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Rezensionen zu
Companions – Der letzte Morgen

Katie M. Flynn

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€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Lilac ist eine Companion, da werden die Erinnerungen Verstorbener hochgeladen in einen künstlichen Körper um zu einer Begleiterin zu werden. So wird Lilac an die Menschen ausgeliehen, die durch eine Virusepidemie ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen dürfen. Doch eines Tages bricht Lilac aus und geht ihren eigenen Weg. Meine Meinung Das Cover passt sehr gut zu dem Thema und gefällt mir auch. Aber leider hört es da dann auch schon auf, denn so richtig rein in die Geschichte habe ich nicht gefunden. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, indem man entweder während der Quarantäne ist oder nachher. So kann man sich einigermaßen zurecht finden. Sollte man zumindest meinen, denn trotz der vagen Zeitangaben, wusste ich leider nicht so genau wo ich mich gerade befand. Das lag aber auch daran, dass es in jedem neuen Abschnitt wieder neue Charaktere gab, in deren Leben man bruchstückhaft hineinschaut. Das war mir wirklich zu viel. Und bruchstückhaft ist ein guter Hinweis, denn so kam mir die Geschichte im Ganzen vor. Als hätte die Autorin einfach mehrere kürzere Geschichten aneinander gereiht ohne große Verbindung. Der rote Faden fehlte einfach und so erfährt man was über Lilac, die sich im Laufe der Geschichte sehr wandelt, und über Cam, die irgendwann gar nicht mehr erwähnt wird und über Gabe. Und auch noch über viele andere Personen, die manchmal die Story weiterführen und manchmal einfach gefühlt ohne Grund auftauchen und einen kleinen Gastauftritt genießen. Ich fand das wirklich sehr schade, denn die Idee vom Buch konnte mich wirklich faszinieren und ich hatte mir sehr viel mehr versprochen, aber letztendlich habe ich das Buch um ehrlich zu sein nur noch beendet, weil es ein Rezensionsexemplar ist, die Hoffnung das da noch die große, tolle Entwicklung kommt, hatte ich dann auch in der Hälfte des Romans aufgegeben. Und damit möchte ich nicht grundsätzlich sagen, dass die Charaktere schlecht waren, zumindest die nicht, die man etwas näher kennen gelernt hat, weil sie immer mal wieder auftauchen. Im Gegenteil, es war durchaus Potential da für eine interessante Geschichte, aber irgendwie verliert sich die Autorin in Details und Handlungssträngen, die mich als Leserin nur verwirrt haben und leider nicht zur Spannung beigetragen haben. Und um nochmal auf die Zeitsprünge zurück zu kommen, da hatte ich manchmal das Gefühl, als würde sich die Autorin selber etwas verzetteln und die Zeitangaben nicht so ganz stimmen. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich keine große Lust das genau nachzuprüfen, deshalb ist das nur so eine Gefühlskritik und keine nachgeprüfte. Und auch das Ende gibt keinen großen Aufschluss über das was genau passiert ist und ließ mich doch eher ratlos als mit einem Aha-Erlebnis zurück. Mein Fazit Das Buch hatte die gute Idee und die (zumindest einige) guten Charaktere, aber für mich wollte die Autorin einfach zu viel in das Buch packen und hat damit alles überladen. Sie springt von einer Zeit und Geschichte in die nächste und ich konnte nirgendwo richtig Fuß fassen, mir fehlte der rote Faden, der alles zusammen hält. Für mich war der Roman eine Aneinanderreihung von kürzeren Geschichten. Vielleicht hätte sie mit dem Oberthema Companions besser eine Anthologie geschrieben. Ich weiß es nicht, mich konnte das Buch leider so gar nicht fesseln.

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Nach einer Virusepidemie steht Kalifornien unter Quarantäne. In dieser Zeit werden die Companions erschaffen. Künstliche Körper, in die das Bewusstsein Verstorbener hochgeladen werden, um den Menschen in der Isolation Gesellschaft zu leisten. Doch die meisten werden eher wie Sklaven benutzt. Lilac ist eine von Ihnen und ihr gelingt die Flucht. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es ist in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, von der Zeit während der Quarantäne bis nach der Quarantäne. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und es hat ein bisschen gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe. Die Idee dahinter finde ich sehr interessant und das Buch beginnt auch spannend, da ich nicht wusste wohin die Geschichte führen wird. Der Klappentext erzählt von einer Companion Namens Lilac, die als junges Mädchen ermordet wurde und nun ihren Mörder sucht. Allerdings weiß sie genau wer ihr Mörder ist und sie findet ihn auch sehr schnell. Danach plätschert die Geschichte einfach vor sich hin, es tauchen einige neue Charaktere auf, aber dadurch verliert die Geschichte den roten Faden und die Spannung lässt nach. Durch den häufigen Orts- und Zeitenwechsel konnte ich auch keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Fazit: Das erschaffene Zukunftszenario und die Idee mit den Companions hat mir sehr gut gefallen, allerdings verläuft sich die Geschichte nach einer Zeit und wurde sehr undurchsichtig, wodurch die Spannung verloren ging.

