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Rezension zu
Heart Of Ivy - Geliebter Feind

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

konnte mich überzeugen

Von: Letannas Bücherblog
25.06.2016

Ivy Westfall soll keinen geringeren als Bishop Lattimer heiraten, den Sohn des Präsidenten. Jedes andere Mädchen würde sich über diese Ehre freuen, nur Ivy nicht. Denn seit dem verheerenden Kriegen gibt es zwei Lager, die Gewinner und die Verlierer und Ivys Familie gehört zu den Verlierern. Und gleichzeitig war Ivys Familie auch der Gründer der Stadt, die dann aber ihre Macht verloren hat. Und jedes Jahr müssen die Mädchen der Verlierer die Söhne der Gewinner heiraten. Und dann ist Bishop so völlig anders als erwartet und Ivy entwickelt doch tatsächlich Gefühle für ihn. Dabei hat sie ganz andere Pläne, jetzt fällt Ivy eine folgenschwere Entscheidung, die ihr Leben verändert wird. Eigentlich mag ich ja keine Dystopien. Das liegt vor allem daran, dass die Handlungen bei solchen Geschichten fast immer identisch sind, was mich dann schnell langweilt. Dieses Buch hier hat mich sehr positiv überrascht, denn obwohl es eine Dystopie ist, konnte es mich überzeugen. Das lag vor allem daran, dass die Autorin es sehr gut versteht, die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verwischen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Ist der Präsident wirklich so schlecht? Wäre es wirklich besser, wenn die Familie Westfall regieren würde? Wessen Ideen sind besser? Dieser Aspekt regt den Leser zum Nachdenken an, was mir sehr gut gefallen hat. Hauptaugenmerk legt die Autorin aber auf die Romanze zwischen Ivy und Bishop. Die 16-jährige Ivy ist rebellisch und selbstbewusst und war mir sehr sympathisch. Bishop ist 2 Jahre älter als Ivy und sollte eigentlich vor 2 Jahren ihre Schwester Callie heiraten. Diese Hochzeit wurde abgesagt und jetzt hat Ivy Bishop geheiratet. Die Annäherung der Beiden fand ich ganz toll und ein bisschen hat mich das ganze schon an Romeo und Julia erinnern, zwei verfeinde Familie und eine ausweglose Situation. Da die Handlung aus der Sicht von Ivy in der Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt Bishop anfangs noch sehr undurchsichtig, wobei auch der Leser sehr schnell merkt, dass er gar nicht so ist wie Ivy sich ihn vorgestellt hat. Das Ende ist wirklich gemein und ich hoffe sehr, dass der 2. Teil ganz schnell übersetzt wird. Die Reihe besteht übrigens aus 2. Teilen, was ich sehr begrüße. Endlich mal keine Trilogie. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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