Das Geheimnis der Themse

Roman

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London 1894. Zwei Jahre nach der Hochzeit liegt ein Schatten über dem Glück von Charlotte und Tom Ashdown. Durch ihre Kinderlosigkeit steht vieles unausgesprochen zwischen ihnen. Ein spannendes Buchprojekt über die magischen Orte Londons bringt die beiden einander unverhofft wieder näher. Doch ohne es zu ahnen, geraten Charlotte und Tom nach einem Leichenfund an der Themse in tödliche Gefahr …

»Das ist der Reiz eines historischen Romans: auf unterhaltsame Weise in die Vergangenheit begleitet zu werden. Auf diesem Grat bewegt sich Susanne Goga leichtfüßig, einfühlsam und sprachlich versiert.«

Rheinische Post (06. Februar 2021)

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ISBN: 978-3-641-25694-4
Erschienen am  08. Februar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

London, die Themse und ganz viele Geheimnisse

Von: Meggie

27.02.2021

Charlotte und Tom sind eigentlich seit zwei Jahren glücklich verheiratet, doch plötzlich legt sich ein Schatten auf ihre Ehe. Charlotte merkt, dass Tom etwas beschäftigt, doch mit ihr reden kann und will er zur Zeit nicht darüber. Gut, dass Tom einen neuen Auftrag erhält: ein Buch zu schreiben über die mystischen Orte in London. Tom stürzt sich in das Projekt und Charlotte hilft ihm begeistert. Dabei stößt Tom auf Alfie, der als Strandsucher an der Themse sein Geld verdient. Denn Alfie hat etwas Besonderes gefunden: die Leiche einer jungen Frau. So kommt es, dass Tom und Charlotte sich anscheinend immer weiter voneinander entfernen und nur noch die Aufklärung des Mordes im Mittelpunkt steht. Dies war mein erstes Buch von Susanne Goga, aber garantiert nicht mein letztes. Ich bin begeistert von dem packenden Schreibstil, der einem geradezu in den Bann zieht. Ich hatte Mühe, das Buch wegzulegen, da die Autorin mit ihren Worten eine fesselnde Geschichte erzählt. Mir kam es vor, als würde die Autorin mit einer Leichtigkeit die Geschichte erzählen, die aber mal so gar nicht leicht ist. Denn ein Mord hält die Protagonisten Charlotte und Tom in Atem. So wie ich den Schreibstil der Autorin mag, so mag ich auch die beiden Protagonisten Charlotte und Tom, die zwar schon zwei Jahre verheiratet sind und eigentlich glücklich scheinen, tief im Herzen aber wissen, dass etwas zwischen ihnen steht. Sie entfernen sich voneinander und nur der neue Auftrag Toms, ein Buch zu schreiben, gibt Ihnen noch die Hoffnung, sich nicht gänzlich zu verlieren. London ist ein Setting, dass sich für viele geheimnisvolle Geschichten eignet. So auch hier, denn der mysteriöse Mord an einer jungen Frau hält nicht nur deren Eltern, sondern auch Charlotte und Tom im Atem. Wer steckt hinter dem Ganzen? Als das Ehepaar auf Hinweise stößt, ist auch plötzlich deren Leben in Gefahr. Ägyptische Mythen verbinden sich mit der Themse, geheimnisvolle Vereinigungen halten Rituale ab, angebliche Freunde spielen gefährliche Spiele. Charlotte und Tom sind sehr sympathisch. Allerdings konnte ich nicht verstehen, dass die beiden nicht miteinander über ihre Ängste und Sorgen reden konnten. Sie sind weltoffen, führen eine sehr harmonische Ehe und respektieren einander. Charlotte hat - als Frau und zu der angesiedelten Zeit (1894) - sehr viele Freiheiten und an Geld mangelt es auch nicht. Tom bezieht seine Frau in seine Arbeit ein und legt Wert auf deren Meinung. Und doch gibt es ein Thema, über das sie nicht reden können, obwohl es ein sehr Wichtiges ist. Wie schon oben beschrieben, werde ich weitere Bücher der Autorin lesen, da sie mich einfach für sich eingenommen hat durch ihre Leichtigkeit der Worte. Meggies Fussnote: Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang.

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London 1894: Ein Buchprojekt über das „magische London“ bringt Tom und Charlotte in Lebensgefahr:

