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Companions – Der letzte Morgen

Roman

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Companions – Der letzte Morgen
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Kalifornien in der nahen Zukunft: Aufgrund einer fatalen Epidemie steht der US-Bundesstaat unter Quarantäne. Niemand darf raus, die sozialen Kontakte beschränken sich auf Social Media und E-Mails. Dann gelingt der Firma Metis Corporation ein genialer Coup – das Bewusstsein Verstorbener wird in Roboter hochgeladen, und diese »Companions« leisten den eingesperrten Menschen völlig risikofrei Gesellschaft. So weit, so gut. Die Realität sieht anders aus: Die meisten Companions erwartet kein sorgenfreies Leben, sondern sie werden wie Sklaven in den Häusern der Reichen gehalten. Eine von ihnen ist Lilac, die als junges Mädchen ermordet und gegen ihren Willen zur Companion wurde. Als Lilac eines Tages die Flucht gelingt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder. Eine ebenso abenteuerliche wie faszinierende Reise durch das Amerika der Zukunft beginnt ...


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Companions (= The Living Coast)
Originalverlag: Gallery/Scout Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25185-7
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein beunruhigend-dystopischer Blick in die Zukunft.

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de

21.07.2021

Wie wäre es wohl, wenn wir unser Bewusstsein über den Tod hinaus retten und ihm nicht nur eine Stimme, sondern sogar einen brandneuen Roboter-Körper geben könnten? Und wenn dieser so echt aussähe, dass der Unterschied zum alten Original-Menschen kaum noch zu erkennen wäre? Diesen Fragen geht die US-amerikanische Autorin Katie M. Flynn nach – und sie kommt zu dem Schluss, dass eine solche Technik Kriminalität und illegalem Menschenhandel Tür und Tor öffnen würde. “Ehemalige” Menschen werden wie Sklaven gehalten und echte Personen im besten Alter ermordet, damit ihre Jugend erhalten bleibt. Im Mittelpunkt dieser schrägen Story stehen Menschen und ‘Companions’, die sich immer wieder begegnen. Und dies erzählt Flynn auf eine so lakonische und desillusionierende Art, dass das Leben nach dem Tod plötzlich gar nicht mehr so erstrebenswert erscheint. So ist “Companions – Der letzte Morgen” ein ruhig erzählter, aber beunruhigend-dystopischer Blick in die Zukunft.

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Würdest du Geist und Seele eines geliebten Menschen nach dessen Tod in einer Maschine am Leben erhalten?

Von: Recensio Online

15.07.2021

Wir alle wissen wohl nur zu gut, was ein Lockdown für eine sozialorientierte Gesellschaft bedeuten kann: Konflikte, Unzufriedenheit und Distanz bis hin zur Isolation. Und das Ganze über Jahre? Das scheint dann doch irgendwie unvorstellbar. So aber sieht die Realität in Katie M. Flynns „Companions“ aus. Flynn verbindet düstere Zukunftsszenarien, die irgendwie doch nicht so fern sind, mit kriminalistischen Zügen, die so einige Überraschungen bereit halten. Wirklich beängstigend fand ich dabei die Verhaltensweisen, die sowohl im Umgang mit Mitmenschen als auch mit den Companions zu Tage treten. Flynn entwickelt ein Gesellschaftsbild, das extrem von Macht und Geld regiert wird und in Zeiten der Quarantäne ernste Züge eines Überwachungsstaates aufweist. Und erst Recht nach der Quarantäne gilt: Wer nicht nach den Regeln spielt oder nicht mehr gebraucht wird, wird „entsorgt“. Alle handelnden Figuren sind so gezeichnet, dass sie sich perfekt in dieses Bild einfügen. Mich überzeugten sie durch ihre realistische, empfindsame und intelligente Darstellung. Auch wenn Lilac eine der tragenden Figuren mit einem dramatischen Schicksal ist, so konnte sie bei mir, vor allem mit Fortschreiten der Handlung, nur wenige Sympathien wecken. Viel fesselnder waren für mich die Storys derer, die im Laufe der Zeit in irgendeiner Verbindung zu ihr standen, egal ob direkt oder indirekt. Allen voran habe ich mit Gabe, Kit und Nat mitgefiebert, die alle drei auf ihre Weise zu wahren Sympathieträgern wurden. Auch sprachlich treibt Flynn die Handlung temporeich voran. Dazu trägt unter anderem der ständige Wechsel zwischen den Perspektiven der handelnden Figuren entscheidend bei. Mit ihnen wechseln zudem die Schauplätze, jedoch führen sämtliche Stränge über kurz oder lang zueinander. Zwischenzeitlich waren es jedoch so viele, dass ich mich im Nachhinein noch immer frage, ob wirklich alles aufgedröselt wurde, oder mir in der Menge einfach etwas entgangen ist. Schlussendlich entwickelt Flynn aber eine klare, wohl durchdachte Story, die mit so mancher Wendung überzeugen kann und uns nachdenklich mit einem beklemmenden Grummeln im Magen zurücklässt. Persönliches Fazit: Mit „Companions“ liefert Katie M. Flynn einen spannenden und kurzweiligen Roman, der mich persönlich gut unterhalten hat. Fans von futuristischen Storys kann ich dieses Buch daher in jedem Fall empfehlen.

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Vita

Katie M. Flynn studierte in San Francisco und Los Angeles. Inzwischen arbeitet sie als Autorin, Lektorin und Pädagogin. Sie wurde für ihre Kurzgeschichten bereits mehrfach ausgezeichnet, bevor sie mit »The Companions« ihr Romandebüt vorlegte. Die Autorin lebt und arbeitet in San Francisco.

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