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Rezension zu
Und mit Polly kam das Glück

Optimismus macht das Leben leichter

Von: Romina
19.01.2020

Annies Leben läuft nicht gerade rund. Ihre Mutter leidet an Demenz, in der Vergangenheit musste sie schon einiges mitmachen, ihr Mitbewohner könnte auch besser sein und ihre Arbeit im Büro gefällt ihr auch nicht wirklich. Als Annie im Krankenhaus zu Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie auf Polly, die vor Optimismus nur so strahlt. Polly macht es sich zur Aufgabe Annie innerhalb von 100 Tagen zu zeigen wie die guten Seiten des Lebens aussehen. Doch auch Polly hat ihre Schattenseite. Obwohl das Buch ein Prozess zeigt, der klar ist, in welche Richtung er gehen wird, habe ich mich auf jede neue Seite gefreut und mich nur so ins Buch fallen lassen. Die Geschichte von Polly, wie auch von Annie berührten mich. Was ich stark bewundere ist der Optimismus von Polly, die trotz ihrer Krankheit immer noch so aufgestellt ist. Das Ende, die Beerdigung, hat man zwar erwartet, doch das sie so speziell war, hätte man sich am Anfang nicht denken können. Mit der Zeit wurde einem aber klar, dass Polly nicht wie jeder andere war und man etwas spezielles erwartete. Obwohl diese Vorstellung nicht normal ist, hat mir diese Art von Trauerfeier gefallen und mich inspiriert nicht immer nur das Negative zu sehen. Annies Entwicklung war, wie zu erwarten, positiv. Die ständigen Rückfälle machen die ganze Entwicklung realistischer. Ein kleinen Abzug mache ich, da mir das Ende zu offen war, was anderen wiederrum gefallen könnte. Der Schreibstil war einfach zu lesen, nichts auszusetzen. Die Idee, die Kapitel in diese 100 Tage zu struktirien, fand ich super. Die ereignisreicheren Tage detaillierter beschrieben, top. Das Cover ist schlicht und sagt nicht sehr viel über den Inhalt. Fazit: Mein erstes Buch im 2020, was mir gut gefallen hat, darum 4/5 Sternen ;)