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Wie wäre es wohl, wenn wir unser Bewusstsein über den Tod hinaus retten und ihm nicht nur eine Stimme, sondern sogar einen brandneuen Roboter-Körper geben könnten? Und wenn dieser so echt aussähe, dass der Unterschied zum alten Original-Menschen kaum noch zu erkennen wäre? Diesen Fragen geht die US-amerikanische Autorin Katie M. Flynn nach – und sie kommt zu dem Schluss, dass eine solche Technik Kriminalität und illegalem Menschenhandel Tür und Tor öffnen würde. “Ehemalige” Menschen werden wie Sklaven gehalten und echte Personen im besten Alter ermordet, damit ihre Jugend erhalten bleibt. Im Mittelpunkt dieser schrägen Story stehen Menschen und ‘Companions’, die sich immer wieder begegnen. Und dies erzählt Flynn auf eine so lakonische und desillusionierende Art, dass das Leben nach dem Tod plötzlich gar nicht mehr so erstrebenswert erscheint. So ist “Companions – Der letzte Morgen” ein ruhig erzählter, aber beunruhigend-dystopischer Blick in die Zukunft.

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Wir alle wissen wohl nur zu gut, was ein Lockdown für eine sozialorientierte Gesellschaft bedeuten kann: Konflikte, Unzufriedenheit und Distanz bis hin zur Isolation. Und das Ganze über Jahre? Das scheint dann doch irgendwie unvorstellbar. So aber sieht die Realität in Katie M. Flynns „Companions“ aus. Flynn verbindet düstere Zukunftsszenarien, die irgendwie doch nicht so fern sind, mit kriminalistischen Zügen, die so einige Überraschungen bereit halten. Wirklich beängstigend fand ich dabei die Verhaltensweisen, die sowohl im Umgang mit Mitmenschen als auch mit den Companions zu Tage treten. Flynn entwickelt ein Gesellschaftsbild, das extrem von Macht und Geld regiert wird und in Zeiten der Quarantäne ernste Züge eines Überwachungsstaates aufweist. Und erst Recht nach der Quarantäne gilt: Wer nicht nach den Regeln spielt oder nicht mehr gebraucht wird, wird „entsorgt“. Alle handelnden Figuren sind so gezeichnet, dass sie sich perfekt in dieses Bild einfügen. Mich überzeugten sie durch ihre realistische, empfindsame und intelligente Darstellung. Auch wenn Lilac eine der tragenden Figuren mit einem dramatischen Schicksal ist, so konnte sie bei mir, vor allem mit Fortschreiten der Handlung, nur wenige Sympathien wecken. Viel fesselnder waren für mich die Storys derer, die im Laufe der Zeit in irgendeiner Verbindung zu ihr standen, egal ob direkt oder indirekt. Allen voran habe ich mit Gabe, Kit und Nat mitgefiebert, die alle drei auf ihre Weise zu wahren Sympathieträgern wurden. Auch sprachlich treibt Flynn die Handlung temporeich voran. Dazu trägt unter anderem der ständige Wechsel zwischen den Perspektiven der handelnden Figuren entscheidend bei. Mit ihnen wechseln zudem die Schauplätze, jedoch führen sämtliche Stränge über kurz oder lang zueinander. Zwischenzeitlich waren es jedoch so viele, dass ich mich im Nachhinein noch immer frage, ob wirklich alles aufgedröselt wurde, oder mir in der Menge einfach etwas entgangen ist. Schlussendlich entwickelt Flynn aber eine klare, wohl durchdachte Story, die mit so mancher Wendung überzeugen kann und uns nachdenklich mit einem beklemmenden Grummeln im Magen zurücklässt. Persönliches Fazit: Mit „Companions“ liefert Katie M. Flynn einen spannenden und kurzweiligen Roman, der mich persönlich gut unterhalten hat. Fans von futuristischen Storys kann ich dieses Buch daher in jedem Fall empfehlen.

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