war ich an der Geschichte dran. Schon allein dies begeistert mich sehr. Aber auch die Protagonisten konnten mich fesseln. Einige von Ihnen haben sich ganz schön weiterentwickelt, andere sind so geblieben, wie sie auch in Band 1 waren. Diese Mischung finde ich klasse. Bernadette ist eine starke Frau - zumindest bei dem was ihre Fassade zeigt - aber sie kann auch anders, auch wenn sie nicht gern Gefühle zeigt - aber umso eindrücklicher waren diese Momente, in denen sie Gefühle gezeigt hat. Josephine finde ich klasse, sie hat sich zu Band 1 schon sehr gewandelt, was ich sehr passend finde, da sie ja auch einfach älter wird, und auch schon vieles erlebt hat. Klasse finde ich, wie sie sich für Lotte einsetzt - man merkt deutlich, dass sie sich diesbezüglich einiges bei ihrer Mutter abgeschaut hat. Lotte finde ich auch toll, sie ist auf jeden Fall auch sehr dankbar und weiß zu schätzen, wie mit ihr umgegangen wird. Marie hat sich auch sehr weiterentwickelt, wie ich finde sehr passend. Auch sie mag ich gern. Magrit geht so überhaupt nicht. Sie finde ich einfach nur schrecklich und ich frage mich, wie man so sein kann... Es ist in diesem Band wieder viel passiert, schöne Dinge und nicht so schöne Dinge...teilweise standen mir beim Lesen sogar die Tränen in den Augen - an anderen Stellen habe ich mitgelacht. Kurz das Buch konnte meine Gefühle erreichen. Die Autorin hat mit diesem Buch eine wundervolle Welt weitergeschrieben. Das Ende ist so gestaltet, dass ich als Leserin am liebsten gleich Band 3 weitergelesen hätte....auf diesen muss ich aber bis Frühjahr 2022 warten. Aber ich denke, dass schaffe ich auch irgendwie. Klasse finde ich auch, dass man Ende des Buches schon der Prolog und das 1. Kapitel von Band 3 zu lesen sind. Das verstärkt die Lust Band 3 lesen zu wollen nochmal.

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Josephine von Plesow hat für sich beschlossen, in das Hotel ihrer Mutter nach Binz zurückzukehren. Der Tod ihres Bruders Alexander ist noch nicht lange her und die Familie hat schwer an dieser Trauer zu tragen. Das Grand-Hotel steht gut da in diesen Tagen der 20er-Jahre und könnte ihre Zukunft sein. Ihr älterer Bruder Constantin in Berlin geht seinen ganz eigenen Weg. Er führt immer noch das Hotel Astor. Mit seinem dazugehörigen Varieté bewegt er sich am Rande der Legalität. Der Tod seines Bruders macht ihm schwer zu schaffen, zumal er eine Mitschuld trägt. Die Rache an dem Schuldigen lässt ihm keine Ruhe und so entsteht ein furchtbarer Plan. Endlich liegt der zweite Band der Grand-Hotel-Reihe von Caren Benedikt vor. Ich hatte mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. „Die mit dem Feuer spielen“ setzt genau dort an, wo „Die nach den Sternen greifen“ endet. Es sind lediglich ein paar Wochen dazwischen. Für die Familie muss das Leben nach dem Tod von Alexander weitergehen. Dies ist natürlich nicht so ganz einfach und gerade Bernadette, die Mutter, hat schwer an der Trauer zu tragen. Allerdings ist es der Autorin gut gelungen, diese Szenen zu beschreiben. Sie erzählt von der Trauer um einen geliebten Menschen und davon, wie das Leben weitergehen muss. So nach und nach kehrt Bernadette in ihr Leben zurück. Ein zweiter Handlungsstrang erzählt dann den weiteren Weg, den Constantin geht. Mit ihm taucht der Leser ein in die Unterwelt Berlins und darüber hinaus. Constantin geht seinen eigenen Weg, ob sein Verhalten immer richtig ist, sei mal dahin gestellt, aber so wie schon im Vorgänger sein Leben beschrieben wurde, ist sein Handeln jetzt durchaus logisch und nachvollziehbar, wenn wohl nicht unbedingt gutzuheißen. Mir hat vor allem gefallen, dass auch seine verletzliche Seite gezeigt wurde. Caren Benedikt hat ihren Charakteren Leben eingehaucht und sie facettenreich gestaltet. Sie hat es verstanden, die Protagonisten wachsen zu lassen und sich erlaubt, sie zu verändern. Nichts scheint vorhersehbar zu sein, gerade das gefällt mir hier gut. Gleichzeitig entsteht ein Gefühl für das Leben in den 20er-Jahren. Die Autorin erzählt nämlich auch von den politischen Gegebenheiten dieser Zeit. Sie hat diesen historischen Hintergrund gut mit ihrer fiktiven Geschichte verwoben. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Der Erzählstil von Caren Benedikt ist locker und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Genau wie im Vorgänger konnte ich einmal begonnen, nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Leider war ich dadurch dann viel zu schnell am Ende angekommen. Auch wenn es hier einige Rückblenden aus dem ersten Teil gibt, würde ich doch dazu raten, den Vorgänger zu lesen. Eben aus dem Grund, dass sich die Charaktere weiterentwickeln und man sie so besser verstehen kann. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber vermutlich hat man dann mehr Freude an dieser Geschichte. Fazit: Dieser zweite Teil hat mir genauso gut gefallen wie schon der erste Band von „Das Grand-Hotel“. Mir gefällt, wie hier ein historischer Hintergrund mit einer fiktiven Geschichte um Liebe, Familienzugehörigkeit und Drama miteinander verwoben wird. Ich konnte abtauchen in die Welt der Familie von Plesow und fühlte mich gut unterhalten. Jetzt heißt es leider wieder warten, bis der 3. Band erscheint.

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