Von: Susanne Edelmann

05.02.2021

Vor gut drei Jahren habe ich mit großer Begeisterung den Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga gelesen, dessen Geschichte in London im Jahr 1900 spielt. Deshalb wurde ich auch gleich hellhörig, als ich erfuhr, dass die Autorin nun einen neuen Roman geschrieben hat, der zur selben Zeit am selben Ort angesiedelt ist. Denn für London schlägt mein Herz ja schon seit vielen Jahren und ich liebe Bücher, die dort spielen. Es handelt sich bei „Das Geheimnis der Themse“ gewissermaßen um eine Fortsetzung: Vor sieben Jahren erschien „Der verbotene Fluss“ und in diesem Roman wird das Kennenlernen von Journalist Tom und Gouvernante Charlotte geschildert. Es macht aber rein gar nichts, wenn man (wie ich) dieses Buch nicht kennt, denn der jetzt neu erschienene Roman ist eine komplett eigenständige Geschichte, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir irgendwelches Vorwissen fehlt. Der Roman spielt im Jahre 1894 in London. Tom und Charlotte sind mittlerweile seit zwei Jahren verheiratet, doch der erhoffte Nachwuchs will sich nicht einstellen. Die Kinderlosigkeit wird zunehmend zum Problem, über das Charlotte und Tom nicht miteinander reden können. Dazu kommen die neugierigen und respektlosen Nachfragen, z.B. von der Nachbarin. In der damaligen Zeit war es ein großer Makel, wenn eine Frau keine Kinder bekommen konnte und selbstredend war das natürlich ihre Schuld, nicht die Schuld des Mannes. Parallel wird die Geschichte von Alfie erzählt, einem verwaisten und obdachlosen Jungen, der sich als Strandsucher („mudlark“) durchschlägt, d.h. er sucht bei Ebbe die Ufer der Themse nach Schätzen ab, die dort angespült wurden und die er verkaufen kann. Doch eines Tages findet er stattdessen eine tote Frau und nicht weit von ihr Kerzenstummel im Sand. Bei der Toten handelt es sich um Julia Danby und ihre Eltern sind verständlicherweise außer sich vor Kummer. Derweil erhält Tom vom Verleger Jellicoe das Angebot, ein Buch über die Geschichte der Magie in London zu schreiben, gewissermaßen eine Art magischen Atlas. Tom zögert zunächst, es ist das Zeitalter der Industrialisierung und Wissenschaft, viele wichtige Erfindungen werden gerade gemacht, die Welt verändert sich und Tom ist ein rationaler Mensch, dem aller „Hokuspokus“ fremd ist. Aber Charlotte kann ihm bei der Recherche helfen, darüber kommen die beiden sich endlich wieder näher. Charlotte stößt bei ihren Recherchen auf eine alte Münze, die, wie sich herausstellt, römischen Ursprungs ist und die Göttin Isis zeigt. Isis wird oft als Schutzherrin aller Wesen beschrieben, die leiden oder in großer Sorge sind. Sie gilt als mütterliche Göttin, aber auch als Göttin der Magie und des Flusses. So heißt die Themse z.B. in Oxford auch Isis. Außerdem findet Charlotte bei ihren Streifzügen mehrmals Kerzenreste, die in einem bestimmten Muster am Boden angeordnet sind, immer in der Nähe der Themse. Was hat es damit auf sich? Auch Tom stößt bei seinen Nachforschungen immer wieder auf Verbindungen zur Themse. Außerdem trifft er Alfie und erfährt so von dem Leichenfund. Als Alfie schwer krank wird, nimmt Tom ihn kurzerhand mit nach Hause, wo Charlotte den Jungen gesund pflegt. So lernt sie auch Mrs. Danby, die Mutter der toten Julia, kennen. Die kann sich mit dem Tod ihrer Tochter nicht abfinden und beginnt, Nachforschungen anzustellen. In Julias Zimmer findet sie seltsame Gegenstände, die auf die Göttin Isis hinweisen. Charlotte verspricht, sie bei der Suche zu unterstützen, nicht ahnend, dass sie sich dabei in große Gefahr begibt. Denn Julia gehörte einem geheimen Orden an, der die Göttin Isis verehrt, und dieser Orden mag keine Mitwisser… Ich fand die Geschichte von Anfang an sehr spannend, aber auch sehr komplex. Neben den hier genannten Personen kommen noch etliche weitere in dem Roman vor, die Kapitel werden immer abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und es dauert eine Weile, bis man versteht, wie alles miteinander zusammenhängt. Aber genau das macht es ja so spannend und je weiter ich kam, umso weniger konnte ich das Buch weglegen, denn ich wollte unbedingt dem Rätsel auf die Spur kommen. Bei manchen Personen hegte ich von Anfang an ein gewisses Misstrauen, bei anderen wiederum war ich vollkommen ahnungslos, so hielt die Geschichte für mich auf jeden Fall einige Überraschungen parat. Schön war natürlich, auf diese Weise mal wieder in London unterwegs zu sein. Und genau wie in „Das Haus in der Nebelgasse“ habe ich bei der Lektüre wieder viel Neues über diese spannende Stadt erfahren, diesmal vor allem über die etwas mystische Seite, über die Bedeutung des Flusses und auch über die verschiedenen Orden und Geheimbünde, die es damals tatsächlich in London gab. Zwar ist der spezielle Orden dieses Romans fiktiv, viele seiner Riten und Symbole aber nicht, wie die Autorin im Nachwort erläutert. Etliche Orden sind historisch belegt, ebenso wie zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, die diesen Orden angehörten. Wie eingangs schon erwähnt: Es war das Zeitalter der Industrialisierung, des Fortschritts und das machte wohl vielen Menschen Angst, weil sie sich in ihrer gewohnten Welt nicht mehr zurecht fanden. Deshalb suchten sie Zuflucht in Geheimbünden, deren Exklusivität sicher noch einen zusätzlichen Reiz ausübte. Ich finde, da kann man durchaus auch einige Parallelen zur Gegenwart ziehen… Alles in allem hat mir der Roman wunderbare Lesestunden bereitet und ich habe nun Lust bekommen, auch die Vorgeschichte „Der verbotene Fluss“ zu lesen. Außerdem würde ich gerne wissen, wie es mit Tom und Charlotte weitergeht, ich finde, ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

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Vita

Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider. Für die Kriminalreihe um Leo Wechsler taucht sie ein ins Berlin der 1920er-Jahre, für den Diana Verlag begibt sie sich immer wieder auf die geschichtsträchtigen Spuren der englischen Gesellschaft. So spielt der Spiegel-Bestseller »Der verbotene Fluss« im viktorianischen Zeitalter, und hier schließt auch Susanne Gogas neuer Roman »Das Geheimnis der Themse« an.

www.susannegoga.de

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Pressestimmen

»Der Roman ist wie ein Ausflug ins viktorianische London.«

»Goga hat mit Charlotte und Tom zwei authentische und äußerst sympathische Protagonisten geschaffen, die neben den alltäglichen und ehelichen Sorgen trotzdem Zeit für Nächstenliebe und ihre detektivische Spürnase haben.«

»Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang.«

»Ein lesenswerter Roman.«