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Rezensionen zu
Teufelszeug

Katja Ivar

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Winterlektüre

Von: Burgherr

01.02.2021

Grundsätzliche lag ich mit skandinavischen Thrillern schon häufig richtig. Vermutlich auch geprägt von romantischen Vorstellung des Winters im Norden drängte sich für mich die Lektüre von "Teufelszeug" aus. Die Geschichte ist im winterlichen Lappland und den 1950er Jahren angelegt. Unweit der Grenze zu Russland verschwindet ein Einwohner eines kleines Dorfes. Mehr aus Eigeninitiative denn aus Interesse ihres Vorgesetzten macht sich Kommissarin Helle Mauser auf die Reise und an die Ermittlungen. Vor Ort erleben sie und die Leser sowohl die Landschaft, die Eigenheiten einiger Einwohner und natürlich die Untersuchungen rund um den Vermissten. Persönliche Erfahrungen und Probleme sowie die fehlende Unterstützung ihres Chefs machen es Mauser nicht leicht. Die atmosphärische Schilderung der Landschaft und der Stimmung vor Ort halte ich für gelungen. Die Handlung kommt nur langsam in Fahrt um sich dann unnötig zu überschlagen und zu einer mäßig zufriedenstellenden Auflösung zu gelangen. Bezüglich Spannung wäre da m. E. mehr drin gewesen. Die Autorin Katja Ivar ist selbst in Russland geboren und lebte eine Weile in den USA. Ihr Studium absolvierte sie in Paris, dort lebte sie heute mit ihrer Familie. "Teufelszeug" markiert den Start einer Reihe um Helle Mauser.

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Mein Rezension: Dieser Krimi spielt im Jahre 1952 und es geht um Helle Mauser die es in die Mordkommission nach Helsinki geschafft hat . Bis ein Unglück passiert und sie versetzt wird nach Lappland .Helle hat ein paar Tage zeit ein Fall zu klären und sollte schnellst Möglich wieder zurück sein ,bevor sie aus denn Ort nicht mehr raus kommt wegen Schneemassen . Irgendwie gefällt ihr die Idee ,ihr Chef ist sehr abhängig von ihr und so schnell würde er kein Ersatz finden . Der Fall entwickelt sich sehr schwierig Verstrickungen ,Geheimnisse und Schweigen , eine Zeit mitten im Krieg und wenig vertrauen . Helle schlägt aber sehr gut durch und kämpft um eine Lösung . Helle Mauser hat es nicht leicht, als Frau in einer männerdominierten Berufswelt wird sie, wie leider zu damaligen Zeit normal, ausgegrenzt, klein gehalten und nicht ernst genommen. Damals war die Technik noch nicht so weit und Helle arbeiten mit Logischen denken und ihr Spürsinn . Der Schreibstil : ist etwas langatmig und mir fehlte hier mehr Spannung im geschehen Fazit: Ein Fall der sehr gut recherchiert wurde und ganz ohne viel Blut und Attentat ,sondern der milde Krimi in einer schwierigen Zeit .

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Worum geht´s? Lappland 1952, Helle Mauser ist Polizistin und wird in ein abgelegenes Dorf in Lappland geschickt um dort das Verschwinden eines Dorfbewohners zu untersuchen. Die Dinge, die sie dort herausfindet, bringen nicht nur sie selbst in Gefahr. Meine Meinung: Mein erster Finnland Thriller, obwohl dieser von einer gebürtigen Russin geschrieben wurde, die ihre Jugend in den USA verbrachte und nun in Frankreich lebt, konnte sie mir ein unglaublich gutes Bild von Lappland geben. Atmosphärisch ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk, man spürt die Abgeschiedenheit, die Kälte und die Gewalt der Natur. Das kleine Dorf in der Nähe der sowjetischen Grenze birgt für die junge Polizistin aber nicht nur Ruhe. Vielmehr stößt sie auf die Probleme dieser Region in einer Zeit des herrschenden Kalten Kriegs. Helle Mauser hat es nicht leicht, als Frau in einer männerdominierten Berufswelt wird sie, wie leider zu damaligen Zeit normal, ausgegrenzt, klein gehalten und nicht ernst genommen. Die Autorin zeichnet dieses Probleme mit viel Geschick und erzeugte bei mir einen klareren Blick, auf die Hindernisse, auf welche die Frauen in der damaligen Zeit gestoßen sind. Das Buch ist in meinen Augen allerdings kein Thriller, wer hier Action und Blut erwartet, wird womöglich enttäuscht. Es ist ein intelligenter Kriminalroman, der durch eine scharfsinnige, vielleicht etwas zu raubeinige Ermittlerin überzeugt, die im Alleingang den Fall bearbeitet. Die Charakterzeichnung hat mir wirklich gut gefallen, und ich bin gespannt, ob es hier eine Fortsetzung geben wird. Die Handlung spielt im Jahr 1952, viel kriminalistisches Werkzeug oder Spurensicherungstechnik sind hier durch Helle Mauser nicht nutzbar, vielmehr löst sie den Fall durch die Nutzung ihres Verstandes. Das Buch kommt zwar etwas langsam in Schwung, jedoch empfand ich das als passend und mir fehlte keine Spannung. Fazit: Wer einen intelligenten, ruhigen und politischen Kriminalroman sucht, der sich mit der Thematik des Kalten Krieges auseinandersetzt, sollte dieses Buch lesen. Wer einen spannungsgeladenen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden. Von mir gibt´s 4 von 5 Sternen.

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