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Rezension zu
Die Auslese - Nur die Besten überleben

[Buchmeinung] „Die Auslese #1. Nur die besten überleben“ von Joelle Charbonneau

Von: Lalapeja
29.05.2016

Inhalt (Klappentext von der Verlagsseite) Sie wurden auserwählt, um zu führen – oder zu sterben Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben … Meinung Ich bin eine Weile lang um diese Trilogie herumgeschlichen und bin nun froh, dass ich mich doch heran getraut habe. Der erste Teil erschien bereits vor 3 Jahren, der finale Band Ende Mai 2016. Die Geschichte wird von Malencia Vale, auch Cia genannt, erzählt. Sie berichtet über ihren Schulabschluss und dass sie hofft, Vertreter aus Tosu-Stadt auf ihrer Abschlussfeier zu sehen. Denn diese wählen die Teilnehmer für die Auslese aus. Die Auslese ist ein Verfahren, bei dem 108 Schulabgänger in einem mehrwöchigen Testverfahren untersucht werden. Wer sich am Ende als würdig erweist, der darf an der Universität in Tosu-Stadt studieren und einer der führenden Köpfe des Landes werden. Cias Vater hat seinerzeit die Auslese bestanden, besitzt jedoch keine Erinnerungen mehr an das eigentliche Testverfahren. „Auch mein Vater sagt mir, dass er mich liebt, und das Letzte, was er mir im Flüsterton einschärft ist: „Cia, du darfst niemandem vertrauen.““ Der Einstieg ist ruhig und dezent, ohne Hektik eben. Für die ganzen Jugendbuch-Dystopien ja doch eher ungewöhnlich. Hat mich aber nicht gestört. Nach einigen Kapiteln überschlagen sich die Ereignisse dann, die Auslese beginnt und es wurde so spannend, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen habe.😉 Ja, man fühlt sich ein klein wenig an „Die Tribute von Panem“ und auch an „Die Bestimmung“ erinnert. Man kann das Rad eben nicht ganz neu erfinden und doch kreiert Joelle Charbonneau ein interessantes Weltbild. „Auf diese Weise solle sichergestellt werden, dass sie über die richtigen Qualitäten verfügen, mit denen unser Land zu neuer Blüte gebracht und unser Volk beschützt werden würde.“ Die Autorin hat einen packenden Schreibstil und schont ihre Charaktere keineswegs. Sie stolpern von einem grausamen Ereignis in das nächste, völlig außer Atem, am Ende ihrer Kräfte. Als Leser ist man zwischen den Protagonisten, ebenso wie Cia, hin und her gerissen. Man weiß nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Einige Hintergrundinfos zur Entstehung des Krieges, der das Land verwüstet hat und auch zur Entstehung der Auslese bekommt man, war mir jedoch nicht genug. Ich will ja immer mehr Hintergrundwissen haben und hoffe, dass ich dieses im zweiten Band der Trilogie erhalte. Fazit „Die Auslese“ ist eine spannende, nervenaufreibende Dystopie, die es verdient hat gekauft und gelesen zu werden. Sie sticht schon aus der Masse heraus und konnte mich absolut überzeugen.