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Rezensionen zu
Der Wildblütengarten

Carla Montero

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Auf den Spuren ihrer Urgroßmutter stößt eine junge Frau auf einen prächtigen Garten in Ligurien und auf ein dramatisches Geheimnis aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Als die 35-jährige Gianna Verelli vom Tod ihrer geliebten Großmutter Luisa erfährt, ist sie tief erschüttert. Seit dem Tod ihrer Eltern war Luisa wie eine zweite Mutter für sie, und Luisa war es auch, die Giannas Welt mit Geschichten erfüllte. Vor allem über ihre geheimnisumwobene Urgroßmutter Anice, die eines stürmischen Tages im Jahr 1919 in Barcelona gestrandet ist und dort eigenhändig den seither familiengeführten Delikatessenladen eröffnet hat. In den Hinterlassenschaften Luisas stößt Gianna unerwartet auf Anices Tagebuch sowie auf einen alten Schlüssel und beschließt, sich auf die Spuren ihrer mysteriösen Wurzeln zu begeben. Diese führen sie nicht nur zu einem verwunschenen Garten am Rand eines kleinen italienischen Dörfchens, sondern auch zur tragischen Geschichte Anices und der Wahrheit über sich selbst … Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch liest sich schnell und flüssig. Dennoch ist mir der Einstieg nicht ganz so leicht gefallen. Besonders das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die Villa, die Umgebung sind sehr schön, plastisch und atmosphärisch geschildert, sodass man als Leser ein deutliches Bild vor Augen hat. Auch die italienische Küche (jedes Kapitel ist mit einer Köstlichkeit überschrieben) hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Es gab allerdings auch ein paar Längen, zu viele Beschreibungen ohne echtes Vorankommen. Die Geschichte der Urgroßmutter hat mir gut gefallen, sie war spannend und interessant. Nach und nach setzen sich die Puzzlestücke zusammen, ergeben sie ein großes Ganzes. Fazit: Ein tolles Setting, eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die mich gut unterhalten hat.

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https://youtu.be/RcSEfsUR1Oo

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„Doch die Toten verschwinden nicht vollständig, sie hinterlassen immer eine Spur: eine Erinnerung, eine Anekdote, ein Foto...“ Dieses Buch hat mich aufgrund des wunderschönen Covers und des Klappentextes angesprochen. Gianna lebt in Barcelona. Ihre Großmutter stirbt und hinterlässt einen zauberhaften kleinen Laden, in dem sie ihre handgemachten italienischen Spezialitäten verkauft hat; Giannas Familie stammt nämlich ursprünglich aus Italien. Sie ist mit ihrem Bruder bei ihrer Großmutter aufgewachsen und Nonnas Tod trifft Gianna sehr. Beim Ordnen der Hinterlassenschaften fällt Gianna ein rätselhafter alter Brief in die Hände, der Fragen zur Geschichte ihrer Großmutter und Urgroßmutter aufwirft. Gianna geht auf die Suche nach der Vergangenheitsgeschichte ihrer Familie und reist dafür nach Castel ‘lupo, ein malerisches Dorf in Ligurien in Italien... Wir haben hier eine typische Lucinda-Riley-hafte Erzählweise; wir bewegen uns auf zwei Zeitebenen; zum einen begleiten wir Gianna in der Gegenwart und zum anderen Giannas Urgroßmutter zu Anfang des 20. Jahrhunderts und zur Zeit des 1. Weltkrieges. Der große Charme des Buches liegt in der malerischen und poetischen Beschreibung Italiens und vor allem der kulinarischen Köstlichkeiten. Allein schon jede Kapitelüberschrift stellt eine italienische Spezialität dar, die natürlich auch im Laufe des Kapitels vorkommen wird; man möchte einfach sofort selbst in die Küche flitzen und diese Köstlichkeiten zubereiten. Auch Kräuter und ihre Heilwirkungen spielen eine große Rolle und man lernt nebenbei sogar ein paar „Hausmittelchen“ kennen. Ich wollte am Liebsten in das Buch reinkriechen und nach Italien in dieses ligurische Dorf reisen, mich mit unter den Chinotto-Baum setzten, dem Zirpen der Grillen zuhören und die aromatische Luft atmen... Es ist alles so plastisch beschrieben, sehr auf die Sinne ausgerichtet. Für alle Italienliebhaber also eine absolute Empfehlung! Mit der Hauptprotagonistin Gianna konnte ich gut mitgehen, da sie auch in meinem Alter ist; mit Mitte 30 steht sie mitten im Leben, ist aber auch an einem Punkt, gewisse Dinge in ihrem Leben zu überdenken und zu hinterfragen. Ich habe sie sehr gerne begleitet, allein gen Ende driftete es leicht ins Klischeehafte ab. Die Vergangenheitsgeschichte fand ich auch sehr interessant, vor allem die Rolle Italiens während des 1. Weltkrieges; hier konnte ich mein geschichtliches Wissen etwas erweitern. Einziges Manko war, dass die Geschichte um Giannas Urgroßmutter nicht so überraschend und etwas vorhersehbar war. Trotzdem hatte ich ein richtig tolles Leseerlebnis und würde das Buch auch als Wohlfühl-Buch bezeichnen. Die große Stärke liegt für mich beim Italien-Flair und dass mir das einfach ein wunderbar wohliges Gefühl verschafft hat. Auch gerade durch meine eigene Affinität mit Italien und Erlebnisse und Erinnerungen mit meiner eigenen Großmutter. So kann ich über die kleinen Kritikpunkte gut hinwegsehen und vergebe 4 Sterne.

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3.5 "Der Wildblütengarten" hat mich mit seinem wunderschönen Cover und der Geschichte rund um die geheimnisvolle Villa und ihren Garten sehr neugierig gemacht. Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um in die Handlung reinzufinden und mit den Charakteren warm zu werden. Mit der Zeit hat mir das Buch aber immer besser gefallen und ich war sehr gespannt auf die Geheimnisse rund um die Urgroßmutter von Gianna. Das Setting im italienischen Ligurien hat mir sehr gefallen und auch die Villa hatte eine zauberhafte Atmosphäre. Zudem wird so viel leckeres Essen erwähnt, so dass man ständig Hunger bekommt. Die Geschichte rund um die Urgroßmutter fand ich sehr spannend und ich fand es sehr interessant wie alles nach und nach zusammengesetzt wird. Dennoch muss ich auch sagen, dass die Handlung ab und an auch einige Längen hat und nicht so richtig vorankommt und einfach nur sehr viel beschrieben wird. Insgesamt ist "Der Wildblütengarten" ein Roman, der mich mit seiner Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen gut unterhalten konnte.

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