Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm«

Nicolas Büchse

(3)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empf. VK-Preis)

Emotional mitreißend

Von: cozybookchapters

11.03.2024

Mitreißend. Informativ. Einfach unvorstellbar. Das sind nur ein paar Schlagwörter mit denen ich das Buch beschreiben würde. Das Thema ist so so wichtig und in diesem Buch wird die Geschichte von Albrecht Weinberg erzählt, der noch einer der wenigen lebenden Holocaust Überlebenden ist. Es wird viel über die verschiedenen Lebensabschnitte seines Lebens erzählt, was interessant ist, denn man sieht wie sein Leben vor und nach dem KZ ausgesehen hat. Ich habe seine Geschichte verschlungen und wurde emotional mitgerissen, denn man konnte sein Leid und seine Trauer spüren. Natürlich habe ich mich wie er und viele andere gefragt: wie? Wie konnte sowas nur passieren? Wie ist das möglich? Darauf werden wir wahrscheinlich nie eine Antwort bekommen. Da er in verschiedenen Lagern war, war es sehr informativ, da man einen Vergleich hatte und einen Einblick wie dort die Arbeit abgelaufen ist. Die Bindung zu einer Schwester hat mich als Leserin mitgenommen, denn die Geschwister waren unzertrennlich und es war schön zu sehen, dass sie trotz all dem was ihnen genommen worden war, immer noch einander hatten. Nach dem Krieg ist Albrecht in die USA ausgewandert und erzählte wie schwer es war sich einzuleben und wie die Menschen dort dieses Menschenverbrechen verharmlost haben, indem sie gesagt haben, dass es doch so schlimm nicht gewesen sein kann. Erschreckend fand ich auch, dass im Altenheim im Deutschland, wo er später gewohnt hat, nicht alle Menschen wussten, was überhaupt Auschwitz war und was dort alles passiert ist. Es ist ein sehr wichtiges Thema, was nicht in Vergessenheit geraten kann. Im letzten Buchabschnitt begleiten wir Albrecht, der oft in Schulen über das erzählt, was ihm passiert ist und man sieht, dass die junge Generation ihm gerne zuhört. Was ich persönlich besser fände, ist, wenn das Buch chronologisch geschrieben wäre, weil es zwischen Gegenwart und Vergangenheit springt, aber das ist Geschmacksache. Was ich super fand, waren die Bilder, denn sie zeigen Albrechts Familie, ihn bei der Arbeit und ihn jetzt. Solche Bilder sind sehr wertvoll. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen, denn es ist wichtig sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Albrecht-wie jeder der von dieser Unmenschlichkeit betroffen war- hat es verdient dass seine Geschichte gehört wird.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.