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Rezensionen zu
Das Testament der Jessie Lamb

Jane Rogers

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ZUSAMMENFASSUNG: Jessie Lamb ist sechzehn Jahre alt und dies ist ihr Testament. Ihre Geschichte, die damit ihren Anfang nimmt, dass plötzlich alle Schwangeren an MTS erkranken, was heißt, dass sowohl sie selbst, als auch ihre Babys langsam und qualvoll sterben. Doch all das nimmt Jessie nur am Rande wahr, schließlich betrifft es sie nicht wirklich. Und das ist so lange der Fall, bis bekannt wird, dass die gesamte Weltbevölkerung an MTS erkrankt ist, jedoch nur schwangere Frauen auch daran sterben werden. Das ist der Zeitpunkt, da Jessies Welt allmählich ins Wanken gerät. Sie tritt einer Gruppe jugendlicher Aktivisten bei und beschäftigt sich mehr und mehr mit der Tatsache, dass die Menschen aussterben werden, wenn nicht bald ein Weg gefunden wird, wieder Babys zur Welt zu bringen. Zum Glück wird jener Weg schon bald ein wenig klarer. Zunächst gibt es die Möglichkeit, als so genannte "Schlafende Schöne" das Kind auszutragen, aber als Mutter dabei selbst zu sterben. Und dann, kurz darauf, werden Freiwillige gesucht für ein neues Projekt, bei dem vor MTS entnommene Embryos geimpft und in die Körper von jungen Frauen im Alter von sechzehn eingesetzt werden sollen. Jessie meldet sich freiwillig, sicher endlich ihre Bestimmung gefunden zu haben. Wenn da nicht Baz wäre, in den sie schon so lange verliebt ist und der für diese Entscheidung kein Verständnis hat, fast so wenig wie ihr Vater ... FAZIT: Nach unzähligen Dystopien, haben wir hier also mal ein - so finde ich zumindest - Mischbuch, das sich sowohl mit dem Ende der Welt befasst, als auch irgendwie in so gar keine konkrete Kategorie passen will. Wirklich nicht. Die Thematik der zum Untergang verdammten Menschheit, kombiniert mit der Reaktion von Jessie und ihrer Familie auf diese Tatsache macht das Ganze zwar greifbarer, allerdings auch wieder ein wenig unrealistischer. So kam es mir unangemessen vor, dass Jessie die Krankheit, die die Menschen bedroht, zu Beginn der Geschichte absolut und vollkommen egal ist. Das machte die Protagonisten Jessie für mich leider ziemlich unsympathisch. Hinzu kommt die Beziehung zu ihrem Vater, die zu Beginn so toll dargestellt wird, nur um dann im Laufe der Geschichte irgendwie nur noch verstörend zu wirken - vor allem von Jessies Seite. Außerdem nahm ich Jessie leider die Aussage, dass sie "weiß, was sie da tut" schon sehr bald nicht mehr auf. Für mich wirkte ihr Verhalten nämlich ziemlich unreif, wenngleich ich wiederum verstehen kann, dass sie diese eine Entscheidung selbst treffen musste. Wie es allerdings zu eben jener einen Entscheidung kam, wirkte auf mich eher wie typisches Teenagerverhalten - mit dem Kopf durch die Wand, ohne groß darüber nachzudenken. Alles in allem muss ich jedoch sagen, dass mir die Idee dieses Buches im Grunde ganz gut gefiel. Nur muss ich rückblickend gestehen, dass im Hinblick auf die Geschichte der Klappentext des Buches ein wenig verwirrend, um nicht zu sagen missverständlich ist. Dennoch - einmal abgesehen von den kleineren und größeren Schwächen des Buches, die leider vor allem der Protagonistin zuzuschreiben sind ...

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